Abo
  • Services:

Ericsson: Mobiler Datenverkehr wächst in fünf Jahren um das Zehnfache

Ericsson erwartet, dass sich der mobile Datenverkehr in den kommenden fünf Jahren deutlich erhöht. Bis zum Jahr 2016 wird ein Zuwachs um das Zehnfache erwartet.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobiles Arbeiten verlangt immer mehr mobile Breitbandtechnik.
Mobiles Arbeiten verlangt immer mehr mobile Breitbandtechnik. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Bis zum Jahr 2016 wird der mobile Datenverkehr um das Zehnfache zulegen, erwartet Ericsson in einer aktuellen Studie. Nach Angaben des schwedischen Netzausrüsters gibt es weltweit derzeit etwa 900 Millionen Kunden, die mobile Breitbandtechnik nutzen. Im Jahr 2016 wird diese Menge auf fast fünf Milliarden angestiegen sein, erwartet das Unternehmen.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Karlsruhe
  2. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München

Grundlage für diese Schätzung sind Messungen des tatsächlichen Datenverkehrs, die Ericsson über mehrere Jahre hinweg in Mobilfunknetzen auf der ganzen Welt vorgenommen hat. Im laufenden Jahr sollen 60 Prozent mehr Nutzer mobile Breitbandtechnik verwenden, so dass die Zahl dann bei rund 900 Millionen liegen wird. Dabei steige die Menge der über Smartphones übertragenen Daten deutlich und Ericsson erwartet, dass sich das entsprechende Datenvolumen im Laufe des Jahres 2011 verdreifachen wird.

Ericsson geht davon aus, dass der mobile Datenverkehr vor allem durch Videodienste steigen werde. Das wird durch die stark wachsende Verbreitung von Smartphones unterstützt. Ericsson erwartet, dass der durch Smartphones erzeugte Datenverkehr in den nächsten Jahren um das Zwölffache steigen wird. Zudem werden auch ländliche Gebiete immer besser mit mobiler Breitbandtechnik versorgt, während 60 Prozent des weltweiten mobilen Datenverkehrs bis zum Jahr 2016 vor allem in Großstädten abgewickelt werden.

"Ericsson führt regelmäßig Verkehrsmessungen durch, die die Entwicklung zur vernetzten Gesellschaft dokumentieren", erklärt Johan Wibergh, der Leiter des Geschäftsbereichs Ericsson Business Unit Networks. "Die Messergebnisse helfen uns dabei, die eigenen Produkte effizienter zu gestalten und Netze besser zu planen. Aus diesen Momentaufnahmen entsteht ein Gesamtbild, das zeigt, wie immer mehr Menschen und Unternehmen von Mobilität, Breitbandnetzen und Cloud-Anwendungen profitieren."

Im Oktober 2011 hatte eine TK-Marktstudie des Branchenverbands VATM ergeben, dass das durchschnittliche Datenvolumen pro Mobilfunknutzer in Deutschland im Jahr 2011 um 82 Prozent gestiegen ist. 166 MByte wird der durchschnittliche mobile Nutzer in diesem Jahr pro Monat verbrauchen. Im vergangenen Jahr lag das Datenvolumen pro Mobilfunknutzer im Monat noch bei 91 MByte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 8,99€
  2. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. (-20%) 47,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /