Abo
  • Services:

VDSL-Betreiber: 100 MBit/s auf Kupferleitung nicht der Telekom überlassen

Die Breko-Mitglieder sind nicht gegen Vectoring, sie wollen nur verhindern, dass die Deutsche Telekom sich die Technik exklusiv in ganz Deutschland sichert.

Artikel veröffentlicht am ,
Kabelverzweiger in London
Kabelverzweiger in London (Bild: Sjanzon)

Breko-Chef Stephan Albers hat sich für die Nutzung von Vectoring ausgesprochen, um über Kupferleitungen bei VDSL 100 MBit/s anbieten zu können. Die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Breitbandkommunikation (Breko) wollen aber der Deutschen Telekom kein Exklusivrecht für die Technik zugestehen.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Technisch ist beim VDSL2-Vectoring das Entbündeln der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) am Kabelverzweiger nicht mehr möglich. Die Telekom verlangt deshalb eine Änderung der Regulierungsbestimmungen, die bisher für den Wettbewerb galten.

Albers sagte Golem.de: "Die Telekom möchte ein Monopol auf die Vectoring-Technologie. Technisch kann zwar entbündelt werden, auch mit Vectoring, nur dann ist der Vectoring-Effekt weg. Es ist daher sicherlich sinnvoll, dass, wenn ein Unternehmen am Kabelverzweiger ist und dort VDSL ausgebaut hat, auch nur ein Unternehmen Vectoring macht. Aber das muss ja nicht die Telekom sein."

So habe beispielsweise EWE TEL aus Niedersachsen in ländlichen Gebieten 2.500 Kabelverzweiger mit VDSL erschlossen. Albers: "Warum sollen die davon abgehalten werden, da jetzt eine Vectoring-Karte reinzuschieben, nur weil die Telekom sagt, sie möchte das Vectoring exklusiv in der ganzen Bundesrepublik machen?" Die Telekom wolle durch eine Änderung bei der Regulierung einfach Investitionsschutz beim Vectoring erreichen, so der Breko-Chef.

Die Netzwerkausrüster bauten die Technik zudem bereits weiter aus. "Beim Node-Level-Vectoring wird dann auch wieder ein Entbündeln möglich sein. Das ist allerdings noch in der Entwicklung und noch nicht marktreif", sagte Albers.

Der Breko befürworte die Vectoring-Technologie, weil die inkrementellen Kosten, um mit VDSL am Kabelverzweiger "die Bandbreite nach vorne zu bringen, erst einmal recht gering" seien.

Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de: "Wir plädieren für eine Versachlichung der Debatte. Die Marktstudie des VATM zeigt, dass die Kabelnetzbetreiber vor allem zulasten der alternativen Anbieter Marktanteile gewinnen. Sie sind also auf konkurrenzfähige Angebote angewiesen, und dafür braucht es Vectoring. Nur die Telekom ist in der Lage, die Technologie überall in Deutschland auszubauen. Und nur die Telekom hat sich bisher dazu bekannt, den Wettbewerbern dafür diskriminierungsfreie Vorleistungsangebote anzubieten."

Durch die Vectoring-Technologie werden elektromagnetische Störungen zwischen den Leitungen ausgeglichen - dadurch sind höhere Bandbreiten möglich.

Beim Upload biete Vectoring bis zu 40 MBit/s und damit deutlich mehr als die Kabelnetzbetreiber, erklärte der Konzern. Kabel Deutschland bietet beispielsweise Internetzugänge mit 100 MBit/s im Download und 6 MBit/s im Upstream.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 36,99€
  2. 4,99€
  3. 2,99€
  4. (-60%) 7,99€

VRzzz 26. Nov 2012

Jap, hatten aber nen Gasbetriebenen ^^

T-Mo 23. Nov 2012

Genau so sieht es aus...

Youssarian 23. Nov 2012

Dass aus der Sache mit dem "Stoppschild" damals trotz bereits beschlossenem Gesetz...

jaykay2342 22. Nov 2012

ACK, funk ist keine Lösung, ich hab selber mal im Support bei einem Mobilefunk Provider...

notme 22. Nov 2012

Guten Tag, ich kann nicht nachvollziehen, aus welchen Fundus der Erkenntnis der Herr...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Sub im Test

Mit dem Echo Sub lassen sich Echo-Lautsprecher mit Tiefbass nachrüsten. Die Echo-Lautsprecher sind allerdings im Mittenbereich vergleichsweise schwach, so dass das Klangbild entsprechend leidet. Sobald zwei Echo-Lautsprecher miteinander verbunden sind, gibt es enorm viele Probleme: Die Echo-Geräte reagieren langsamer, es gibt Zeitverzögerungen der einzelnen Lautsprecher und das Spulen in Musik ist nicht mehr möglich. Wie dokumentieren die Probleme im Video.

Amazons Echo Sub im Test Video aufrufen
IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. Nubia Red Magic Mars im Hands On Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
  2. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  3. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank

    •  /