Abo
  • Services:
Anzeige
Das Handy T1 in seiner Docking-Station
Das Handy T1 in seiner Docking-Station (Bild: Tink Labs)

Tink Tabs Handy T1 im Hands on: Das bessere Hotelsmartphone ist sicherer und schneller

Das Handy T1 in seiner Docking-Station
Das Handy T1 in seiner Docking-Station (Bild: Tink Labs)

Mit dem Tink Labs T1 sollen Hotelgäste weltweit ein Smartphone mit Internetzugang und Appnutzung erhalten. Wir haben uns das Gerät angeschaut und finden es deutlich besser als den Vorgänger, der gravierende Sicherheitsprobleme aufweist.
Ein Hands on von Hauke Gierow

Das Startup Tink Labs will Hotelbesuchern mit dem Produkt "Handy" einen einfachen Zugang zu Smartphones ermöglichen, vor allem wenn sie aus dem Ausland anreisen und normalerweise hohe Roaming-Gebühren zahlen müssten. Die Geräte ermöglichen einen Internetzugang und kostenfreie Telefonie, außerdem die Nutzung von Apps und lokalen Hotelinformationen.

Anzeige

Die erste Version des Smartphones fiel jedoch bei uns im Test durch, weil eine alte Android-Version eingesetzt wird und weitere Sicherheits- und Usabilityprobleme bestehen. Nach Veröffentlichung des Artikels hat Tink Labs Golem.de die neue Version des Smartphones demonstriert, die vieles besser macht.

  • Die Benutzeroberfläche des Handy T1 . (Bild: Tink Labs.)
  • Das T1 in seiner Docking-Station (Bild: Tink Labs)
  • Das Handy T1 (Bild: Tink Labs).
  • Die Sicherheitsupdates sind auf einem deutlich aktuelleren  Stand als beim Vorgänger (Bild: Hauke Gierow, Golem.de)
Die Sicherheitsupdates sind auf einem deutlich aktuelleren Stand als beim Vorgänger (Bild: Hauke Gierow, Golem.de)

Das Gerät wird derzeit in verschiedenen Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeführt. Die alte, unsichere Version kam und kommt in diesen Ländern überhaupt nicht zum Einsatz. Auch die von uns in Madrid und London getesteten Geräte sollen kurzfristig ausgetauscht werden - an allen bisherigen Standorten weltweit. Die Smartphones stehen den Nutzern während ihres Aufenthalts auch außerhalb des Hotels zur Verfügung.

Das T1 läuft anders als sein Vorgänger mit Android 7.0, die Updates waren beim Test auf dem Stand vom 1. Juni 2017 - ein deutlicher Fortschritt. Das Gerät wird von Foxconn für Tink Labs hergestellt und wurde eigens für den geplanten Einsatz entworfen. Der Hersteller sollte in jedem Fall über die notwendigen Ressourcen verfügen, um die Geräte dauerhaft abzusichern. Foxconn ist nicht nur Hersteller der Geräte, sondern auch einer der größten Investoren von Tink Labs.

Das T1 hat nach Angaben des Herstellers einen von Qualcomm gefertigten Quadcore-Chip vom Typ A53 mit 1,4 Ghz und ein 5-Zoll Display mit HD-Auflösung (720p). Die Rückkamera unterstützt eine maximale Auflösung von 8 Megapixel, der Akku ist mit 4.000 Milliamperstunden umfangreich dimensioniert. Der Speicher ist 2 Gbyte groß, für Nutzer sind noch etwa 500 Mbyte verfügbar.

Weil Tink Labs keinen normalen USB-Anschluss verwendet, sondern einen eigenen, proprietären Stecker, ist der Zugriff auf die USB-Schnittstelle zumindest nicht ohne unverhältnismäßigen Aufwand zu bewerkstelligen. Zudem lässt sich der Entwickler-Modus Android Device Bridge bei dem von uns ausprobierten Gerät nicht aktivieren, was entsprechende Angriffsszenarien eindämmt.

