Abo
  • Services:
Anzeige
Oracle entlässt weitere Mitarbeiter.
Oracle entlässt weitere Mitarbeiter. (Bild: flickr.com/istolethetv/Montage:Golem.de)

Oracle: Mitarbeiter müssen gehen - Solaris steht wohl vor dem Aus

Oracle entlässt weitere Mitarbeiter.
Oracle entlässt weitere Mitarbeiter. (Bild: flickr.com/istolethetv/Montage:Golem.de)

Auf Twitter und in Foren auf Thelayoff wird von Entlassungen bei Oracle gesprochen. Betroffen sind viele Mitarbeiter, die an Solaris gearbeitet haben. Diese sind weitere Opfer von Oracles Wechsel auf die Cloud.

Bei Oracle müssen Mitarbeiter gehen. In einem Twitter-Post berichtet der User Simon Phipps (@webmink) über die Entlassung von Entwicklern, die am Betriebssystem Solaris gearbeitet haben. Ein Forenthread auf dem Onlineportal Thelayoff weist ebenfalls auf das Ende von Solaris an sich hin. Eigentlich sollte das Produkt als Version 11.next weitergeführt werden.

Anzeige

Ein anonymer Nutzer im Thread schrieb etwa: "Ich habe von einem Solaris-Entwickler gehört, dass S11.4 niemals kommen könnte." Ein anderer Nutzer antwortet darauf: "Jeder im Solaris-Team schaut sich schon nach einem neuen Job um." Mit dem Ende von Sparc sei der Fokus auf Solaris 11.4 sowieso bereits unwichtiger geworden, heißt es. Sparc ist Oracles eigene Prozessorsparte, die auf die Bewältigung großer Datenmengen, wie etwa komplexen Datenbankanfragen, und starkes Multi-Threading ausgelegt ist.

Oracles Hardwaregeschäft sinkt weiter

2017 ist es für Oracles Hardwaresektion zahlenmäßig bisher schlecht bestellt. Im vierten Quartal 2017 sank dessen Umsatz um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt beträgt der Anteil am Gesamtumsatz nur noch 10 Prozent.

  • Ursprünglich war Solaris eine lange Zeit in Planung. (Grafik: Oracle)
Ursprünglich war Solaris eine lange Zeit in Planung. (Grafik: Oracle)

Auch die Lizenzumsätze mit On-Premise-Software wie Solaris gehen laut dem Quartalsbericht um 3 Prozent zurück. Aus dem Bericht geht aber nicht hervor, wie viel Prozent des Umsatzes allein Solaris angerechnet werden können.

Anders sieht es bei den Cloud-Angeboten von Oracle aus. Obwohl der Anteil am Gesamtumsatz mit 13 Prozent noch recht niedrig ist, wächst dieser Sektor mit 60 Prozent sehr schnell an. Damit wird auch die Umstellung der Unternehmensstrategie auf Cloud-Angebote deutlich. Insgesamt hat das Unternehmen einen Nettogewinn von 3,2 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Eine offizielle Stellungnahme zur Entlassung seiner Mitarbeiter gibt es von Oracle noch nicht. Das Unternehmen hat nach Angaben des Nachrichtendienstes Bloomberg 5.000 Cloud-Spezialisten eingestellt.


eye home zur Startseite
Kai2 14. Sep 2017

Ich finde es eher besser. Dann muss man nicht versuchen, mit dem Fork zu etwas kompatibel...

Themenstart

erzgebirgszorro 06. Sep 2017

Da ich genügend hochverfügbare Clustersysteme mit Oracle auf Linux implementiert habe...

Themenstart

Thaodan 06. Sep 2017

Der Kernel hat aber mit BSD nur teilweise etwas zu tun. Es ist ein mach Kernel bei dem...

Themenstart

Das... 06. Sep 2017

https://www.youtube.com/watch?v=-zRN7XLCRhc#t=33m0s

Themenstart

thorben 05. Sep 2017

SAP Hana als Unterbau zu SAP oder für andere Dinge? Bei den Reportinggeschwindigkeiten...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel
  2. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin
  3. Robert Bosch GmbH, Bühl
  4. über Hanseatisches Personalkontor Bodensee, Rottweil-Neukirch, Baden-Württemberg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. 9,99€
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  2. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  3. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung bei Bildersuche

  4. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  5. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  6. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  7. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  8. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  9. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden

  10. Umfrage

    88 Prozent wollen bezahlbaren Breitbandanschluss



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. Re: "Tesla hat vor einigen Jahren ausgerechnet...

    FlorianP | 18:00

  2. Re: Habe es immer noch nicht ganz verstanden

    Sharra | 17:57

  3. Re: Ja? Wieso funktioniert dann mein Edge und die...

    elf | 17:51

  4. Re: MS-DOS 6.22

    Test_The_Rest | 17:50

  5. Re: History repeats itself

    George99 | 17:49


  1. 17:49

  2. 17:39

  3. 17:16

  4. 17:11

  5. 16:49

  6. 16:17

  7. 16:01

  8. 15:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel