Abo
  • Services:

Reinhard Clemens: T-Systems-Chef verlässt die Deutsche Telekom

Die Telekom hat den Chef von T-Systems gekündigt. Der Nachfolger für die Führung des Großkundenbereichs ist noch geheim.

Artikel veröffentlicht am ,
Reinhard Clemens
Reinhard Clemens (Bild: Deutsche Telekom)

Reinhard Clemens (57), Chef der Deutsche-Telekom-Sparte T-Systems, verlässt das Unternehmen. Das gab die Telekom am 13. September 2017 bekannt. Der Vertrag wird zum 1. Januar 2018 beendet. Der Aufsichtsrat habe dies in seiner heutigen Sitzung 2017 entschieden.

Stellenmarkt
  1. Zühlke Engineering GmbH, München, Hannover, Stuttgart, Hamburg, Frankfurt am Main
  2. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen

Angaben zum Grund für seinen Weggang wurden nicht gemacht. Man habe "noch nicht alles erreicht", was man sich vorgenommen hätte, sagte Clemens, der fast zehn Jahre im Vorstand des Konzerns war.

Laut Aufsichtsratschef Ulrich Lehner habe Clemens in einem "schwierigen Wettbewerbsumfeld dem Unternehmen wichtige Impulse gegeben."

Ein Nachfolger sei gefunden, auf Bitten von dessen gegenwärtigem Unternehmen wird sein Name erst in Kürze bekanntgegeben.

Umsatzrückgang bei T-Systems

Im Februar 2017 wurde bekannt, dass die IT-Sparte Umsatz- und Gewinnziele im Geschäftsjahr 2016 verfehlt hatte. Im Intranet des Unternehmens hieß es laut Wirtschaftswoche: "Angesichts der Schwierigkeiten im vergangenen Jahr haben wir unsere Planung 2017 angepasst. (...) Die Umsatzerwartung und in Teilen auch die Profitabilität haben wir entsprechend angepasst." Man habe "echte Probleme, neues Geschäft zu generieren."

Im August erklärte die Telekom, dass der Auftragseingang bei T-Systems im zweiten Quartal 2017 um 13,4 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zurückgegangen ist. Beim Umsatz errechnete sich ein Minus von 1,8 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. "Die Zuwächse im Telekommunikationsbereich und in der Digital Division konnten den Rückgang in der IT-Division nicht kompensieren. Hauptgrund für das Minus ist der anhaltende Preisdruck in der Branche", erklärte die Telekom. Im Cloud-Geschäft erreichte der Konzern im ersten Halbjahr 2017 ein Wachstum von 11 Prozent. Im März 2017 sagte Clemens, der Konzern sei "bei Cloud bereits die Nummer 1 im Markt. "



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

tha_specializt 14. Sep 2017

SIE WERDEN VON MEINEM INTERNETANWALT HÖREN, DIE INTERNETPOLIZEI WURDE BEREITS INFORMIERT...

tha_specializt 13. Sep 2017

Das ist aber irgendwie auch ein gutes Anzeichen : wenn sich trotz "Umstrukturierung" nur...


Folgen Sie uns
       


Far Cry New Dawn - Test

Far Cry New Dawn ist eine wesentlich rundere und damit spaßigere Version von Far Cry 5 - wenn man über den Ingame-Shop hinwegsieht.

Far Cry New Dawn - Test Video aufrufen
Struktrurwandel: IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
Struktrurwandel
IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

  1. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  2. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  3. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

EU-Urheberrecht: Die verdorbene Reform
EU-Urheberrecht
Die verdorbene Reform

Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Marsrover Opportunity: Mission erfolgreich abgeschlossen
Marsrover Opportunity
Mission erfolgreich abgeschlossen

15 Jahre nach der Landung auf dem Mars erklärt die Nasa das Ende der Mission des Marsrovers Opportunity. Ein Rückblick auf das Ende der Mission und die Messinstrumente, denen wir viele neue Erkenntnisse über den Mars zu verdanken haben.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mars Insight Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
  2. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
  3. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf

    •  /