Abo
  • Services:

IBM UK Gender Gap: Weibliche IBM-UK-Angestellte verdienen 14,6 Prozent weniger

IBM hat seinen Bericht zu den Unterschieden bei der Bezahlung von Männern und Frauen bekanntgegeben. In Großbritannien ist diese Untersuchung Pflicht. Der Bericht zeigt, dass Frauen zwar weniger verdienen, dass das aber nicht absichtlich geschieht. IBM verspricht Besserung.

Artikel veröffentlicht am ,
Frauen verdienen bei IBM trotz Förderung noch weniger als Männer.
Frauen verdienen bei IBM trotz Förderung noch weniger als Männer. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Der im Vereinigten Königreich operierende Teil von IBM hat den aktuellen Bericht seiner Gender-Pay-Gap-Studie (PDF) herausgegeben. Demnach werden dort angestellte Frauen zu durchschnittlich 14,6 Prozent schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Der industrieübergreifende Durchschnitt im Land liegt bei 18,4 Prozent. Der Bericht ist für in Großbritannien ansässige Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern Pflicht.

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg

Nach eigenen Angaben bemühe sich IBM, eine möglichst gleiche Bezahlung geschlechterübergreifend zu erreichen. Das Unternehmen führt daher initiativ jährliche Untersuchungen durch. Zwischen beruflich gleichgestellten Frauen und Männern betrage der Unterschied etwa einen Prozent. Das eigens genutzte Motto "Gleiches Geld für gleiche Arbeit" lebt das Unternehmen wohl schon seit 1935 vor.

Die trotzdem sehr hohe Differenz bei der Bezahlung erklärt IBM mit der ungleichmäßigen Rollenverteilung im Unternehmen. Dabei sind Senior-Stellen, also Mitarbeiter mit mehr Erfahrung in einer an sich gleichen Jobposition, wesentlich häufiger von Männern besetzt. Das gelte auch für Führungspositionen vom Team- bis zum Abteilungsleiter. Bonuszahlungen werden laut IBM gleichermaßen auf die Geschlechter verteilt: Knapp 87 Prozent der Männer und 85 Prozent der Frauen erhielten im untersuchten Jahr 2017 einen Bonus. Laut der Regierungsseite zum Gender Pay ist dieser bei Frauen allerdings 35 Prozent niedriger ausgefallen als bei Männern.

IBM will dem Ungleichgewicht mit individuellen Fortbildungen und Inklusion entgegenwirken. Das Unternehmen hat in Großbritannien fünf Arbeitsgruppen, bei denen weibliche Mitarbeiter mitwirken können. Darüber werden Networking-Möglichkeiten und Workshops zur Weiterbildung und Etablierung angeboten. Momentan beträgt der Frauenanteil im UK-Teil des Unternehmens etwa 26 Prozent - es muss also noch viel für eine Gleichbeteiligung getan werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 24,99€ + Versand (Vergleichspreis 41,18€)
  2. 44,99€ (Vergleichspreis 90,51€)
  3. 69,90€ + Versand (Vergleichspreis über 102€)
  4. für 229€ statt 263,99€ im Vergleich (+ 30€ Rabatt bei Zahlung mit Masterpass und Gutschein...

Gro676 23. Aug 2018

https://www.youtube.com/watch?v=OtE51c80UG8

MFGSparka 05. Jul 2018

In Anbetracht der Tatsache, dass die 1% überhaupt erwähnt werden, kann man fast schon...

Dipl_Inf_Millio... 05. Jul 2018

eine pay-gap (egal welcher Art) liegt nur dann vor wenn exakt gleiche Qualifikation...

SirFartALot 05. Jul 2018

shame on you - not :D

Missingno. 05. Jul 2018

Selbst dann bringt es nicht viel: Firma, vier Entwicklerstellen; davon drei von Männern...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2

In Teil 2 des Livestreams zu Shadow of the Tomb Raider finden wir lustige Grafikfehler und der Chat trinkt zu viel Bier, kann Michael aber trotzdem bei einigen Rätseln helfen.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2 Video aufrufen
SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

    •  /