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Network Functions Virtualization: Vodafone macht 5G mit VMware

Vodafone hat sich Software-Lizenzen und Support von VMware gesichert, um Network Functions Virtualization (NFV) für 5G bieten zu können. Es geht um eine virtualisierte Infrastruktur für die Entwicklung neuer Dienste.

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4G-Antenne in Deutschland
4G-Antenne in Deutschland (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Vodafone Group hat eine Software-Lizenzvereinbarung mit VMware geschlossen, um auf eine Reihe von Produkten des Technologieanbieters zugreifen zu können. Das gab VMWare am 12. September 2017 bekannt. Angaben zum finanziellen Volumen der Vereinbarung wurden nicht gemacht.

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Als Teil des Vertrags wird VMware einer der Anbieter sein, der Vodafone bei der globalen Verteilung von Network Functions Virtualization (NFV) unterstützt. Software-definierte, virtualisierte Plattformen und Services spielen für Netzbetreiber eine wichtige Rolle bei der Entwicklung ihrer Mobilfunknetze auf den neuen 5G-Standard, der im Jahr 2020 eingeführt werden soll. Mit virtualisierten Netzwerkfunktionen kann die Netzlast individuell konfiguriert werden, damit unterschiedliche Anwendungen immer die benötigten Ressourcen erhalten.

Vodafone wird VMware vCloud NFV nutzen und erhält zudem den Carrier-Grade-Support, ein neues VMware-Angebot, das die Implementierung neuer Software unterstützt. Die VMware-basierte virtualisierte Infrastruktur mit VMware vSphere und VMware NSX bietet zudem eine gemeinsame Architektur.

5G-Netze unterstützen

Fran Heeran, Head of Network Virtualisation bei der Vodafone Group, erklärte, die Ziele seien "Zeit und Kosten für die Bereitstellung und den Betrieb von Services zu reduzieren und die Automatisierung und Konvergenz in standardisierten Cloud-Umgebungen für unser Netzwerk- und IT-Kunden zu nutzen"

Laut Shekar Ayyar, Executive Vice President und General Manager, Telco Group bei VMware erhalte Vodafone so eine virtualisierte Infrastruktur "für die Entwicklung neuer Services - einschließlich einer Architektur, die künftig 5G-Netze unterstützt."

VMware wird eine gemeinsame Multivendor- und Multi-Domain-NFV-Plattform für das Mobilfunkunternehmen bereitstellen.



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