Abo
  • Services:

Meeting Owl: KI-Eule erkennt Teilnehmer in Meetings

360-Grad-Kamera und acht Mikrofone: Meeting Owl sieht aus wie eine kleine Eule und wird in die Mitte des Konferenztisches gestellt. Von dort aus kann das Gerät Gesichter und Stimmen rundum erkennen und automatisch auf Sprecher umschalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Meeting Owl sieht aus wie eine kleine Eule gekreuzt mit Amazon Echo.
Meeting Owl sieht aus wie eine kleine Eule gekreuzt mit Amazon Echo. (Bild: Owl Labs)

Das Startup-Unternehmen Owl Labs hat sein Produkt, den Meeting Owl, vorgestellt. Es handelt sich um ein Videokonferenzsystem, das auf den Meetingtisch gestellt wird. Eine 360-Grad-Kamera erfasst alle Teilnehmer im Zimmer. Über eine Anordnung aus acht Mikrofonen können diese auch akustisch aufgenommen werden. Das Besondere an dem Produkt ist, dass es künstliche Intelligenz verwendet, um Gesichter und Geräuschquellen zu erkennen.

Stellenmarkt
  1. Vorwerk Services GmbH, Wuppertal
  2. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg, Bremen, Magdeburg, Halle (Saale), Rostock

Meeting Owl kann dabei immer den momentan sprechenden Mitarbeiter erkennen und fokussiert die Kamera auf ihn. Der KI-Algorithmus erkennt auch andere Gesprächsteilnehmer und schaltet sie in einem weiteren Fenster parallel zu. In einem Demovideo werden in der oberen Hälfte des Bildschirms auch alle Teilnehmer am Tisch im Ganzen angezeigt.

Etwas pixeliges Fischaugensicht

Die 360-Grad-Kamera, die einen Radius von 3,6 Metern abdeckt, scheint in 720p-Auflösung oder niedriger zu filmen, da Gesichter etwas ausgefranst aussehen. Allerdings ist die Bildqualität in Onlinemeetings oft auch durch die Internetverbindung begrenzt. Zur genauen Auflösung hat der Hersteller keine Angaben gemacht. Die Ansicht wirkt durch die 360-Grad-Sicht zudem etwas verzerrt, ähnlich einem Fischaugenobjektiv. Dafür kann die Kamera in HDR aufnehmen, was bei schlechten Lichtverhältnissen sinnvoll sein soll.

  • Meeting Owl zeigt mehrere Perspektiven an. (Bild: Owl Labs)
  • Aufbau des Produkts (Bild: Owl Labs)
  • Meeting Owl (Bild: Owl Labs)
Aufbau des Produkts (Bild: Owl Labs)

Dieselbe KI nutzt auch die Mikrofone des Meeting Owl und richtet diese automatisch auf sprechende Teilnehmer aus. Das System verfügt ebenfalls über eine Geräuschunterdrückung. Die Abtastrate beträgt 48 kHz.

Um den Meeting Owl zu betreiben, ist ein Hostrechner mit MacOS 10.8, Windows 7 oder auch Linux notwendig. Das Produkt ist kompatibel mit Konferenzprogrammen wie Slack, Google Hangouts, Zoom, Gotomeeting, Skype und Bluejeans.

Im Lieferumfang enthalten ist ein 2-Meter-USB-Kabel. Nach dem Kauf besteht eine einjährige, limitierte Garantie. Der Meeting Owl kostet auf der Herstellerseite 800 US-Dollar.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Football Manager 2019 20,99€, Car Mechanic Simulator2018 7,99€)
  2. 103,90€
  3. (u. a. Blade Runner 2049, Kingsman: The Golden Circle)
  4. (u. a. Spiderman Homecoming, Wonder Woman)

JTR 12. Sep 2017

Abgekürzt wird das Ding auch sehr schnell "mowl" genannt werden ;)

Trollversteher 12. Sep 2017

Afaik verkauft Microsoft selbst keine Lync-Kamera Systeme sondern hat dies an Zulieferer...

Proctrap 11. Sep 2017

da reicht n elektro zapper, effektiver als denen im Raum drunter ne dampfwalze zu servieren


Folgen Sie uns
       


Geforce GTX 1660 Ti im Test

Die Geforce GTX 1660 Ti ist mit 300 Euro die bisher günstigste Turing-Karte von Nvidia, sie hat aber keine RT-Cores für Raytracing oder Tensor-Cores für DLSS-Kantenglättung.

Geforce GTX 1660 Ti im Test Video aufrufen
Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /