In vier Jahren soll es eine flächendeckende Versorgung mit 50 MBit/s geben. Für das ambitionierte Breitband-Ziel sollen auch Strom- und Gasnetze genutzt werden.
Die Telekom kann Konkurrenten offenbar daran hindern, für neue Kabelverzweiger mit Glasfaseranbindung näher zum Kunden zu zahlen, wenn im Ausbaugebiet die Hälfte der Bewohner mit 1 MBit/s versorgt ist. Dagegen wehrt sich ein Betreiber jetzt bei der Bundesnetzagentur.
Die Bundesnetzagentur ist gegen die Pläne der EU, Call-by-Call und Preselection nicht mehr vorzuschreiben. Laut VATM telefonieren Verbraucher täglich 25 Millionen Minuten über Call-by-Call oder Preselection.
Regierung und Wirtschaft haben die Netzallianz für einen schnelleren Breitbandausbau gestartet. Die Einnahmen aus der künftigen Funkfrequenzversteigerung sollen wieder an die Telekomkonzerne zurückzufließen, um den Breitbandausbau zu finanzieren.
Minister Dobrindt startet am Freitag seine Initiative Netzallianz für den Breitbandausbau in Deutschland. Vorab stichelt die Konkurrenz schon kräftig gegen die Telekom.
Update Neelie Kroes rechnet vor, dass die Mobilfunkanbieter durch die Abschaffung der Roaming-Aufschläge kaum Umsatzeinbußen haben und künftig sogar mehr verdienen: "Denn jetzt lassen die Nutzer im Ausland ihr Handy öfter aus, weil sie Angst vor Abzocke haben."
Vectoring statt Glasfaser scheint das Motto der Telekom für 2014 zu sein. Ziele für den FTTH-Ausbau nennt der Festnetzbetreiber nicht mehr. Hier passierte 2013 nicht viel in Deutschland.
Update Die große Koalition will für die Unternehmen verschiedene Anreize für den Breitbandausbau auf dem Land schaffen. Die Pläne stoßen auf Widerstand von Verbraucherschützern und scheinen wenig Erfolg zu versprechen.
Die Konkurrenten der Telekom sind besorgt. In der großen Koalition gibt es offenbar Pläne, dem früheren Staatsmonopolisten in bestimmten Gebieten wieder alleinigen Zugriff auf seine "letzte Meile" zu gewähren. Auch Kanzlerin Merkel befürwortet weniger Regulierung.
Der kommunalpolitische Sprecher der Union hat gesagt, dass es auch mit der neuen Regierung kein Recht auf einen Breitbandanschluss geben werde. Telekommunikationskonzerne hatten sich dagegen gewandt, dass sie zum Ausbau verpflichtet werden.
Ein Breitbanduniversaldienst soll laut CSU-Chef Horst Seehofer flächendeckende 50-MBit/s-Versorgung bringen. Da dieser Universaldienst über eine Abgabe der Unternehmen finanziert würde, ist der VATM entschieden dagegen.
Telekomfirmen befürchten, dass durch die EU-Reform beim Roaming keine Call-By-Call-Angebote mehr möglich sein werden. Dabei mache Call-by-Call die tatsächlichen Kosten für Auslandsgespräche transparent, sagen sie.
Der Wechsel von einem Telekom-Anbieter zu einem anderen klappt nicht immer reibungslos, viele Kunden bleiben erstmal von der Telekommunikationsversorgung abgeschnitten. Die neue Schnittstelle WBCI soll einen schnellen Wechsel ermöglichen. Bisher tauschten sich die Firmen per Fax aus.
Der Vectoring-Ausbau in Deutschland kann beginnen. Nach Vorlage eines Kompromisspapiers der Bundesnetzagentur wollen als Erste Ewe Tel und DNS:NET jetzt die Vectoring-Karten in den Kabelverzweiger schieben.
Update Die Bundesnetzagentur senkt den monatlichen Mietpreis für die letzte Meile ab dem Schaltverteiler der Deutschen Telekom. Dies sei gut für die Breitbandversorgung, so die Behörde.
