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Konsolengerüchte: Playstation 4 mit bis zu 16 GByte RAM und AMDs A10

Sony hat angeblich neue Vorabhardware der nächsten Playstation an Spielentwickler geliefert. Im Sommer 2013 soll es die finale Version der Dev-Kits geben.
/ Peter Steinlechner , Nico Ernst
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Playstation 3 (Bild: Sony)
Playstation 3 Bild: Sony

Gleich mehrere Entwicklerstudios haben mit dem Fachmagazin VG247.com(öffnet im neuen Fenster) über ein neues Dev-Kit der nächsten Playstation gesprochen. Die Teams haben die Hardware, die sich in einem normalen PC-Gehäuse befinden soll, von Sony bekommen. Im Januar sollen die Teams laut Sony eine neuere Version bekommen, die nahezu fertig ist, und im Sommer 2013 dann die finale Fassung.

In dem nun ausgelieferten Entwicklerkit soll die A10-Serie von AMD arbeiten – auf der APU (Accelerated Processing Unit) befinden sich CPU und GPU zusammen. Angeblich handelt es sich um ein Derivat verschiedener A10s, die derzeit mit Taktraten von 3,2 bis 4,2 GHz zu haben sind. Bei der Größe des Speichers wollen sich die Entwickler nicht festlegen und sprechen von entweder 8 oder 16 GByte RAM. Angeblich verfügt die nächste Playstation über ein Blu-ray-Laufwerk und eine Festplatte – entweder konventioneller Machart oder als SSD – mit 256 GByte Speicherkapazität.

Wie viele x86-Kerne der A10 der PS4 haben soll und ob es sich um AMDs aktuelle Architektur Trinity mit Piledriver-Cores und Radeon-Grafik handelt, geht aus den Quellen nicht hervor. Wahrscheinlich ist es, da AMD die Trinitys sowohl in Desktop- als auch Notebookversionen seit Monaten in großen Stückzahlen herstellt. Die Modellnummer A10 deutet zudem darauf hin, dass die Sony-Version der APU vier Integer-Kerne besitzt.

Die Hardwareangaben passen zu den bisherigen Hinweisen auf die nächste Konsole von Sony. Auch der genannte A10 klingt plausibel – er ist leistungsstark und sowohl preisgünstig als auch zugänglich für Programmierer. Sony soll den Entwicklern auch gesagt haben, dass stärker als bei der Playstation 3 auf einen von Anfang an konkurrenzfähigen Preis geachtet werde.

Die sonstige Ausstattung folgt in Sachen WLAN und HDMI wohl den etablierten Standards. Neu soll die Benutzeroberfläche sein. Es soll möglich sein, mitten im Spiel auf Knopfdruck in das Menü zu gelangen und dort wirklich alles zu machen – etwa auch, eine Erweiterung für das gerade im Hintergrund laufende Spiel zu kaufen. Hinweise auf einen neuen Controller liegen noch nicht vor.

Die Entwickler sagen auch, dass Sony die neue Konsole derzeit Orbis nennt und die "4" grundsätzlich vermeidet. Ob Orbis der finale Name ist, ist unklar. Die Zahl "4" dürfte allerdings tatsächlich auch beim fertigen Produkt nicht auftauchen, weil sie in Teilen von Asien sehr negativ besetzt ist. Sony hat sich bislang nicht offiziell über den Nachfolger der Playstation 3 geäußert. Es ist davon auszugehen, dass die Firma ihre neue Konsole im Rahmen der Spielemesse E3 vorstellt, die Mitte Juni 2013 in Los Angeles stattfindet.


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