Abo
  • Services:

Handelskrieg: US-Regierung schließt China Mobile aus

China Mobile darf in den USA keine Dienste anbieten. Das weltgrößte Mobilfunk-Unternehmen sei eine Bedrohung für die "nationale Sicherheit". China kritisierte die Blockade.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Vorstand von China Mobile
Der Vorstand von China Mobile (Bild: China Mobile)

Die US-Regierung untersagt China Mobile Dienste auf dem Telekommunikationsmarkt des Landes anzubieten. Die US-amerikanische Telekommunikations- und Informationsbehörde (NTIA) versagte dem staatlichen chinesischen Mobilfunkbetreiber den Marktzugang in den USA wegen einer möglichen Bedrohung der nationalen Sicherheit.

Stellenmarkt
  1. NÜRNBERGER Lebensversicherung AG, Nürnberg
  2. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Ratzeburg

Die US-Behörde wies den bereits im Jahr 2011 gestellten Antrag ab, weil "Sorgen über wachsende Risiken für die Interessen der US-Strafverfolgungsbehörden und die nationale Sicherheit nicht aufgelöst werden konnten". Deswegen werde der Federal Communications Commission (FCC) empfohlen, die Lizenz abzulehnen, erklärte David Redl, Assistant Secretary Communications and Information im US-Handelsministerium.

China Mobile ist der weltgrößte Mobilfunkanbieter mit 899 Millionen Abonnenten. Chinas Außenamtssprecher Lu Kang warf den USA "ein überholtes Konzept einer Mentalität wie im Kalten Krieg" vor. Er fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten aufhören sollten, unvernünftigen Druck auf chinesische Firmen auszuüben.

ZTE ändert Führung nach US-Willen

Der staatliche chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE hatte laut einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei am vergangenen Freitag seinen Verwaltungsrat und das Führungsteam ausgetauscht. Die Regierungen in den USA und China hatten zuvor vereinbart, dass ZTE gegen eine Strafzahlung wieder auf dem US-Markt auftreten kann. Das Unternehmen sollte eine Strafe in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar entrichten und 400 Millionen US-Dollar auf ein Treuhandkonto einzahlen.

ZTE war vorgeworfen worden, Telekommunikationsausrüstung in den Iran und Nordkorea verkauft zu haben, was der Konzern zugegeben und eine Strafe gezahlt hatte. Das in Shenzhen ansässige Unternehmen hatte eingeräumt, dass daraufhin zwar vier leitende Angestellte entlassen worden seien, die an dem ursprünglichen Fehlverhalten beteiligt waren, 35 andere aber nicht durch die Herabsetzung ihrer Boni diszipliniert oder gerügt worden seien, wie von den USA gefordert, - trotz zu der Zeit gegenteiliger Behauptungen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-58%) 23,99€
  2. 8,88€
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

matzems 04. Jul 2018 / Themenstart

war ein langer Tag und ist zäh auf dem Handy zu tippen. Natürlich meinte ich 2001 deshalb...

nolonar 04. Jul 2018 / Themenstart

Doch, darfst du wohl: https://en.wikipedia.org/wiki...

Ipa 04. Jul 2018 / Themenstart

Bei den Chinesen sind es halt doppelte Standards, auf der einen Seite heulen die jedem...

ML82 04. Jul 2018 / Themenstart

zuwenige verlieren ihre blagen, so hört man unsere häuptlinge klagen, drum lasst die...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Octopath Traveler - Livestream

Im Livestream zu Octopath Traveler erklären wir den Alltag im JRPG von Square Enix und Nintendo und verfallen später in eine Diskussion über Motivationsphilosophien in Games und das Genre allgemein.

Octopath Traveler - Livestream Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /