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Telekom muss Miete für die letzte Meile kaum senken

Die Bundesnetzagentur hat den Preis für die letzte Meile wieder nur geringfügig gesenkt. Die Firmen, die der Deutschen Telekom jährlich rund 1,1 Milliarden Euro Miete zahlen, sind enttäuscht.

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Bundesnetzagentur: Telekom muss Miete für die letzte Meile kaum senken

Die Bundesnetzagentur hat heute den neuen Preis für die Vermietung der letzten Meile veröffentlicht. Danach soll die Deutsche Telekom ihren Wettbewerbern die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) ab dem 1. April 2011 für monatlich 10,08 Euro überlassen. Bisher durfte die Telekom 10,20 Euro im Monat berechnen, der Konzern hatte 12,90 Euro beantragt.

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Der KVz-TAL-Preis, der beim VDSL-Ausbau wichtig ist und den zweiten Streckenteil vom Kabelverzweiger bis zum Endkunden bezeichnet, wurde um vier Cent auf 7,17 Euro gesenkt. Die betroffenen Firmen haben die neue Festlegung kritisiert.

Der VATM, in dem Vodafone, Telefónica Deutschland, Versatel, EWE TEL und QSC organisiert sind, kritisierte, die Absenkung sei mit 1,2 Prozent definitiv viel zu gering ausgefallen. "Wir hätten auf Basis der tatsächlichen Kosten auf einen guten europäischen Durchschnittspreis kommen müssen", sagte VATM-Chef Jürgen Grützner: "Doch stattdessen gehört Deutschland auch in den kommenden zwei Jahren zu den Schlusslichtern in Europa. Wir bleiben nach dieser Entscheidung das Land mit dem vierthöchsten TAL-Preis in der EU-27." Bei 2010 rund 9,5 Millionen vermieteten TAL ergaben sich circa 1,1 Milliarden Euro Mietzahlungen an die Telekom pro Jahr. Davon würden rund 330 Millionen Euro zu viel gezahlt, rechnete Grützner vor.

"Seit 2005 hat die Bundesnetzagentur das Entgelt für die Nutzung der Hauptverteiler-TAL gerade einmal um insgesamt 57 Cent oder 5,3 Prozent gesenkt", sagte Ralf Kleint, Präsident des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (BREKO). Insgesamt liege das Entgelt für die letzte Meile rund 20 Prozent über dem EU-Durchschnitt von 8,55 Euro.

Der Bundesverband Glasfaseranschluss (Buglas) ist dagegen über die heutige Entscheidung der Bundesnetzagentur erfreut. Der Verband, zu dem Netcologne aus Köln, M-net aus München und Wilhelm.tel aus Norderstedt gehören, sprach von einem deutlichen Signal für den Breitbandausbau in Deutschland und gegen das bloße Anmieten der TAL.

Das monatliche Entgelt für die TAL bis zum Endkunden wurde bislang alle zwei Jahre durch die Regulierungsbehörde neu festgelegt; dieses Mal gilt die Festlegung aufgrund von Konsultationsverfahren bis Juni 2013. Die Entscheidung der Bundesnetzagentur wird jetzt der EU-Kommission vorgelegt.



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lottikarotti 01. Apr 2011

Also ich persönlich kann es nur empfehlen. Ich habe eine 50mbit Leitung von KabelBW und...

moeps2k 01. Apr 2011

ach, stammtisch ? das ist doch die generation die noch denkt die privatisierte telekom...

dokape 31. Mär 2011

Und während Behörden, Agenturen, die EU, die Leitungsbesitzer und die...


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