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Deutsche Post: Streetscooter wird an zweitem Standort gebaut

Die Streetscooter-Elektrotransporter der Deutschen Post sind so erfolgreich, dass ein zweites Werk in Düren eröffnet wird. Bisher sind die Fahrzeuge nur in Aachen produziert worden. Die Elektro-Lieferwagen werden auch an Dritte verkauft.

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Streetscooter Work XL
Streetscooter Work XL (Bild: Deutsche Post)

Die Deutsche Post produziert ihren Elektrolieferwagen Streetscooter nicht nur für den Eigenbedarf, sondern verkauft die Fahrzeug auch an Dritte - und das offenbar so erfolgreich, dass eine neue Produktionsstätte notwendig ist. Medienberichten zufolge soll ab Sommer 2018 die Produktion in Düren aufgenommen werden. Die Fahrzeuge sollen in einer leer stehenden Halle des Autozulieferers Neapco gefertigt werden.

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Am Produktionsstandort Aachen können jährlich 15.000 Fahrzeuge gebaut werden, was nicht ausreicht, um die Nachfrage zu decken. Die Post setzt aktuell weltweit 92.000 Fahrzeuge ein, 47.000 davon in Deutschland. Bei 3.000 Modellen handelt es sich um ein Streetscooter-Fahrzeug, bis Ende 2017 sollen 5.000 Streetscooter bei der Post im Einsatz sein.

Alle Streetscooter-Modelle - einschließlich des Work S (E-Fahrrad) und des Work M (E-Dreirad) sind frei verkäuflich. Im April 2017 kündigte das Unternehmen an, dass mindestens die Hälfte der diesjährigen Produktion für externe Interessenten wie Kommunen oder große Flottenkunden in Deutschland und Europa gedacht sei.

Die bisherigen Streetscooter-Lieferwagen sind recht klein. Deshalb stellte die Deutsche Post im August 2017 den Work XL auf Basis des Ford Transits vor. Dabei handelt es sich um einen größeren Lieferwagen mit einem Ladevolumen von 20 Kubikmetern. Geplant ist der Bau von 2.500 Autos, 150 Vorserienfahrzeuge sollen bereits bis Ende 2017 zum Einsatz kommen.



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