Update Vectoring mit 100 MBit/s über das Kupferkabel kann kommen. Die Bundesnetzagentur hat laut VATM eine Regelung vorbereitet, die sowohl für Telekom als auch Wettbewerber den Einsatz ermöglicht.
Die Telekom wollte fast 23 Prozent mehr Miete für die Verbindung zwischen Kabelverzweiger und Wohnung fordern. Ganz so viel hat die Bundesnetzagentur nicht genehmigt.
Die Telekom will von der Konkurrenz mehr Geld für die letzte Meile. Die Preise für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) sollen um fast 23 Prozent steigen. Laut VATM wird so der Glasfaserausbau behindert.
Die Telekom hat ihren versprochenen Kompromissantrag zum Vectoring vorgelegt und will schnell mit dem Ausbau beginnen. Jetzt müssen die Bundesnetzagentur und die Konkurrenten reagieren.
Der Widerstand gegen die Pläne der Telekom, ein Monopol beim VDSL2-Vectoring zu errichten, ist zu groß. Nun kündigte sich beim Treffen mit der Bundesnetzagentur ein Kompromiss an.
Die Telekom versucht mit Klagen zu verhindern, dass neue Kabelverzweiger von Konkurrenten gebaut werden. Die Telekom erwidert auf die Vorwürfe, dass das Interesse der Wettbewerber an Schaltverteilern nicht besonders hoch sei.
Die Breko-Mitglieder sind nicht gegen Vectoring, sie wollen nur verhindern, dass die Deutsche Telekom sich die Technik exklusiv in ganz Deutschland sichert.
Die beiden führenden deutschen Mobilfunkanbieter müssen den Netzausbau für die mobile Internetnutzung schneller vorantreiben. Vodafone räumte Probleme bei der Verfügbarkeit ein.
Seit gestern ist ein Gesetz gegen Abzocke in Warteschleifen in Kraft. Doch Verbraucher sollten nicht darauf vertrauen. Viele Firmen haben das "noch gar nicht mitbekommen".
Der Branchenverband VATM, der drei deutsche Mobilfunkbetreiber vertritt, will die GSM-Frequenzen nicht für mobile breitbandige Internetdienste freimachen. Damit würde mobile Sprachtelefonie unmöglich.
Fast 40 Prozent der Nutzer des mobilen Internets in Deutschland sind mit der Datentransferrate unzufrieden. Sie wären häufiger online, wenn die Datenrate höher wäre.
Ericsson erwartet, dass sich der mobile Datenverkehr in den kommenden fünf Jahren deutlich erhöht. Bis zum Jahr 2016 wird ein Zuwachs um das Zehnfache erwartet.
Mobilfunknutzer in Deutschland werden in diesem Jahr pro Monat 166 MByte Daten durch das Netz schicken. Das ist ein Zuwachs um über 80 Prozent. Im Festnetz war das Datenvolumen erheblich höher.
Tabea Rößner von den Grünen wirft der Regierungskoalition vor, einen Universaldienst für Breitbandinternet als Grundversorgung auf Druck der Netzbetreiber verworfen zu haben.
Einen Breitband-Universaldienst für alle wird es mit der jetzigen Regierung nicht geben. Netzbetreiber und FDP haben erfolgreich eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) verhindert.
Die Grünen legen heute eine Studie vor, nach der ein Universaldienst mit 6 MBit/s für alle ermöglicht werden soll. Die Finanzierung soll über einen Unternehmensfonds geregelt werden. Die TK-Unternehmen finden das sehr unvernünftig.
Update EU-Kommissarin Neelie Kroes will die Roamingpreise per Gesetz weiter senken. Mobilfunknutzer sollen frei den jeweils billigsten Roamingprovider im Ausland zeitweise auswählen und dabei ihre Rufnummer behalten können.
Die im VATM zusammengeschlossenen Telekommunikationsunternehmen reagieren gereizt auf einen Entwurf für ein neues Telekommunikationsgesetz (TKG), der eine Verpflichtung für einen Breitband-Universaldienst vorsieht. Dies soll unbedingt verhindert werden.
