Die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat durch IBM ist eine unverhohlene Wette auf das Cloud-Geschäft. Bleibt nur die Frage, ob IBM dies für einen internen Wandel nutzt wie Microsoft oder den Kauf gegen die Wand fährt wie Oracle mit Sun.
Mit präparierten Paketen kann im DHCPv6-Client von Systemd ein Pufferüberlauf erzeugt werden. Ubuntu ist in der Standardinstallation betroffen. Ein Update steht zur Verfügung.
Um die anhaltende Nachfrage nach 14-nm-Chips befriedigen zu können, rüstet Intel einige Fertigungsstraßen von 10 nm wieder auf 14 nm um. Dennoch bekräftigte der Hersteller, zum Weihnachtsgeschäft 2019 eine 10-nm-Generation alias Ice Lake veröffentlichen zu wollen.
Es passt fast in jede Parklücke: Ein Faltauto des Startups City Transformer soll Städtern künftig das Leben erleichtern. Das innovative Fahrzeug wird zusammen mit Yamaha entwickelt. Vorbestellungen sollen voraussichtlich ab 2020 möglich sein, mehrere Versionen sind geplant.
Eine Sicherheitslücke im Displayserver X.org erlaubt unter bestimmten Umständen das Überschreiben von Dateien und das Ausweiten der Benutzerrechte. Der passende Exploit passt in einen Tweet.
Ungeachtet der 14-nm-Knappheit und diverser Sicherheitslücken konnte Intel im dritten Quartal 2018 mehr Umsatz erwirtschaften und mehr Gewinn erzielen als jemals zuvor. Vor allem das florierende Server-Geschäft wird bei Intel immer wichtiger.
Alphabet erwirtschaftet weiter extrem hohe Gewinne, der Umsatz wächst nicht ganz so stark. Google muss zugleich auf eine Enthüllung in der US-Presse zu sexueller Belästigung um Android-Begründer Andy Rubin reagieren.
Im dritten Quartal 2018 konnte AMD zwar Umsatz und Gewinn steigern, aber nicht so stark wie erwartet. Die Aktie brach dennoch von über 25 US-Dollar auf 17 US-Dollar ein, da das vierte Quartal schlechter laufen wird als von den Anlegern gedacht - hier wurde zu viel erwartet.
Die Manufacturing Cloud ist ein kombiniertes Angebot aus der Software NX von Siemens und Huaweis Desktopvirtualisierung Fusion Access. Das Produkt soll in Fabriken Kosten sparen, da Rechenleistung und Daten in die Cloud ausgelagert werden. Das sei sicher und wirtschaftlich, meint Huawei.
Seit Googles Bekanntgabe, ein Startup-Zentrum in Berlin-Kreuzberg zu eröffnen, haben sich verschiedene Anwohnerinitiativen gegen das Projekt gewehrt. Google hat seinen Campus jetzt aufgegeben, das Umspannwerk wird stattdessen soziale Projekte beherbergen.
Das Startup Relayr wollte unseren Alltag erleichtern. Das lief nicht. Jetzt ist es 300 Millionen US-Dollar wert, weil es Unternehmen die Angst vor Digitalisierung nimmt.
Sipgates neues Produkt Clinq will Tischtelefone und Telefonanlagen ablösen. Alles läuft über den Browser und ein Headset. Eine Umleitung auf das Handy ist möglich.
Der Fahrdienstleister Lyft will mit einem umgebauten Ford Fusion Hybrid autonom fahren. Außerdem hat das US-Unternehmen Blue Vision Labs übernommen. Das Augmented-Reality-Startup soll Karten für Lyft erstellen.
Update Nach Palmer Luckey kehrt mit Brendan Iribe ein weiterer Gründer und der ehemalige CEO von Oculus VR dem Mutterunternehmen Facebook den Rücken. Hintergrund sollen unterschiedliche Ansichten bei der Entwicklungsrichtung der Rift-Headsets sein.
Die Deutsche Bahn setzt auf IoT über ein globales Satellitennetzwerk von Kepler Communications. Darüber sollen Waren weltweit beim Transport mit Güterzügen verfolgt werden können.
Hessens Polizei arbeitet als erste in Deutschland mit Software des US-Unternehmens Palantir. Das spart Ermittlern enorm viel Zeit und Aufwand. Politiker der Linken und FDP kritisieren die Verbindung von Polizei-Datenbanken.
Mit Einwilligung der Nutzer veröffentlicht Canonical anonyme Nutzungsdaten zu Ubuntu 18.04 LTS auf einer Webseite. Die zeigt zum Beispiel, auf was für Geräten Ubuntu läuft.
In Südkorea wurde die Serienfertigung mit 7-nm-Technik und extrem ultra-violetter Strahlung gestartet. Samsungs 7LPP soll deutlich kleinere sowie schnellere und sparsamere Chips ermöglichen, ein Partner ist Qualcomm. Passende Hardware liefert der niederländische Ausrüster ASML.
Das Startup Skydio hat für seine Drohne R1 eine Apple-Watch-App vorgestellt, mit der sich der Quadcopter dirigieren lässt. Der Pilot kann damit Flugkommandos auswählen oder Personen markieren, die von der Drohne gefilmt werden sollen.
Die Kickstarter-Kampagne Superscreen hat aufgegeben. Das Projekt hat 2,5 Millionen US-Dollar erhalten und das Versprechen nicht erfüllt, dafür ein spezielles Tablet als Smartphone-Ergänzung auszuliefern. Unterstützer erhalten ihr Geld nicht zurück.
Anders als Trump und dessen Verbündeter Australien setzt die Bundesregierung darauf, sich genau anzuschauen, ob die Netzwerkausrüster die Anforderungen an die IT-Sicherheit erfüllen. Der Quellcode von Huawei steht dem BSI zur Verfügung, die Telekom überwacht bei Tests alle abgehenden Datenströme konstant.
Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Netflix weist im neuen Quartalsberichtzeitraum wieder ein starkes Nutzerwachstum aus. Der Streaminganbieter hat knapp sieben statt wie geplant fünf Millionen Abonnenten angeworben.
Ob man sich im IT-Business selbstständig macht oder als Festangestellter 9 to 5 arbeitet, ist eine Typfrage. Ein Selbstständiger aus der IT-Branche erzählt, was am Anfang am schwierigsten ist - und warum er trotz vieler Arbeit den Schritt in die Freiberuflichkeit nicht bereut.
Palm ist als Marke wieder da - mit einem Smartphone, das etwas ungewöhnlich ist. Das neue Palm-Gerät ist besonders klein und als Ergänzung zu einem regulären Smartphone gedacht. Das Konzept hat Charme, aber wohl wenig Chancen auf dem Markt.
Im Hamburg ist ein Abhol- und Bringservice für Pakete eröffnet worden, der mehrere Paketdienstleister vereint. So sollen unnötige Wege verhindert werden - sowohl von Kunden als auch von Paketboten.
Obwohl bei der Entwicklung von TLS 1.3 versucht wurde, Probleme mit bestehenden fehlerhaften Geräten zu vermeiden, gibt es beim Start erneut Schwierigkeiten. Verantwortlich dafür: Vorab-Versionen von OpenSSL und Geräte von Cisco und Palo Alto Networks.
Mit der Ascend-Serie hat Huawei mehrere Beschleuniger für maschinelles Lernen vorgestellt, die schneller als Googles TPUs und effizienter als Nvidias Turing sein sollen. Nächstes Jahr möchte das Unternehmen die Technik dann in Smartphone-Chips integrieren.
Apple hat das dänische Startup Spektral übernommen, das sich auf Videoeffekte wie Greenscreens in Kombination mit Maschinenlernen spezialisiert hat. Die Übernahme soll bereits Ende 2017 erfolgt sein, wurde aber erst jetzt publik.
Bollinger Motors hat ein Elektrofahrzeug vorgestellt, das eine offene Ladefläche besitzt. Das Startup hat bereits einen vollelektrischen Geländewagen entwickelt. Tesla will erst in den kommenden Jahren einen Pickup bauen.
Die Kooperation mit Paypal beseitigt Google Pays größtes Problem in Deutschland: die eingeschränkte Nutzbarkeit mit ausschließlich Kreditkarten von vier Finanzinstituten. Dank Paypal kann in Googles Bezahldienst als Zahlungsquelle ein Bankkonto hinterlegt werden.
Die Ford-Werke bauen ab sofort einen kleinen Elektrolaster im Auftrag der Deutsche-Post-Tochter Streetscooter. Deren Fahrzeug Work XL basiert auf dem Ford Transit, fährt aber mit Akkus.
Diesel schlägt Elektro: Wegen des Dieselskandals wollen Zulieferer für die Autoindustrie künftig mehr Kontrolle über ihre Komponenten. Das trifft auch die Hersteller von Elektroautos. Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile kann sein e.Go Life deshalb erst später ausliefern.
In Wolfsburg sollen bald Autos von VW mit Ampeln kommunizieren können. Der Car2X-Funk wird teils von Siemens entwickelt und soll Fahrer über grüne Wellen informieren. Zudem sollen Fußgänger und Radfahrer mit Sensoren erkannt und dem Fahrer gemeldet werden.
Das Linux-Dateisystem XFS ist für den Enterprise-Einsatz gedacht. Im Vergleich zu Btrfs oder ZFS fehlen XFS jedoch einige Funktionen. Das Werkzeug Stratis von Red Hat bietet deshalb nun Snapshots und Storage-Pools für XFS an und ist in Version 1.0 verfügbar.
Start und Landung in Vandenberg: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat erstmals eine Falcon-9-Rakete auf kalifornischem Festland landen lassen. Außerdem gibt es einen Termin für den ersten bemannten Flug zur ISS.
Die deutschen Raumfahrtfirmen OHB und MT Aerospace wollen zusammen mit Jeff Bezos' Raketenfirma Blue Origin auf den Mond. Die Pläne sind aber noch sehr vage.
Der weltweit größte Auftragsfertiger hat die ersten Masken für einen Chip mit 7 nm und EUV erhalten. Allerdings nutzt die TSMC die extrem ultraviolette Strahlung nur für ein paar Layer, alle anderen werden mit herkömmlicher Lithografie hergestellt. Pläne für 5 nm gibt es ebenfalls.
Programmierbare Schaltungen, kurz FPGAs, sind mehr als nur Werkzeuge, um Chips zu entwickeln: Im Interview spricht Xilinx-CEO Victor Peng über überholte Vorurteile, den Erfolg des Interposers, die 7-nm-Fertigung und darüber, dass nach dem Tape-out der Spaß erst beginnt.
Es kann geschwebt werden: Das Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies hat eine gut 30 Meter lange Hyperloop-Kapsel vorgestellt. Damit könnten im kommenden Jahr Passagiere erstmals befördert werden.
Oft hat Virtual Reality den Ruf, Spieler voneinander zu isolieren. Dass es auch anders geht, zeigt das Schweizer Startup Kynoa mit seinem virtuellen Tischfußball Koliseum Soccer VR. Golem.de hat das Mixed-Reality-Game ausprobiert.
Wäre Kai Diekmann noch Chefredakteur bei Bild, würde er sich vermutlich nicht so äußern. Doch als Chef einer Content-Agentur hält er das Leistungsschutzrecht für einen "Irrglauben". Den Verlagen zufolge lebt er offenbar in einer "Wahnwelt".