Neue FireGL: AMD bringt R600 mit bis zu 2 GByte
Wie schon bei ATI üblich, bringt nun auch AMD nach dem Kauf des Unternehmens kurz nach der Vorstellung einer neuen GPU-Architektur – hier der R600 – dieselben Grafikprozessoren statt für Spiele als Workstation-Produkte auf den Markt. Auch dort sind die Budgets jedoch endlich, und so legt AMD in der 600-US-Dollar-Klasse als bisher einzigen Benchmark für die neue FireGL 5600 gegenüber der bisherigen 5200 eine Verdreifachung der Leistung im Teiltest tcvis-01 der Viewperf-Suite 9.0.3 vor.
Gegenüber den Spielekarten, die als Referenz-Design maximal 512 MByte Speicher mitbringen, in Einzelanfertigungen auch 1 GByte , sind die neuen FireGL aber mit bis zu 2 GByte zu haben, und dann auch entsprechend teuer:
| Karte, GPU | Shader-Einheiten | Speicher | Preis (US-Dollar) |
| FireGL V8650 (R600 XTX) | 320 | 2 GByte | 2.799,- |
| FireGL V8600 (R600 XTX) | 320 | 1 GByte | 1.899,- |
| FireGL V7600 (R600 Pro) | 320 | 512 MByte | 999,- |
| FireGL V5600 (RV630 XT) | 120 | 512 MByte | 599,- |
| FireGL V3600 (RV630 Pro) | 120 | 256 MByte | 299.- |
Wie die Tabelle zeigt, wurden die Shader-Einheiten nicht wie bei den Spielekarten auf bis zu 64 Units beschnitten, zudem nennt AMD nun eine der GPUs "R600 XTX" – ein XTX-Modell der Spielekarten war jedoch bisher noch nicht von AMD angekündigt worden. Verkauft werden sollen die Karten zu den empfohlenen Preisen – die Marktpreise liegen oft je nach Software-Zugaben etwas darunter – laut AMD ab September 2007.