Der Bundesrat fordert, dass die Bahn beim Breitbandausbau mit Glasfaser in Deutschland eine aktive Rolle übernimmt. Die Bahn ist zur Zusammenarbeit bei der Breitbandstrategie der Bundesregierung bereit.
Die Bundesnetzagentur hat den Preis für die letzte Meile wieder nur geringfügig gesenkt. Die Firmen, die der Deutschen Telekom jährlich rund 1,1 Milliarden Euro Miete zahlen, sind enttäuscht.
Die Telekom muss ihre Verträge zum Zugang der Konkurrenz zum Schaltverteiler fairer abfassen. Die Konkurrenten hoffen, dass die "Blockadehaltung der Telekom nun ein Ende" hat und die Beseitigung der weißen Flecken auf dem Lande schneller vorangeht.
Mit einem Gesetzentwurf will Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) für mehr Verbraucherschutz in der Telekommunikation sorgen. In der TKG-Novelle sollen alle Verbraucherbeschwerden der vergangenen Jahre berücksichtigt werden und folgen größtenteils EU-Vorgaben.
Die Deutsche Telekom wird von einer vor sieben Jahren verhängten Millionenstrafe eingeholt. Das entschied der EU-Gerichtshof. Wettbewerber wollen jetzt zusätzliche Schadensersatzforderungen prüfen.
Die EU-Kommission will, dass große Glasfasernetzbetreiber ihren Konkurrenten zu regulierten Preisen Zugang gewähren. Europa ist bei Fiber-To-The-Home und Fiber-To-The Building stark abgeschlagen. VATM und Breko begrüßen den Vorstoß.
Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone klagt gegen die Deutsche Telekom. "Die Deutsche Telekom behindert den Wettbewerb im Festnetz", moniert Vodafone-Deutschland-Chef Friedrich Joussen im Gespräch mit dem Handelsblatt. Dagegen wehrt sich der Rivale - auch vor Gericht.
150 baden-württembergische Haushalte testen ab sofort Internet per Satellit. 3,6-MBit/s-Internetzugänge sollen sofort machbar sein, im kommenden Jahr will einer der Betreiber 10 MBit/s bieten.
VATM nennt Vergabeverfahren zu kompliziert und aufwendig. Die Breitbandförderung für den ländlichen Raum kann wegen bürokratischer Hürden nicht fließen und kommt deshalb nicht voran. 2009 sei nicht einmal ein Fünftel der Fördergelder von den Firmen abgerufen worden, beklagt der VATM.
Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium will Regulierung lockern. Ein Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium will der Telekom wieder höhere Preise für die Vermietung der letzten Meile erlauben. Der Plan stößt bei den Konkurrenten der Telekom auf Empörung.
Gegner und Befürworter bei Anhörung in Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht hört die Gegner und Befürworter der Vorratsdatenspeicherung, gegen die rund 34.000 Bürger Verfassungsbeschwerde eingelegt haben. Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier sieht die Vorratsdatenspeicherung im Zusammenhang mit dem Großen Lauschangriff und der Onlinedurchsuchung. Beide Gesetze hatte das Gericht in erster Fassung für mit dem Grundgesetz unvereinbar befunden.
Entscheidung für die Unternehmen verheerend. Eco und VATM haben empört auf ein jüngstes Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg reagiert, das Unternehmen zur Vorratsdatenspeicherung zwingt. In wenigen Monaten wird mit einem Urteil aus Karlsruhe zur Verfassungskonformität der Datensammlung gerechnet.
Kagermann: "E-Energy wird ein Inkubator für Start-ups sein". Die wachsende Onlinekriminalität gefährdet die IT-Branche stärker als die Wirtschaftskrise - davon ist Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) überzeugt. Die Ministerin will mit neuen Gesetzen die Kriminalität im Internet bekämpfen.
Luxemburger Richter schließen sich Einschätzung der EU-Kommission an. Der Gerichtshof der Europäischen Union hat sein Urteil zum VDSL-Netz der Deutschen Telekom verkündet. Danach verstößt der "Grundsatz der Nichtregulierung" des schnellen Datennetzes gegen europäisches Recht.