Freenet prophezeit Preisrückgang

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Der Mobilfunkdienstleister Freenet prophezeit einen Preisrückgang. Firmenchef Vilanek rechnet mit sinkenden Einnahmen in der gesamten Mobilfunkbranche - eine Einschätzung, die auch von anderen Experten geteilt wird.

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Der Mobilfunkdienstleister Freenet erwartet einen anhaltenden Umsatzrückgang in der Branche. "Die Umsätze im gesamten deutschen Mobilfunk werden in den kommenden zwölf bis 24 Monaten wahrscheinlich weiter sinken", sagte Firmenchef Christoph Vilanek dem Handelsblatt. Gründe seien ein ungebrochener Trend zu geringeren Minutenpreisen und mögliche künftige Folgen der Wirtschaftskrise.

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  1. Freenet prophezeit Preisrückgang
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Bei Vertragskunden machen sich Preissenkungen erst mit Verzögerungen bemerkbar. Die meisten Verträge laufen zwei Jahre. In dieser Zeit können die Kunden sich nicht für einen niedrigeren Tarif entscheiden.

"Viele unserer Kunden sind heute noch in falschen Tarifen, weil sie sich nicht um einen Wechsel gekümmert haben", erklärte Vilanek. "Diese sprechen wir gezielt an, verweisen auf billigere Möglichkeiten sowie neue Produkte und verhindern so mögliche Kündigungen unserer Kunden."

Experten teilen Vilaneks Einschätzung. Im ersten Halbjahr sind die Umsätze der vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber um knapp drei Prozent gefallen. "Bis zum Jahresende wird sich dieser Rückgang auf insgesamt drei bis sechs Prozent beschleunigen", erwartet Torsten Gerpott, Professor für Telekommunikation an der Uni Duisburg. Er erstellt für den Verband der Telekom-Konkurrenten (VATM) jährlich eine Marktstudie.

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Ursachen für das Minus seien neben wechselwilligen Vertragskunden gezielte Preissenkungen für Datenpakete. Damit wollten die Anbieter ihren Kunden die Nutzung des mobilen Internets schmackhaft machen.

Daten sind die große Wachstumshoffnung der Branche. Vilanek warnte jedoch vor Euphorie: "Das zusätzliche Umsatzpotenzial durch Daten wird den Rückgang bei Sprache demnächst stabilisieren, aber nicht voll kompensieren."

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