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Neue FireGL: AMD bringt R600 mit bis zu 2 GByte

OpenGL-Karten für professionellen Einsatz. Ganze fünf neue Grafikkarten für die Anwendung mit CAD, 3D-Modelling und Visualisierung hat AMD unter seinem ATI-Label vorgestellt. Die Karten basieren auf der für DirectX schon länger erhältlichen R600-Architektur, bringen aber andere Treiber und bis zu 2 GByte Grafikspeicher mit.
/ Nico Ernst
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Wie schon bei ATI üblich, bringt nun auch AMD nach dem Kauf des Unternehmens kurz nach der Vorstellung einer neuen GPU-Architektur – hier der R600 – dieselben Grafikprozessoren statt für Spiele als Workstation-Produkte auf den Markt. Auch dort sind die Budgets jedoch endlich, und so legt AMD in der 600-US-Dollar-Klasse als bisher einzigen Benchmark für die neue FireGL 5600 gegenüber der bisherigen 5200 eine Verdreifachung der Leistung im Teiltest tcvis-01 der Viewperf-Suite 9.0.3 vor.

Gegenüber den Spielekarten, die als Referenz-Design maximal 512 MByte Speicher mitbringen, in Einzelanfertigungen auch 1 GByte , sind die neuen FireGL aber mit bis zu 2 GByte zu haben, und dann auch entsprechend teuer:

Karte, GPU Shader-Einheiten Speicher Preis (US-Dollar)
FireGL V8650 (R600 XTX) 320 2 GByte 2.799,-
FireGL V8600 (R600 XTX) 320 1 GByte 1.899,-
FireGL V7600 (R600 Pro) 320 512 MByte 999,-
FireGL V5600 (RV630 XT) 120 512 MByte 599,-
FireGL V3600 (RV630 Pro) 120 256 MByte 299.-


Wie die Tabelle zeigt, wurden die Shader-Einheiten nicht wie bei den Spielekarten auf bis zu 64 Units beschnitten, zudem nennt AMD nun eine der GPUs "R600 XTX" – ein XTX-Modell der Spielekarten war jedoch bisher noch nicht von AMD angekündigt worden. Verkauft werden sollen die Karten zu den empfohlenen Preisen – die Marktpreise liegen oft je nach Software-Zugaben etwas darunter – laut AMD ab September 2007.


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