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AMD lizenziert Imageon-Grafik für Handheld-SoC von Freescale

Neuer Prozessor i.MX mit ATI-Technik. Der jüngst von AMD zu Freescale gewechselte Henri Richard brachte seinem neuen Arbeitgeber gleich einen lukrativen Deal mit: Die bisher vor allem in den "Imageon"-GPUs von AMD zu findenden Funktionen für Open GL ES 2.0 und OpenVG werden demnächst auch in einen Handheld-Prozessor von Freescale eingebaut.
/ Nico Ernst
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Freescale, die ehemalige Halbleiter-Sparte von Motorola, will die von AMD mit ATI gekaufte Technologie für mobile OpenGL-Implementationen in sein System-on-a-Chip aus der Serie "i.MX" integrieren. Rund um einen ARM9-Kern integriert Freescale dabei auf einem Die weitere Funktionen wie beispielsweise Mobilfunk und WLAN, je nach Einsatzgebiet.

Nur an einer leistungsfähigen und stromsparenden Grafikeinheit mangelte es Freescale bisher. Diese Lücke sollen nun Funktionen der Imageon-GPUs von AMD schließen.

Bisher nannten die beiden Unternehmen nur die Schnittstellen Open GL ES 2.0 und Open VG 1.0 als Ziel der Integration in die SoCs von Freescale. Inwieweit sich diese Prozessoren dann für Handys mit verbesserter Spiele-Unterstützung oder gar mobile Konsolen vom Schlage einer Sony PSP oder Nintendo DS eignen, ist damit noch nicht abzusehen.

Finanzielle Details des Lizenzabkommens und ein Termin für erste i.MX-Prozessoren mit AMD-Grafik gaben AMD und Freescale noch nicht bekannt.


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