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Entlassungen: HPE wird wohl die Mitarbeiterzahl dezimieren

Bis Ende des Jahres werden laut Bloomberg 5.000 HPE-Mitarbeiter ohne Job sein. Das sind zehn Prozent der Belegschaft. Der Grund laut CEO Meg Whitman: Das Unternehmen soll effizienter werden, um AWS, Google und Co. die Stirn zu bieten.

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HPE soll die Belegschaft dezimieren und 5.000 Stellen streichen.
HPE soll die Belegschaft dezimieren und 5.000 Stellen streichen. (Bild: HPE/Montage:Golem.de)

Umstrukturierung bei HPE: Laut dem Nachrichtendienst Bloomberg sollen noch vor Ende des Jahres etwa 5.000 Mitarbeiter entlassen werden. Das entspricht etwa 10 Prozent der Belegschaft des US-Konzerns. Bloomberg beruft sich auf "Personen, die sich mit diesem Thema auskennen". Die Quellen haben darum gebeten, nicht genannt zu werden. Bisher hat Bloomberg noch keine Reaktion seitens HPE zu dieser Meldung erhalten.

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Als einen Grund für die Entlassungen werden Umstrukturierungsmaßnahmen und Einsparungen genannt, um dem stetig wachsenden Wettbewerb entgegenzutreten. Der boomende Markt mit der Cloud bereitet dem Unternehmen, das noch stark auf On-Premise-Lösungen und Serverhardware setzt, anscheinend größere Probleme. Große Konkurrenten sind beispielsweise Google und Amazon Web Services - agile Unternehmen, die schnell auf Marktsituationen reagieren und sich anpassen.

Entlassungen für simplere Entscheidungswege

Zu den Betroffenen sollen Mitarbeiter sämtlicher Verwaltungsebenen im Unternehmen zählen. Alle global verteilten Zentralen sollen betroffen sein. Es werden also wohl auch höherrangige Manager entlassen. Der Grund ist, dass HPE eine einfachere interne Verwaltungsstruktur schaffen und daher Hierarchien abbauen will. Das Unternehmen soll dadurch effizienter werden.

In einem Telefonmeeting sagte HPE-CEO Meg Whitman Analysten: "Mit weniger Geschäftsfeldern und klaren strategischen Prioritäten haben wir die Möglichkeit, eine simplere, wendigere und schnellere interne Struktur zu schaffen." Im gleichen Meeting meldete sich auch HPE-Finanzchef Tim Stonesifer zu Wort: Es sollen innerhalb von drei Jahren bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar eingespart werden.

Anfang des Jahres hatte HPE mehrere kleinere Unternehmen übernommen, die sich auf Hyperkonvergenz, Flash-Speicher und Netzwerktechnik spezialisiert haben. Im Jahr 2015 gliederte sich HPE komplett von HP ab und konzentrierte sich auf die Enterprise-Sparte. Schon damals wurde uns klar, dass HPE nichts mehr mit HP und Client-Hardware zu tun haben wollte.



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Dee Kay 22. Sep 2017

Darin besteht ja ein Unterschied...

ML82 22. Sep 2017

Große Strukturen tendieren dazu immer die Karre vor den Baum zu setzten, zur Idiotie, ob...


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