Telekom: 800.000 Haushalte in Bayern bekommen Vectoring

Wieder ein Schub für Fiber To The Curb (FTTC). Und bald geht es mit Super Vectoring weiter, kündigt die Telekom an.

Artikel veröffentlicht am ,
Vectoring-Party in Bayern
Vectoring-Party in Bayern (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom bietet 800.000 zusätzlichen Haushalten in 1.250 bayerischen Kommunen Vectoring an. Das gab das Unternehmen am 5. Juli 2018 bekannt. Die Anschlüsse in Fördergebieten waren bisher auf eine Datenübertragungsrate von maximal 50 MBit/s beschränkt.

Telekom-Chef Tim Höttges sagte: "Im August geht es weiter. Dann startet unser Angebot mit 250-MBit/s-Anschlüssen. 1,8 Millionen Haushalte im Freistaat werden kurzfristig profitieren." Die Telekom werde Zug um Zug die Datenrate an nahezu allen Anschlüssen bieten.

"Den Ausbau von reinen Glasfaser-Anschlüssen haben wir ebenfalls im Blick", sagte Höttges. "Bayern ist FTTH-ready. Bis Ende des Jahres können wir in fast allen Vermittlungsstellen reine Glasfaser-Anschlüsse produzieren. "

Trenching und oberirdische Leitungen

Die Telekom setze verstärkt die Verlegetechnik Trenching ein. Trenching macht den Ausbau um den Faktor vier schneller. Auch der Bau oberirdischer Leitungen treibe den Ausbau voran.

Die Telekom habe ihre Ausbauleistung in Bayern in den vergangenen drei Jahren jeweils verdoppelt. Im Jahr 2017 seien 17.000 Kilometer Glasfaser verlegt worden. "Das Bayerische Förderprogramm diente ursprünglich der Grundversorgung. Heute gehen die Ausschreibungen zu fast 100 Prozent in Richtung reiner Glasfaser-Anschlüsse ", sagte Höttges. Das Bayerische Breitband- Förderprogramm sei das derzeit größte FTTH-Projekt in Deutschland. Zudem wird die Telekom bei Interesse bis 2022 in Bayern 470 Gewerbegebiete ans Glasfaser-Netz anschließen

Der Konzern baue zudem bis Ende 2020 in dem Bundesland tausend neue Mobilfunk-Standorte auf den wichtigen Verkehrswegen und im ländlichen Raum. Höttges: "Wir werden einhundert Mobilfunk-Lücken in den nächsten drei Jahren schließen. Zusätzlich zu den tausend geplanten Standorten." Ende 2019 würden fast im gesamten Mobilfunknetz hohe Übertragungsraten möglich sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
JPEG XL
Die Browserhersteller sagen nein zum Bildformat

JPEG XL ist das überlegene Bildformat. Aber Chrome und Firefox brechen die Implementierung ab. Wir erklären das Format und schauen auf die Gründe für die Ablehnung.
Eine Analyse von Boris Mayer

JPEG XL: Die Browserhersteller sagen nein zum Bildformat
Artikel
  1. Walking Simulator: Gameplay von The Day Before erntet Spott
    Walking Simulator
    Gameplay von The Day Before erntet Spott

    Nach Betrugsvorwürfen haben die Entwickler von The Day Before nun Gameplay veröffentlicht - das nicht besonders gut ankommt.

  2. Lasertechnik: Hoffnung auf Femtosekundenlaser für die Hosentasche
    Lasertechnik
    Hoffnung auf Femtosekundenlaser für die Hosentasche

    An der Universität Yale wurde ein Titan-Saphir-Laser auf einem Chip erzeugt und fortgeschrittene Lasertechnik auf Millimetergröße geschrumpft.

  3. Knockout City: Drei Games-as-a-Service weniger in einer Woche
    Knockout City
    Drei Games-as-a-Service weniger in einer Woche

    Rumbleverse, Apex Legends Mobile und Knockout City: Innerhalb weniger Tage heißt es Game Over für drei bekannte Multiplayerspiele.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas, CPUs & Co. • HTC Vice 2 Pro Full Kit 899€ • RAM-Tiefstpreise • Amazon-Geräte bis -50% • Samsung TVs bis 1.000€ Cashback • Corsair HS80 7.1-Headset -42% • PCGH Cyber Week • Samsung Curved 27" WQHD 267,89€ • Samsung Galaxy S23 vorbestellbar [Werbung]
    •  /