Abo
  • Services:

Server: Oracle entlässt auch massiv im Hardware-Bereich

Oracle ist offenbar dabei, im europäischen Hardware-Support Jobs zu vernichten. Am stärksten ist laut einem Medienbericht Deutschland betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Aus einer Werbung des Konzerns
Aus einer Werbung des Konzerns (Bild: Oracle Werbung/ Sreenshot: Golem.de)

Oracle baut massiv Arbeitsplätze in seinem europäischen Hardware-Support ab. Das berichtet das britische Onlinemagazin The Register unter Berufung auf mehrere Unternehmensquellen. Nach Angaben eines anonymen Oracle-Mitarbeiters gibt es rund 424 Support-Mitarbeiter in Europa, einschließlich Managern und Direktoren. Etwa 137 dieser Beschäftigten sind bereits in Rumänien angesiedelt.

Stellenmarkt
  1. Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, München
  2. PDV-Systeme GmbH, Dachau

Damit sind 287 Mitarbeiter außerhalb Rumäniens in Gefahr, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, mit 77 die meisten davon in Deutschland, gefolgt von 67 in Spanien, 55 in Frankreich, 53 in Großbritannien und der Rest in anderen Ländern der Region.

Laut interner Kommunikation von Oracle, die The Register vorliegt, wird erwartet, dass das Hardware-Support-Team in Deutschland im zweiten Halbjahr des Finanzjahres 2018 komplett geschlossen wird. Das entspricht den sechs Monaten bis Mai 2018. Eine weitere Quelle erklärt, dass bis Ende Februar eine Schließung erwartet wird.

Der Bereich in Italien und Frankreich könnte bis zum Ende dieses Kalenderjahres schließen, Spanien dürfte voraussichtlich um die gleiche Zeit wie Deutschland schließen.

Der britische Hardware-Support hat mehr Direktoren als andere Länder. Es wird geschätzt, dass dies die letzte große Mannschaft sein wird, die die Verantwortung an ihre rumänischen Kollegen zu übergeben hat.

Support nur noch aus Rumänien und Indien

Laut Informationen von The Register wird neben Rumänien der europäische Hardware-Support während der Nachtschicht durch die Niederlassung in Indien mit rund 200 Beschäftigten übernommen. Vertriebsmitarbeiter in der Hardware-Abteilung und Beschäftigte aus den Sparc- und Solaris-OS-Teams erhielten laut dem Bericht in den vergangenen Wochen ihre Kündigung. Oracle lehnte eine Stellungnahme ab.

Bei Twitter wurde berichtet, dass Entwickler, die am Betriebssystem Solaris gearbeitet haben, entlassen werden. Solaris wird danach wohl ganz eingestellt. Eigentlich sollte das Produkt als Version 11.next weitergeführt werden. Mit dem Ende von Sparc sei der Fokus auf Solaris 11.4 sowieso bereits unwichtiger geworden, heißt es. Sparc ist Oracles eigene Prozessorsparte, die auf die Bewältigung großer Datenmengen, wie etwa komplexen Datenbankanfragen, und starkes Multithreading ausgelegt ist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. (-80%) 11,99€
  3. (-77%) 6,99€
  4. 34,99€ (erscheint am 14.02.)

Lord Gamma 14. Sep 2017

Larry wollte seinem guten Freund Steve Jobs dabei behilflich sein, Google eins...

Kleba 13. Sep 2017

Wie soll das denn gehen? Meines Wissens nach ist es (zumindest in DE) nicht so einfach...


Folgen Sie uns
       


MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 1

Im ersten Teil unseres Livestreams erklären wir alle neuen Mechaniken von Ravnica Allegiance.

MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 1 Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
Ottobock
Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


    Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
    Mac Mini mit eGPU im Test
    Externe Grafik macht den Mini zum Pro

    Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
    2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

      •  /