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Liberty Global: Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018

Der Giga-Standard kommt in wenigen Monaten zum Endkunden. Die Unitymedia-Mutter Liberty Global ist zufrieden mit den Vorbereitungen für den Rollout in allen Landesmärkten. Deutschland könnte bei Docsis 3.1 der erste sein.

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Mike Fries (Mitte) im Gespräch mit Golem.de
Mike Fries (Mitte) im Gespräch mit Golem.de (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der weltgrößte Kabelnetzbetreiber Liberty Global, Mutterkonzern der deutschen Unitymedia, wird im ersten Quartal nächsten Jahres mit dem neuen Standard Docsis 3.1 beginnen. Das sagte Konzernchef Mike Fries am 20. September auf dem Liberty Global Tech Summit 2017 in Amsterdam im Gespräch mit Golem.de. "Docsis 3.1 ist unausweichlich, viele Haushalte sind bereits dafür vorbereitet. Der Rollout läuft sehr gut."

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Liberty Global kündigte an, den Standard in allen Landesmärkten anzubieten. In welchen Land begonnen werde, konnte Fries nicht sicher sagen. "Es kann sein, dass es Deutschland ist", meinte er.

Liberty Global: Netflix ist gut für uns

25 Prozent des Datenvolumens der Nutzer würden durch Youtube erzeugt, weitere 25 Prozent bei Netflix, erklärte Fries auf Nachfrage. "Alles, was das Breitband antreibt, ist gut für uns. Netflix-Nutzer sind glückliche Kunden, die den Internetprovider seltener wechseln. Das ist besser für uns, als sie glauben", sagte Fries.

In einer neuen Untersuchung geht die Unternehmensberatung Arthur D. Little davon aus, dass der flächendeckende Zugang zu Gigabit-Internet Milliarden Euro für die europäische Wirtschaft und Billionen weltweit einbringen könnte. Beispiele seien die Übertragung von Sportveranstaltungen über Hologramme, virtuelle soziale Interaktion beim Einkaufen, die Überwachung von Landwirtschaftsflächen durch Drohnen oder das Telemonitoring von Patienten.

Ralph Brown, Chief Technology Officer der CableLabs, betonte, dass "5G die letzte Meile nicht ersetzen" werde. Nur mit Gigabit-Festnetzen sei der neu Mobilfunkstandard möglich. Die CableLabs sind die gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsorganisation der international tätigen Kabelnetzbetreiber.

Offenlegung: Golem.de war auf Einladung von Unitymedia in Amsterdam. Die Reisekosten wurden von Unitymedia übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.



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