Abo
  • IT-Karriere:

Packstationen: Amazon will DHL mit Locker-Paketboxen Konkurrenz machen

Nach Tests hat Amazon die Locker offiziell gestartet - speziell für seine Kunden. Sie sollen eine Alternative zu den DHL-Packstationen sein, aber das System hat noch einige Schwächen.

Ein Bericht von veröffentlicht am
Locker heißen die Packstationen von Amazon.
Locker heißen die Packstationen von Amazon. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amazon will seine Lieferdienste stärken und den Empfang von Waren für Kunden bequemer machen. Dafür baut das Unternehmen ein Netz aus firmeneigenen Packstationen auf. Sie stehen in direkter Konkurrenz zu den bereits etablierten DHL-Packstationen. Die sogenannten Locker sind bereits seit einiger Zeit testweise - unter anderem an Shell-Tankstellen - verfügbar, jetzt wurde das System offiziell gestartet.

180 Amazon-Stationen gegen 3.000 DHL-Stationen

Inhalt:
  1. Packstationen: Amazon will DHL mit Locker-Paketboxen Konkurrenz machen
  2. Locker lagern Bestellungen drei Tage

Derzeit sind im Bundesgebiet etwas mehr als 180 Amazon Locker verfügbar. Kunden können ihre Bestellungen zu einem für sie günstigen Locker liefern lassen und sie dort abholen. Die meisten der Packstationen befinden sich in München, Augsburg, Berlin, Hamburg und in mehreren Städten im Ruhrgebiet, darunter Köln, Düsseldorf, Dortmund, Oberhausen, Wuppertal, Essen und Duisburg. Rund 80 der Stationen sind in Berlin, in München gibt es derzeit etwa 30. Bis Jahresende soll es rund 300 in Deutschland geben. Allein die Tankstellenkette Shell will bis Jahresende 100 weitere Stationen aufstellen.

Damit gibt es weit weniger Packstationen als von DHL, das seit 15 Jahren sein Netz ausbaut. Nach Angaben von DHL sind es in Deutschland aktuell rund 3.000 Stationen, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind. Sowohl Amazon als auch DHL bieten ihre Packstationen kostenlos an.

Amazon-Locker in O2-Shops und Spätis

Zum Start hat Amazon mit Telefónica einen neuen großen Partner genannt. In einigen O2-Shops werden außerdem Locker-Packstationen aufgestellt. Die ersten drei werden in Berlin und München zu finden sein, zwei davon in Berlin. Später sollen je ein weiterer O2-Shop in München und Wuppertal damit ausgerüstet werden.

  • Amazons Locker im O2-Shop in Berlin (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jeder Locker hat einen eigenen Namen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Locker-Packstationen haben vor allem viele kleine Fächer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Locker im O2-Shop in Berlin (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Locker im O2-Shop in Berlin (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb des Touchscreens befindet sich ein Barcode-Scanner. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Locker wird über einen Touchscreen bedient. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sobald das Fach mit dem Barcode entsperrt ist, kann die bestellte Ware entnommen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Amazons Locker im O2-Shop in Berlin (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. CodeCamp:N GmbH, Nürnberg
  2. Haufe Group, Freiburg im Breisgau

Die Zusammenarbeit mit Telefónica und anderen Einzelhändlern soll die Packstationen für Kunden erreichbar machen, die sich mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Stadt bewegen. Locker in Läden sind allerdings an deren Öffnungszeiten gebunden. Amazon will aber auch möglichst viele Stationen bequem für Autofahrer erreichbar machen, daher die Kooperation mit Shell.

Amazon arbeitet unter anderem in Berlin auch mit vielen Spätverkaufsstellen zusammen. Wer eine Locker-Station aufstellen möchte, muss die Stellfläche für Amazon zur Verfügung stellen und die laufenden Stromkosten übernehmen. In den Stationen ist eine SIM-Karte enthalten, die über Mobilfunk auf das Internet zugreifen kann. Daher ist es auch wichtig, dass der Aufstellort für eine solche Station im Mobilfunkempfangsbereich steht.

Die Bedienung der Locker ähnelt denen von DHL.

Locker lagern Bestellungen drei Tage 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  2. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (aktuell günstigste GTX 1070 Mini)
  3. 245,90€ + Versand

budweiser 18. Sep 2017

10 Minuten Fußweg ist nicht zentral ???

bobb 18. Sep 2017

Viele Halbwahrheiten, viel geblubber, viel Spekulation, wahre kernstücke, und nur...

Anonymer Nutzer 17. Sep 2017

Du hast DHL-Packstation falsch geschrieben. Nicht solange es derzeit so beschränkt ist.

blazingkitty 17. Sep 2017

eBay Boxen Amazon Boxen DHL Boxen Hermes Boxen GLS Boxen Jede nur von bestimmten...

Denkanstoss 17. Sep 2017

Eigentlich alles. Ein Posting von Dir ohne erkennbaren Sinn. Was willst Du sagen?


Folgen Sie uns
       


Katamaran Energy Observer angesehen

Die Energy Observer ist ein Schiff, das ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird und seinen Treibstoff zum Teil selbst produziert. Wir haben es in Hamburg besucht.

Katamaran Energy Observer angesehen Video aufrufen
Bug Bounty Hunter: Mit Hacker 101-Tutorials zum Millionär
Bug Bounty Hunter
Mit "Hacker 101"-Tutorials zum Millionär

Santiago Lopez hat sich als Junge selbst das Hacken beigebracht und spürt Sicherheitslücken in der Software von Unternehmen auf. Gerade hat er damit seine erste Million verdient. Im Interview mit Golem.de erzählt er von seinem Alltag.
Ein Interview von Maja Hoock

  1. White Hat Hacking In unter zwei Stunden in Universitätsnetzwerke gelangen

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Oneplus Upgrade auf Android 9 für Oneplus 3 und 3T wird verteilt
  2. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht
  3. Oneplus 7 Pro im Test Spitzenplatz dank Dreifachkamera

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

    •  /