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Glasfaser: Telekom wegen fehlendem FTTH massiv unter Druck

Durch ihren radikalen Vectoring-Kurs verliert die Telekom in München, Hamburg und Köln immer mehr Kunden an die Glasfaserbetreiber der Stadtwerke. Daher musste auch Deutschlandchef van Damme gehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Vertreter der drei großen lokalen Netzbetreiber Netcologne, Wilhelm.tel und M-Net (von links nach rechts)
Vertreter der drei großen lokalen Netzbetreiber Netcologne, Wilhelm.tel und M-Net (von links nach rechts) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom steht im Festnetz massiv unter Druck durch die Stadtwerke, die durch ihren Ausbau von FTTH/B immer mehr Kunden gewinnen. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf eine interne Quartalsanalyse des Unternehmens. Mit 13 Millionen DSL-Kunden und einem Marktanteil von knapp über 40 Prozent liege die Telekom bundesweit zwar immer noch auf Platz eins. Doch in Ballungszentren sei der Kundenrückgang so stark, dass ihr Marktanteil auf Werte zwischen 18 und 30 Prozent gefallen sei.

Inhalt:
  1. Glasfaser: Telekom wegen fehlendem FTTH massiv unter Druck
  2. Stadtwerke bauen bis ans Haus aus

"Breitband ist noch nicht auf Zielkurs", räumt das Unternehmen in einer internen Bilanzanalyse ein. Auch Sonderangebote von monatlich 19,95 Euro im ersten Jahr helfen der Telekom bisher kaum. Im ersten Halbjahr wurden laut dem Bericht die Ziele beim Netto-Neukundenzuwachs nicht erreicht. Die Vorgabe von 13,6 Millionen Breitbandkunden bis Ende 2018 aus dem Jahr 2015 werde ebenfalls verfehlt, berichtet die Wirtschaftswoche. 600.000 Neukunden müsste die Telekom in den kommenden 15 Monaten netto dazugewinnen, was nicht mehr zu schaffen sei.

FTTH/B kommt gut bei Kunden an

Weil der große Netzbetreiber es nicht leistet, rollen Netcologne, M-net und Wilhelm.tel die Glasfaser aus. Dass die Kunden massiv zu diesen Anbietern wechseln, hat die Telekom so nicht erwartet. In Hamburg haben Wilhelm.tel und deren Partner Willy.tel schon so viele Nutzer, dass die Telekom heute nur noch jeden fünften Kunden versorgt. In München hat Dorit Bode, Geschäftsführerin der Stadtwerke-Tochter M-Net, angekündigt, dass der Anbieter noch in diesem Jahr Marktführer werden will. M-net ist dabei, die gesamte Landeshauptstadt mit FTTB (Fiber To The Building) zu versorgen. In Köln ist Netcologne seit einigen Jahren in Führung.

Stadtwerke bauen bis ans Haus aus 
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Dwalinn 01. Dez 2017

Das wirst du sicherlich gleich beweisen können :) Dir ist klar das FTTC Glasfaser bis...

Dwalinn 01. Dez 2017

10¤ ohne Mühe oder 20¤ mit Mühe verdienen ist aber schon ein unterschied.

bombinho 02. Okt 2017

Das hiesse trotzdem, dass derzeit 25-8= 17 Mio Ports ungenutzt blieben bei gerade mal...

spezi 30. Sep 2017

"Sonnenkoenig: Der Nutzer existiert nicht oder ist deaktiviert." Da wird sich...

Kleba 28. Sep 2017

Ich bin ehrlich noch am überlegen. Hatte die letzten Wochen so viel um die Ohren, dass...


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