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Oracles autonome Datenbank: "AWS kann nichts von alledem"

Oracles neues Cloud-Konzept beinhaltet eine sich selbst justierende und verwaltende Datenbank. Das spare Personalkosten und vermindere die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen durch menschliche Fehler. Oracle will damit vor allem dem Konkurrenten AWS entgegentreten.

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Die Oracle-Datenbank soll autonom werden.
Die Oracle-Datenbank soll autonom werden. (Bild: Oracle/Montage: Golem.de)

Bereits vor der eigenen Unternehmensmesse Openworld 2017 hat CTO Larry Ellison einen Einblick in die autonome Datenbank gewährt. Das berichtet das Onlinemagazin ZDnet. Oracles Datenbanken sollen mit maschinellen Lernalgorithmen sich selbst optimieren und verwalten können. Oracle setzt auf die eigene Cloud-Infrastruktur, um die Rechenleistung dafür zu stellen.

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Ellison sagt, dass die Automatisierung von vielen administrativen Aufgaben eine Verfügbarkeit von 99,995 Prozent für den Kunden sicherstelle. Das bedeute weniger als 30 Minuten geplante oder ungeplante Downtimes. Er fügt hinzu: "AWS kann nichts von alledem". Oracle will sein Produkt Kunden als Service-Level-Agreement anbieten.

Konkurrent AWS wird ins Visier genommen

Einer der großen Konkurrenten von Oracle sei Amazon Web Services (AWS) und das Produkt AWS Redshift, ein Data Warehouse, das Werkzeuge für die Datenanalysen von SQL-Kundendatenbanken zur Verfügung stellt. Oracle scheint AWS als sehr starken Konkurrenten anzusehen. Das macht der immer stärkere Fokus seitens Oracle auf Cloud-Dienste deutlich, weg von On-Premise-Lösungen wie Oracle Sparc und dem Betriebssystem Solaris. In beiden Unternehmensfeldern wurden viele Mitarbeiter entlassen. Zum Thema Mitarbeiter entlassen: Oracle argumentiert für seine autonome Datenbank mit dem Einsparen von Arbeitszeit, die Datenbankadministratoren für die Instandhaltung aufwenden müssen. "Das vermeidet auch alle kostspieligen Downtimes in Verbindung mit menschlichen Fehlern", sagt Ellison.

Die Entwicklung einer autonomen Datenbank erfordere jedoch auch immer mehr Eigeninitiative seitens Oracle. Das Unternehmen müsse mehr Produkte selbst entwickeln. Es gebe einfach nicht mehr genug kleine Cloud-Unternehmen, die Oracle aufkaufen könne. Wichtige Produkte, wie die Cloud-Datenbank und die Fusion Applications Suite, seien schließlich bereits intern entwickelt worden. Eine der aktuellen Übernahmen ist das Softareunternehmen Moat, das sich auf Marketingstudien in der Cloud spezialisiert hat.

Trotzdem wird es interessant zu sehen, wie sich Oracles Cloud-Strategie auszahlt. Vor allem, da viele Kapazitäten aus anderen Abteilungen von Solaris und Sparc bereits abgestoßen wurden. Weitere Details zum neuen Datenbankkonzept werden am 1. Oktober auf der Oracle Openworld 2017 bekanntgegeben.



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Tacomas 20. Sep 2017

Oracle war spät dran, ist jetzt aber doch wieder recht weit vorne. Vor allem das neue...

Sinnfrei 19. Sep 2017

Von einer Firma die noch nicht mal gelernt hat wie man normale Software halbwegs sicher...

Dwalinn 19. Sep 2017

So ist es, nur kommen wir in eine Zeit wo mehr Branchen verschwinden oder Personal...

kayozz 19. Sep 2017

Spontan fällt mir da WinSped ein Software die ausschließlich auf den SQL Server...


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