Nach dem Datenskandal um die Analysefirma Cambridge Analytica droht Facebook in Großbritannien ein Bußgeld. Doch die höchstmögliche Strafe dürfte das Unternehmen gut verschmerzen können.
Das FBI hat einen ehemaligen Apple-Mitarbeiter wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen angeklagt. Er soll Hard- und Software von Apples Autoprojekt ausspioniert haben.
Der Ubuntu-Distributor Canonical bietet ein nur etwa 30 MByte großes Minimal-Ubuntu für die Versionen 16.04 und 18.04 LTS an. Genutzt werden soll das Abbild als Basis für Container-Images und Anwendungen in Public- und Private-Cloud-Umgebungen.
Die Europäische Kommission erlaubt der Telekom, den österreichischen Kabelnetzbetreiber UPC Austria für 1,9 Milliarden Euro zu kaufen. Kombiprodukte sollen nächstes Jahr kommen.
Multinationale Konzerne verlagern einen großen Teil ihrer Gewinne in Steueroasen, wie Ökonomen herausgefunden haben. Die EU ist dabei die große Verliererin.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat den Media Markt durch mehrere Instanzen verklagt. Grund war die Angabe, das Samsung Galaxy S6 für 499 Euro sei "bald verfügbar".
Thatic, das Joint Venture aus AMD und chinesischen Firmen, hat begonnen, Zen-basierte x86-Server-CPUs herzustellen. Die Dhyana-Chips stammen von Hygon und werden vom Linux-Kernel bereits unterstützt.
Der Energieverteilnetzbetreiber Westnetz und Streetscooter sind eine Entwicklungspartnerschaft eingegangen, um die Elektrolieferwagen der Deutschen Post für längere Strecken auch mit Brennstoffzellen auszurüsten.
Im Norden Thailands harren zwölf Jungs und ihr Trainer in einer Höhle auf Rettung. Elon Musk will sie mit einem kleinen U-Boot herausbringen lassen. SpaceX-Mitarbeiter bauen es aus einer Treibstoffleitung der Falcon-9-Rakete.
Sonos trat vor gut 15 Jahren mit der Idee an, mit drahtlosen Geräten Musik im Haushalt zu verteilen. Mit dem Aufkommen von Streaming-Anbietern wuchs das Unternehmen, jetzt soll ein Börsengang Geld für mehr Wachstum bringen. Doch dabei gibt es Risiken.
Golem-Wochenrückblick Das EU-Parlament stimmt gegen Leistungsschutzrecht und Uploadfilter, auch bekannt als Artikel 13. Drittfirmen lesen Mails, und Rollschuhe werden elektrisch. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
ZTE stellt neue Chefs ein, da die USA es so verlangen. Das Unternehmen muss sich den Bedingungen fügen, wenn es jemals wieder aus dem Embargo herauskommen will. Momentan darf es temporär wieder US-Produkte einkaufen - etwa Prozessoren von Qualcomm.
Der südkoreanische Fertiger wird in den kommenden Jahren die physikalischen Grenzen ausreizen: Mit 7LPP soll extrem ultraviolette Strahlung für Smartphone-Chips zum Standard werden, bei 3 nm plant Samsung erstmals, spezielle Transistoren zu implementieren.
Update Der Streit über die Einführung von Uploadfiltern und Leistungsschutzrecht geht in die Verlängerung. Das Europaparlament will über das Verhandlungsmandat zur Urheberrechtsreform noch bis September diskutieren.
Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Update Bretten bei Karlsruhe ist das erste große Ausbauprojekt eines neuen Glasfaser-Netzbetreibers, hinter dem große Geldgeber stehen. Das will die Telekom offenbar nicht zulassen.
Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
IBM hat seinen Bericht zu den Unterschieden bei der Bezahlung von Männern und Frauen bekanntgegeben. In Großbritannien ist diese Untersuchung Pflicht. Der Bericht zeigt, dass Frauen zwar weniger verdienen, dass das aber nicht absichtlich geschieht. IBM verspricht Besserung.
Ein Team von Red-Hat-Entwicklern arbeitet an der Umsetzung einer Screensharing-Funktion für Linux-Desktops unter Verwendung der Grafikarchitektur Wayland statt X11. Die Arbeiten erweitert das Team nun auf WebRTC, um den Browser zur Übertragung zu nutzen.
In Europa ließen sich durch technische Mittel oder ein Tempolimit viele Menschenleben im Straßenverkehr retten. Doch während die Lobby solche sinnvollen Maßnahmen verhindert, sollen die Bürger ausgerechnet beim Urheberrecht gegängelt werden. Das ist unverhältnismäßig.
Teslas Chefingenieur Doug Field verlässt den US-Autobauer. Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt. Auch andere Führungskräfte haben dem Unternehmen bereits den Rücken gekehrt.
Nicht nur die Beschränkung auf das Inland lässt die Verbraucherzentrale gegen das Zero-Rating-Angebot Vodafone Pass vor dem Landgericht Düsseldorf klagen. Auch das Verbot der Nutzung der Vertrags-Apps auf einem anderen Endgerät mittels Tethering sei ein Verstoß.
China Mobile darf in den USA keine Dienste anbieten. Das weltgrößte Mobilfunk-Unternehmen sei eine Bedrohung für die "nationale Sicherheit". China kritisierte die Blockade.
Update US-Medien nennen es das dreckige Geheimnis der Tech-Branche: Drittentwickler lesen routinemäßig und millionenfach die E-Mails von Gmail-Nutzern. App-Entwickler geben das zum Teil offen zu.
Die Ermittlungen gegen Facebook wegen des Datenskandals sind in den USA deutlich ausgeweitet worden. Es ist aber unklar, ob möglicherweise Anklage gegen das soziale Netzwerk erhoben wird.
