• IT-Karriere:
  • Services:

Pokémon Go: Niantic öffnet seine AR-Plattform für Drittentwickler

Spannende neue Technologien für Augmented-Reality-Spiele, eine Niederlassung in London und ein Angebot für externe Entwicklerstudios: Niantic - bekannt für Pokémon Go - hat seine Real World Platform vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Spieler mit Pokémon Go
Spieler mit Pokémon Go (Bild: Brendon Thorne/Getty Images)

Pikachu flitzt blitzgeschwind um Blumenkübel, er weicht laufenden Menschen aus und wird dabei von Eevee verfolgt: Ein derartiges Verschmelzen von echter und simulierter Welt soll künftig immer selbstverständlicher werden. Das hat Niantic angekündigt, das Studio hinter Ingress und Pokémon Go. Die neuen Möglichkeiten für die Augmented Reality (AR) hat ein englisches Startup aus London programmiert, das nach einer Übernahme nun zu Niantic gehört und als erste europäische Niederlassung in London arbeitet.

Stellenmarkt
  1. Personalwerk Holding GmbH, Karben
  2. Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle (Saale)

In seinem Blog und im Gespräch mit US-Medien wie The Verge geht Niantic-Chef John Hanke darauf ein, was langfristig noch alles möglich sein soll. Zentral für ihn ist, dass echte Realität und Erweiterte Realität sich mithilfe von Machine Learning immer besser verstehen, so dass ein Spiel wie Pokémon Go etwa selbstständig beim Anblick einer Blume das Bienen-Pokémon Combee herbeizaubert.

Eine andere Neuerung, die Niantic vorgestellt hat, betrifft Echtzeit-Multiplayerspiele in der Augmented Reality. Wegen der für Smartphone-Verhältnisse relativ großen Datenmengen und der aufwendigen Applikationen sei der Austausch etwa von Positionsdaten über zentrale Server problematisch. Allerdings habe Niantic laut John Hanke eine Möglichkeit gefunden, stattdessen den viel kürzeren Weg über die Funktürme vor Ort zu nehmen. Wie das genau funktioniert, sagt Hanke nicht - er zeigt in der Demo Neon aber, dass es funktioniert.

Niantic will seine AR-Technologien und seine Datenbank mit einem Netz aus GPS-Datenpunkten in aller Welt unter dem Namen Real World Platform zusammen mit Drittentwicklern vermarkten. Interessierte Studios können sich auf einer Webseite registrieren, um weitere Informationen anzufordern und sich gegebenenfalls anmelden. Bislang hat Niantic keine Details über sein Geschäftsmodell verraten - also etwa darüber, welchen Anteil der Umsätze das Unternehmen für sich haben möchte.

Neben der weiteren Arbeit an Ingress und Pokémon Go ist das Studio aus San Francisco derzeit noch mit einem weiteren Großprojekt beschäftigt, nämlich mit Harry Potter: Wizards Unite - quasi eine Art Harry Potter Go. Derzeit ist noch nicht bekannt, wann Spieler etwa in der echten Welt nach Elfen und anderen Wesen suchen können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 24-Stunden-Deals, Sandisk Ultra 3D 2TB SATA-SSD für 159,00€, LG OLED65CX9LA für 1.839...
  2. (u. a. Galaxy Tab S6 Lite für 299,99€, Nintendo Ring Fit Adventure für 79,99€, Samsung Galaxy...
  3. (u. a. 4K-HDMI für 5,59€, 5-Fach-Steckdosenleiste für 20,99€, HDMI-Verlängerungskabel für 7...
  4. (u. a. Heckenschere für 117,99€, Hochdruckreiniger für 62,99€)

mimimi123 30. Jun 2018

Ob das auch bei iOS geht? Grundsätzlich würde ich es begrüßen Spoofer auszuschließen, ich...


Folgen Sie uns
       


Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte)

Intel leistete in den 70ern Pionierarbeit und wäre dennoch fast gescheitert. Denn ihren bahnbrechenden 4-Bit-Mikroprozessor wurden sie erst gar nicht los.

Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /