Abo
  • Services:

Datenskandal: FBI und Börsenaufsicht ermitteln gegen Facebook

Die Ermittlungen gegen Facebook wegen des Datenskandals sind in den USA deutlich ausgeweitet worden. Es ist aber unklar, ob möglicherweise Anklage gegen das soziale Netzwerk erhoben wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Droht Facebook-Chef Mark Zuckerberg nun eine Anklage durch die US-Justiz?
Droht Facebook-Chef Mark Zuckerberg nun eine Anklage durch die US-Justiz? (Bild: Leah Millis/Reuters)

Der Umgang von Facebook mit der unzulässigen Weitergabe von Nutzerdaten beschäftigt inzwischen weitere US-Behörden. Nach Angaben der Washington Post beteiligen sich die US-Bundespolizei FBI, die Börsenaufsicht SEC und das US-Justizministerium an den Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Datenskandal um die Analysefirma Cambridge Analytica. Die Zeitung beruft sich in ihrem Bericht auf fünf Personen, die namentlich nicht genannt werden möchten. Facebook habe die Ermittlungen bestätigt.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Der Skandal war im Frühjahr dieses Jahres bekanntgeworden. Problematisch könnte für das weltgrößte soziale Netzwerk jedoch werden, dass die Datenweitergabe intern schon 2015 bekannt war, aber weder Nutzer noch Investoren ausreichend darüber informiert wurden. Zudem wollen sich die Ermittler die umfassenden Erklärungen anschauen, die Facebook nach einer Anhörung von Firmenchef Mark Zuckerberg durch den US-Kongress den Abgeordneten nachgereicht hat. Erst am 29. Juni 2018 hatte das Unternehmen eine 748-seitige Antwort auf die Fragen veröffentlicht (PDF).

FTC könnte hohe Strafen verhängen

Nach Angaben der Washington Post sind viele Details der Untersuchungen bislang unbekannt. Dies betreffe auch die Frage, ob die Ermittler strafrechtlich gegen die Unternehmen vorgehen wollten oder zivilrechtliche Strafen in Erwägung zögen.

Bereits im März hatte die US-Handels- und Verbraucherschutzbehörde FTC Ermittlungen gegen Facebook angekündigt. Die Behörde will prüfen, ob Facebook im Fall der Datenweitergabe an Cambridge Analytica gegen eine Vereinbarung aus dem Jahr 2011 verstoßen hat. Facebook hatte sich 2011 in einer zehnseitigen Vereinbarung (consent decree) verpflichtet, 20 Jahre lang bestimmte Datenschutzstandards einzuhalten. Damals hatte die FTC erläutert, dass jeder Verstoß gegen die Vereinbarung mit bis zu 16.000 US-Dollar bestraft werden könne. Da nach derzeitigem Kenntnisstand 71 Millionen US-Bürger betroffen sein sollen, könnte das Bußgeld in die Milliarden gehen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. FIFA 19, Battlefield V, NFL 19)
  2. (u. a. New Super Mario Bros. U Deluxe, Super Mario Party, Pokemon)
  3. 39,99€ (Release am 23.01.)
  4. (u. a. Skyrim VR, Battlefront 2, GTA 5, Wolfenstein 2)

quakerIO 03. Jul 2018

Keine Erpressung!!!! hmmm "Gib uns deine Daten oder wir verknaken dich" oder "Gib uns...

Typhlosion 03. Jul 2018

xD

i<3Nerds 03. Jul 2018

Nicht unbedingt. Es wird nur keinen stören wenn die Geldstrafen kassieren oder bankrott...


Folgen Sie uns
       


Bose Sleepbuds - Test

Stille Nacht? Die Bose Sleepbuds begegnen nächtlichen Störgeräuschen mit einem Klangteppich, wir haben sie ausprobiert.

Bose Sleepbuds - Test Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  2. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden
  3. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

    •  /