Drei Kameras sind nicht genug: Bald soll ein Smartphone vorgestellt werden, bei dem bis zu neun Kameras mit verschiedenen Brennweiten auf der Rückseite integriert sind. Die Technik dazu liefert das Unternehmen Light.
Die Uber-Konkurrenz Lyft hat den größten Fahrradverleiher der USA übernommen. Allein mit Automitfahrgelegenheiten lassen sich Marktanteile offenbar nicht mehr ausbauen.
Der Linux-Distributor und Open-Source-Spezialist Suse ist für einen Wert von rund 2,5 Milliarden US-Dollar von einem Investmentfonds übernommen worden. Suse will damit unabhängiger agieren als bisher, sonst soll sich nichts ändern.
Die Krise bei HTC scheint nicht überwunden zu sein: Der Smartphone-Pionier entlässt 1.500 Mitarbeiter, was fast einem Viertel der weltweit Beschäftigten entspricht. Den Entlassungen sind wieder einmal schlechte wirtschaftliche Zahlen vorausgegangen.
Kürzlich hat der Sparkassen- und Giroverband seine eigene Mobile-Payment-App vorgestellt, aber noch kein genaues Startdatum für den Service genannt. Die App ist mittlerweile ungelistet im Play Store verfügbar und soll ab dem 30. Juli 2018 für alle Kunden nutzbar sein.
Amazon bringt ein neues Kinder-Tablet. Das Fire HD 10 Kids Edition bietet eine gute Ausstattung. Dazu gehört ein Jahresabo von Freetime Unlimited, damit darauf nur kindgerechte Inhalte erscheinen. Wenn das Tablet kaputtgeht, wird es einfach ausgetauscht - zwei Jahre lang.
Tesla hat laut Chef Elon Musk sein Produktionsziel erreicht und in einer Woche 5.000 Einheiten des Model 3 gebaut. Insgesamt hat das Unternehmen erstmals in einer Woche inklusive Model X und S 7.000 Elektroautos produziert.
Teslas Chief Information Officer Gary Clark verlässt das Unternehmen. Er reiht sich damit in die steigende Zahl von Führungskräften ein, die bei dem Elektroautobauer ausscheiden. In Clarks Fall erfolgt das nicht freiwillig. Einen Ersatz gibt es offensichtlich nicht.
In der Debatte um das Leistungsschutzrecht nehmen es die Verleger mit den Fakten selbst nicht so genau. Nun werfen sie Digitalstaatsministerin Dorothee Bär einen "unverfrorenen Manipulationsversuch" vor und rufen nach der Kanzlerin.
Der Online-Marktplatz Dawanda hat es nicht geschafft. Ende August wird das Dawanda-Angebot nach fast zwölf Jahren eingestellt. Verkäufern wird ein Wechsel zum Konkurrenten Etsy empfohlen, die Dawanda-Belegschaft wird entlassen.
In der Debatte um die EU-Urheberrechtsereform sind die Rollen klar verteilt. Während die Netzpolitiker in den Parteien gegen Leistungsschutzrecht und Uploadfilter sind, setzen sich Rechtspolitiker der Union und die Regierung dafür ein. Trotz des anderslautenden Koalitionsvertrags.
Golem-Wochenrückblick Google Pay startet in Deutschland, Apple Pay nicht. VW schickt ein Auto auf einen Berg. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Das Essen kommt autonom vom Supermarkt: Die US-Lebensmittelmarktkette Kroger testet erstmals Lieferungen mit einem fahrerlosen Fahrzeug. Dieses wurde von zwei ehemaligen Mitarbeitern aus Googles Projekt zum autonomen Fahren entwickelt.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will Amazon-Chef Jeff Bezos die Notwendigkeit von Gewerkschaften beibringen. Essenslieferdienste sollen endlich staatliche Mindestregeln bekommen, weil die Arbeitsbedingungen "Wilder Westen" seien.
Spannende neue Technologien für Augmented-Reality-Spiele, eine Niederlassung in London und ein Angebot für externe Entwicklerstudios: Niantic - bekannt für Pokémon Go - hat seine Real World Platform vorgestellt.
Die europäischen Datenschutzregeln strahlen auch in die USA aus. Das kalifornische Parlament sah sich nun gezwungen, einem Bürgerbegehren für mehr Datenschutz nachzugeben.
Die Telefónica Deutschland leiht sich Geld, und der Finanzchef betont die " äußerst solide Finanzierungsstruktur." Doch der Mobilfunkbetreiber braucht den Betrag, um demnächst fällige Schulden zu bezahlen.
Amazon hat ein weiteres Kinder-Tablet vorgestellt. Das Fire HD 10 Kids Edition ergänzt die bisherigen 7- und 8-Zoll-Kinder-Tablets des Anbieters. Diesmal gibt es ein Kids-Edition-Gerät mit Full-HD-Display.
Sky und RTL konnten sich nicht auf eine Zusammenarbeit einigen. Die drei Sender RTL Crime, RTL Passion und RTL Living werden dort nicht mehr zu sehen sein.
Die FDP wollte im Bundestag namentlich zu einem Antrag über die Einführung von Uploadfiltern abstimmen lassen. Doch die Koalition hat sich nicht vorführen lassen. Klarer äußert sich die italienische Regierung.
Lutz Schüler wechselt innerhalb des Liberty-Global-Konzerns in einen Job im C-Level. Der weltgrößte Kabelnetzbetreiber erwartet offenbar, dass die Übernahme von Unitymedia genehmigt wird.
Das Startup Pillpack geht an Amazon. Das Unternehmen dürfte rund 1 Milliarde US-Dollar gekostet haben. Zuvor wollte bereits Walmart die Firma kaufen, die tagesdosierte Pillen versendet.