Abo
  • IT-Karriere:

Linux-Distribution: Canonical bringt Minimal-Ubuntu für die Cloud

Der Ubuntu-Distributor Canonical bietet ein nur etwa 30 MByte großes Minimal-Ubuntu für die Versionen 16.04 und 18.04 LTS an. Genutzt werden soll das Abbild als Basis für Container-Images und Anwendungen in Public- und Private-Cloud-Umgebungen.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Die aktuelle Ubuntu-Version 18.04 LTS heißt Bionic Beaver.
Die aktuelle Ubuntu-Version 18.04 LTS heißt Bionic Beaver. (Bild: Larry Smith/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Die Linux-Distribution Ubuntu ist um eine neue Variante erweitert worden, wie der Sponsor Canonical mitteilt. Dabei handelt es sich um ein Minimal-Image, das laut der Ankündigung dabei helfen soll, Container-Anwendungen für verschiedene Cloud-Umgebungen zu bauen und auszuliefern. Die Images sind nur halb so groß wie die bisherigen Standardabbilder des Ubuntu Servers und sollen aufgrund ihrer geringen Größe die Bootzeit im Vergleich dazu um 40 Prozent verkürzen. Zwar bringt das neue Abbild nur ein Minimum an Paketen mit, die üblichen Ubuntu-Pakete lassen sich aber problemlos nachinstallieren, um erweiterte Funktionen hinzuzufügen.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München, Unterföhring
  2. SYNGENIO AG, Hamburg, Bonn, Frankfurt am Main, Stuttgart, München

Der Kernel des Minimal-Ubuntu ist für verschiedene Cloud-Umgebungen optimiert, das Image läuft in Amazon EC2 und Google Compute Engine (GCE) - Microsofts Azure erwähnt der Artikel aber nicht explizit. Canonical ist jedoch offizieller Partner von Microsofts Cloud-Dienst und Ubuntu wird offiziell in Azure unterstützt. Es ist entsprechend wahrscheinlich, dass das Minimal-Ubuntu also demnächst auch in Azure landen wird. Das System eignet sich darüber hinaus für den Einsatz auf LXD und KVM sowie Openstack und lässt sich für moderne Arbeitsabläufe auf Basis von Docker und Kubernetes nutzen. Im Dockerhub ist das Minimal-Ubuntu künftig das Standard-Abbild für Ubuntu.

Da das Image für automatische Setups gedacht ist, fehlen die üblichen Werkzeuge zur Interaktion, also Editoren, Dokumentation, Sprachanpassungen und weitere für den Nutzer gedachte Werkzeuge. Lediglich die unabdingbaren Komponenten für den Bootprozess sind Teil des Systems. Zusätzlich bringen die Abbilder SSH, die Paketverwaltung Apt und Snap mit, so dass Admins zusätzliche Pakete installieren können. Das Werkzeug Unminimize verwandelt das Minimal- in ein Server-Image.

Herunterladen lässt sich Ubuntu Minimal über Canonicals Server. Auf AWS ist es über die Minimal-Images in US-West 2 zu finden, Google-Cloud-Nutzer erhalten das Minimal-Image über die Kommandozeile des Google Cloud SDK.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,12€
  2. 2,99€
  3. 3,74€
  4. (-81%) 11,50€

Folgen Sie uns
       


Asus Prime Utopia angesehen

Asus zeigt auf der Computex 2019 eine Ideenstudie für ein neues High-End-Mainboard.

Asus Prime Utopia angesehen Video aufrufen
Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
Razer Blade 15 Advanced im Test
Treffen der Generationen

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
  2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Switch Wenn die Analogsticks wandern
  2. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  3. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch

    •  /