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AMD und Qimonda erforschen 32-Nanometer-Prozess gemeinsam

9 Millionen Euro Forschungszuschuss vom Bund. Mit Fördermitteln des Bundes wollen AMD und Qimonda gemeinsam ihre Halbleiter-Fabriken fit für Strukturbreiten von 32 Nanometern machen. Dazu gründeten die beiden Unternehmen ein gemeinsames Projekt namens SIMKON.
/ Nico Ernst
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Simkon steht für "Simulationskonzept für 32nm-CMOS-Technologien". Das Projekt von AMD und Qimonda sieht vor, am gemeinsamen Standort Dresden die Voraussetzungen für die Umstellung auf 32 Nanometer zu schaffen. Ziel von Simkon ist offenbar nicht ein gemeinsamer Halbleiter-Prozess (AMD kooperiert hier traditionell mit IBM), sondern die Simulation der Verfahren noch vor der ersten Herstellung von Test-Wafern. Diese Silizium-Scheiben mit extrem ebener Oberfläche will Qimonda im zweiten Schritt in Dresden herstellen. Das Projekt Simkon wird mit 9 Millionen Euro aus Bundesmitteln gefördert. Die Mittel stammen aus der Initiative IKT 2020(öffnet im neuen Fenster) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

In einer gemeinsam verbreiteten Erklärung geben AMD und Qimonda an, die Entwicklung ihrer 32-Nanometer-Prozesse bis zum Jahr 2012 serienreif bekommen zu wollen. Das wäre drei Jahre nach Intel, die ihre 32-Nanometer-Chips bereits für das Jahr 2009 angekündigt haben.


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