Das Gerät ist performanter

Im Hands on gefällt uns das Gerät auf den ersten Blick deutlich besser als der Vorgänger, der auch vom Handling her nicht überzeugen konnte. Das Betriebssystem läuft wesentlich flüssiger und sollte Kunden daher nicht negativ auffallen. Es können verschiedene Apps genutzt und kostenfrei internationale Telefonate geführt werden.

Enthalten sind jeweils alle EU-Länder und einige vom Hotel frei auswählbare Länder. Die Telefonnummer wird für jeden Kunden neu generiert, ob dabei Voip oder eine andere Lösung zum Einsatz kommt, variiert laut Tink Labs von Land zu Land.

Nachgebessert hat Tink Labs auch bei der Löschung der Kundendaten. Nimmt ein Kunde das Gerät nach dem Check-in erstmals in die Hand, muss über einen Kalender verpflichtend ein Check-out-Datum gewählt werden. An diesem Tag werden die Daten der Kunden automatisch zurückgesetzt. Der geschilderte Mechanismus kommt künftig auch bei den Geräten der ersten Generation zum Einsatz, die aber ohnehin bald vollständig verschwinden werden.

Kunden wollen die Kontrolle behalten 

eye home zur Startseite
EQuatschBob 11. Sep 2017

Und wenn nicht? Wird man dann des Hotels verwiesen? Kommt man ins Gefängnis ohne über...

Themenstart

Onkel Ho 11. Sep 2017

Stimmt, wahrscheinlich war ich da n bissl zu optimistisch. Aber gerade dann finde ich...

Themenstart

ChMu 10. Sep 2017

Und da nimmt man dann sein Firmentelefon mit und laesst es nicht im Zimmer? Eben, aber...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BAUSCH+STRÖBEL Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG, Ilshofen
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. digatus it consulting GmbH, München
  4. GreenIT Das Systemhaus GmbH, Dortmund


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 17,82€+ 3€ Versand
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Offene Konsole

    Ataribox entspricht Mittelklasse-PC mit Linux

  2. Autoversicherungen

    HUK-Coburg verlässt "relativ teure Vergleichsportale"

  3. RT-AC86U

    Asus-Router priorisiert Gaming-Pakete und kann 1024QAM

  4. CDN

    Cloudflare bietet lokale TLS-Schlüssel und mehr DDoS-Schutz

  5. Star Trek Discovery angeschaut

    Star Trek - Eine neue Hoffnung

  6. Gemeinde Egelsbach

    Telekom-Glasfaser in Gewerbegebiet findet schnell Kunden

  7. Microsoft

    Programme für Quantencomputer in Visual Studio entwickeln

  8. Arbeitsspeicher

    DDR5 nutzt Spannungsversorgung auf dem Modul

  9. Video-Pass

    Auch Vodafone führt Zero-Rating-Angebot ein

  10. Vernetztes Fahren

    Stiftung Warentest kritisiert Datenschnüffelei bei Auto-Apps



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. iZugar 220-Grad Fisheye-Objektiv für Micro Four Thirds vorgestellt
  2. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  3. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Unterwegs auf der Babymesse: "Eltern vibrieren nicht"
Unterwegs auf der Babymesse
"Eltern vibrieren nicht"
  1. Big Four Kundendaten von Deloitte offenbar gehackt
  2. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  3. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz

  1. Re: Im Einzelfall besser als Vodaphone und Telekom

    elf | 18:15

  2. Re: Style over Substance Hardcore.

    theFiend | 18:14

  3. Re: Auto kaufen wird lustig

    Gelegenheitssurfer | 18:14

  4. Halb-OT: General Manager Feargal Mac

    Dadie | 18:12

  5. Re: Hoffentlich der Anfang vom Ende

    wollem | 18:12


  1. 17:20

  2. 17:00

  3. 16:44

  4. 16:33

  5. 16:02

  6. 15:20

  7. 14:46

  8. 14:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel