Abo
  • Services:

Android-Pionier: HTC entlässt fast ein Viertel seiner Mitarbeiter

Die Krise bei HTC scheint nicht überwunden zu sein: Der Smartphone-Pionier entlässt 1.500 Mitarbeiter, was fast einem Viertel der weltweit Beschäftigten entspricht. Den Entlassungen sind wieder einmal schlechte wirtschaftliche Zahlen vorausgegangen.

Artikel veröffentlicht am ,
HTC plant weitere Entlassungen.
HTC plant weitere Entlassungen. (Bild: Mandy Cheng/AFP/Getty Images)

Der taiwanische Hersteller HTC will bis September 2018 weitere 1.500 Mitarbeiter entlassen. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Aussagen des Herstellers. HTC beschäftigt weltweit 6.450 Mitarbeiter, die Entlassungen entsprechen also knapp einem Viertel der Angestellten.

Stellenmarkt
  1. buttinette Textil-Versandhaus GmbH, Wertingen
  2. Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München

Betroffen sind Mitarbeiter in den Produktionsstätten in Taiwan. Laut HTC sollen die Entlassungen "die Herstellungsorganisation optimieren". "Dieser Plan wird künftig ein effektiveres und flexibleres Ressourcen-Management erlauben", sagt der Hersteller Reuters zufolge.

HTC kommt gegen die Konkurrenz nicht an

HTC hatte in der Vergangenheit bereits Teile seines Mitarbeiterstabes entlassen, nachdem der Hersteller nicht an frühere Erfolge anknüpfen konnte. HTC gilt als einer der Pioniere unter den Android-Geräten, mittlerweile wurde das Unternehmen aber von Samsung, Huawei und zahlreichen weiteren Herstellern abgehängt.

2017 hatte HTC seine Mobilsparte samt 2.000 Mitarbeitern an Google verkauft. Diese entwickeln dort unter anderem die neuen Pixel-Smartphones. Der taiwanische Hersteller bringt aber weiterhin eigene Smartphones heraus, sowohl im Mittelklasse- als auch im Oberklassebereich.

Das jüngste Gerät ist das U12+, ein Smartphone mit Top-Hardware und einigen innovativen Funktionen wie einem reaktionsfähigen Rahmen. Darüber können Nutzer bestimmte Apps oder andere Funktionen aufrufen. In der jüngsten Vergangenheit haben aber auch gute Geräte dem Unternehmen nicht geholfen, seine Marktposition zu verbessern. Wie Reuters schreibt, hat HTC erst vor kurzem bekanntgegeben, dass die Einnahmen im April 2018 verglichen mit dem April 2017 um 55,5 Prozent gesunken sind.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Niyak 05. Jul 2018 / Themenstart

Die meisten, die sich 2012 ein iPhone gekauft haben, sind schon 5 Geräte weiter, weil...

Karmageddon 03. Jul 2018 / Themenstart

Aus meiner Sicht zum Einen die schiere Marktmacht von Samsung oder Huawei. Ich hatte...

mojocaliente 02. Jul 2018 / Themenstart

Den Mod will ich haben, dass mein Handy Autos überfahren kann.

robinx999 02. Jul 2018 / Themenstart

Ich habe weil ich auf nummer sicher gehen wollte mit Sicherheitsupdates zum HTC U11 Life...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /