Abo
  • IT-Karriere:

Oberlandesgericht: Media Markt muss klaren Liefertermin nennen

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat den Media Markt durch mehrere Instanzen verklagt. Grund war die Angabe, das Samsung Galaxy S6 für 499 Euro sei "bald verfügbar".

Artikel veröffentlicht am ,
Der Elektronikdiscounter muss klare Angaben machen.
Der Elektronikdiscounter muss klare Angaben machen. (Bild: Media Markt)

Der Media Markt darf Kunden eine Ware bei einer Onlinebestellung nicht vage versprechen, sondern muss einen konkreten Lieferzeitraum nennen. Das gab die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am 9. Juli 2018 unter Berufung auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts München bekannt. Demnach genügt es nicht zu erklären, dass die Ware bald verfügbar sei.

Stellenmarkt
  1. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München
  2. Sedus Stoll AG, Dogern

Das Urteil (Aktenzeichen 6 U 3815/17) wurde bereits am 17. Mai 2018 gesprochen. "Wenn Verbraucher eine Ware im Internet bestellen, müssen Anbieter angeben, bis wann die Ware geliefert wird", sagte Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale.

Media Markt: Tage, Wochen oder Monate warten

Im August 2016 hatte der Media Markt auf seiner Webseite das Smartphone Samsung Galaxy S6 für 499 Euro angeboten. Während des Bestellvorgangs wurde mehrfach der Hinweis angezeigt: "Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt ein Exemplar". Damit bleibe offen, ob die Kunden einige Tage, Wochen oder Monate auf die Lieferung warten müssten.

Das Gericht bestätigte damit das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts München I vom 17. Oktober 2017 (Aktenzeichen 33 O 20488/16). Eine Revision wurde nicht zugelassen. Der Media Markt kann dagegen aber noch Beschwerde einlegen. Solange ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Eine Sprecherin des Media Markts sagte Golem.de auf Anfrage: "Grundsätzlich erhalten die Kunden des Media-Markt-Onlineshops genaue Lieferangaben zu den jeweiligen Produkten. Der Hinweis 'Der Artikel ist bald verfügbar' wurde früher bei Artikeln, die noch nicht lieferbar waren, verwendet. Das ist jedoch bereits seit Januar 2017 nicht mehr der Fall." Aus diesem Grund werde auch keine Beschwerde gegen das Urteil eingelegt, da sich der Gegenstand der Klage längst erledigt habe.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469€
  2. 289€

quineloe 12. Jul 2018

Also erstmal, wenn der Mediamarkt morgen ein neues Smartphone mit Lieferdatum 31.12.2019...

quineloe 10. Jul 2018

Wegen ein paar Tage Verzug und bei dem Warenwert hast du null Chance irgendwas mit einer...


Folgen Sie uns
       


Google Nest Hub im Hands on

Ende Mai 2019 bringt Google den Nest Hub auf den deutschen Markt. Es ist das erste smarte Display direkt von Google. Es kann dank Google Assistant mit der Stimme bedient werden und hat zusätzlich einen 7 Zoll großen Touchscreen. Darauf laufen Youtube-Videos auf Zuruf. Der Nest Hub erscheint für 130 Euro.

Google Nest Hub im Hands on Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Sindelfingen Mercedes und Telefónica Deutschland errichten 5G-Netz
  2. iPhone-Modem Apple will Intels deutsches 5G-Team übernehmen
  3. Bundesnetzagentur Mobilfunkbetreiber vermissen Chefplaner bei 5G-Auktion

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  3. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

    •  /