Vodafone-Übernahme: Unitymedia-Chef Lutz Schüler wechselt den Job

Lutz Schüler wechselt innerhalb des Liberty-Global-Konzerns in einen Job im C-Level. Der weltgrößte Kabelnetzbetreiber erwartet offenbar, dass die Übernahme von Unitymedia genehmigt wird.

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Unitymedia-Chef Lutz Schüler (links im Bild) im Juni 2018
Unitymedia-Chef Lutz Schüler (links im Bild) im Juni 2018 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Wegen der geplanten Übernahme von Unitymedia durch Vodafone wechselt Firmenchef Lutz Schüler in einen anderen Job im Mutterkonzern Liberty Global. Das gab Unitymedia am 28. Juni 2018 bekannt. Schüler wird Chief Operating Officer von Virgin Media in Großbritannien.

Schüler soll für Liberty Global den Vorsitz des Unitymedia-Aufsichtsrates übernehmen. Der bisherige Finanzchef Winfried Rapp übernimmt im September die Chef-Funktion bei Unitymedia. Er will in der Übergangsphase besondere Aufmerksamkeit sowohl den Mitarbeitern als auch den Kunden widmen.

Mit der Personalie machen Liberty Global und Unitymedia deutlich, dass sie eine Zustimmung der Wettbewerbsbehörden zur Übernahme durch Vodafone erwarten. Vodafone hat mit Liberty Global vereinbart, deren Kabelnetze in Deutschland, der Tschechischen Republik, Ungarn und Rumänien für einen Preis von 18,4 Milliarden Euro zu kaufen. Dies müssen die EU-Kommission und das Bundeskartellamt genehmigen, was voraussichtlich bis zum Sommer 2019 dauern wird.

Schüler erklärte im Juni 2018 auf dem 9. Hessischen Breitbandgipfel in Frankfurt am Main: "Vodafone will uns kaufen. Der Kaufvertrag ist unterschrieben. Weil es noch andere europäische Länder betrifft, wird dies auf EU-Ebene und eingebettet vom Bundeskartellamt geklärt. Das wird voraussichtlich bis zum nächsten Sommer 2019 dauern".

Am 13. Juni 2018 hatte der sportliche Schüler auf der Branchenmesse Anga Com auf die Frage des Moderators, was er denn in Zukunft nach der Übernahme durch Vodafone machen würde, scherzhaft gesagt: "Ja, dann gehe ich einfach surfen.".

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