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Telekom will Dark Fiber öffnen

Uneinigkeit über Preise für Infrastrukturnutzung

Die Telekom will ihren Wettbewerbern Kabelkanalanlagen, unbeschaltete Glasfaserstrecken (Dark Fiber) und Multifunktionsgehäuse zur Verfügung stellen und hat dazu bei der Bundesnetzagentur entsprechende Entgelte beantragt, denn in Verhandlungen konnte sich der Exmonopolist nicht mit seinen Konkurrenten auf einen Preis einigen.

Artikel veröffentlicht am ,

Während die Telekom auf der einen Seite gerichtlich gegen eine Regulierungsentscheidung vorgeht, die den Konzern zwingt, neue Schaltverteiler an Ortseingängen zu errichten, um die Breitbandversorgung im ländlichen Raum zu verbessern, kündigt der Konzern auf der anderen Seite an, künftig Kabelkanalanlagen, unbeschaltete Glasfaserstrecken (Dark Fiber) und Multifunktionsgehäuse für Wettbewerber zu öffnen. Nach Abschluss der ersten Verträge mit Vodafone und 1&1 in Sachen VDSL hat die Telekom nun Entgeltanträge für entsprechende Vorleistungsprodukte bei der Bundesnetzagentur beantragt.

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So sollen Wettbewerber künftig die Infrastruktur der Telekom nutzen können, um ihre eigenen Breitbandnetze auszubauen. Für den Zugang an den Multifunktionsgehäusen will der Konzern neben seinen eigenen Verteilerkästen zusätzliche Gehäuse für andere Anbieter errichten. Zudem hat die Deutsche Telekom die Branchenverbände noch im August zu Gesprächen eingeladen, um Fragen des Umbaus und Ausbaus des Netzes zu diskutieren.

Die Telekom geht damit zwar auf Forderungen ihrer Wettbewerber ein, doch beim Preis für die Nutzung der Infrastruktur liegen die Vorstellungen offenbar weit auseinander. Denn bisher blieben entsprechende Verhandlungen ohne Ergebnis: "Wir sind immer noch der Überzeugung, dass Verhandlungslösungen im Markt der bessere Weg sind. Wir müssen aber feststellen, dass die Preisvorstellungen zu weit auseinanderliegen, um schnell eine Einigung zu erreichen", begründet Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme die Entgeltanträge der Telekom.

Bei der Telekom-Konkurrenz stößt der Vorstoß auf Erstaunen: "Wir sind äußerst erstaunt, dass die Deutsche Telekom AG zu diesem Zeitpunkt beim Regulierer diese Entgelte beantragen will, da noch nicht einmal die technischen Rahmenbedingungen und damit die Voraussetzungen für die Preisfestlegungen feststehen", teilt der VATM in einer ersten Stellungnahme mit. VATM und Breko hätten der Telekom bereits im März 2009 zu diesen Rahmenbedingungen einen Vorschlag gemacht, bis heute darauf aber keine Antwort erhalten. Die Verbände wollen in der nächsten Gesprächsrunde am 20. August 2009 weiter über die Rahmenbedingungen verhandeln.

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Der Kaiser! 04. Aug 2009

xDDDDD

HD 04. Aug 2009

Nur zur Info: Die Aussage das die Kabel schon alle auf dem Schrott gelandet sind ist so...

Paule 04. Aug 2009

Die TAL doppelt und dreifach zu verlegen wäre volkswirtschaftlich ein Schwachsinn. Aber...


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