• IT-Karriere:
  • Services:

Apple A11 Bionic: iPhone-Chip nutzt eigene GPU und Deep Learning

Schneller als erwartet hat Apple einen iPhone-Chip mit selbst entwickelter statt lizenzierter Grafikeinheit vorgestellt. Er verwendet eine 3-Core-GPU und sechs CPU-Kerne, hinzu kommt eine dedizierte Neural-Engine für Face-ID.

Artikel veröffentlicht am ,
A11 Bionic
A11 Bionic (Bild: Apple)

Apple hat den A11 Bionic vorgestellt, das neue System-on-a-Chip steckt im iPhone 8 (Plus) und im iPhone X. Das SoC unterscheidet sich deutlich vom A10 Fusion des iPhone 7 (Plus), da Apple alle großen Funktionsblöcke überarbeitet und neue hinzugefügt hat. Vor allem die eigene Grafikeinheit überrascht.

  • A11 Bionic (Bild: Apple)
  • A11 Bionic (Bild: Apple)
  • A11 Bionic (Bild: Apple)
  • A11 Bionic (Bild: Apple)
  • A11 Bionic (Bild: Apple)
  • A11 Bionic (Bild: Apple)
A11 Bionic (Bild: Apple)
Stellenmarkt
  1. Stadt Bochum, Bochum
  2. ANDRITZ Fiedler GmbH, Regensburg

Der A11 Bionic verwendet keine lizenzierte GPU von Imagination Technologies mehr, sondern eine von Apple selbst entworfene. Der Hersteller hatte im Frühling 2017 angekündigt, keine PowerVR-Grafikeinheiten des britischen GPU-Entwicklers mehr zu verwenden. Dass Apple aber schon bei der diesjährigen iPhone-Generation eigene Hardware einsetzt, hatten wir nicht erwartet. Die Grafikeinheit nutzt drei Kerne - eventuell sind Cluster mit Rechenwerken gemeint - und soll 30 Prozent schneller rechnen als die GPU im A10 Fusion. Bei gleicher Geschwindigkeit soll sie nur die Hälfte an Energie benötigen.

Um die Grafikeinheit zu unterstützen, verbaut Apple sechs statt vier CPU-Kerne. Beim A10 Fusion sind es zwei schnelle Hurricane- und zwei effiziente Zephyr-Cores, die von iOS aber als Zweikerner gesehen werden. Es kann immer nur einer der beiden Dualcore-Blöcke rechnen. Bei A11 Bionic laufen die beiden Monsoon- und die vier Mistral-Cores auf Wunsch parallel. Die Multithreading-Leistung soll sich um 70 Prozent steigen, wobei alleine die zwei Monsoon- verglichen mit den beiden Hurricane-Kernen um 25 Prozent zulegen.

Mit im System-on-a-Chip steckt obendrein eine Neural-Engine für Machine Learning. Die Dualcore-Recheneinheit schafft 600 Giga-Ops mit unbekannter Präzision und wird für Face-ID verwendet. Das SoC besteht insgesamt aus 4,3 Milliarden Transistoren und wird höchstwahrscheinlich in einem 10-nm-FinFet-Verfahren bei der TSMC produziert. Beim A10 Fusion sind es 3,3 Milliarden Transistoren mit der 16FF+ genannten Fertigung von TSMC.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 315,00€
  2. 49,00€
  3. 89,00€
  4. 71,71€

Trollversteher 13. Sep 2017

Kreative Verschwörungstheorie, aber doch extrem realitätsfern und unrealistisch...

itse 12. Sep 2017

Dies würde ich auf keinen fall unterschreiben, da imagination tech. eine börsennotierte...

Critykarl 12. Sep 2017

Ich habe diverse Banner über dem Artikel, die ganz offensichtlich falsch platziert sind...

ms (Golem.de) 12. Sep 2017

Ja, ist geändert ... +30 % auf A10 oder A10 bei 1/2 Power.


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

    •  /