Hyperloop Global Challenge: Hyperloop One zeichnet die besten Trassenkonzepte aus

Zehn Projekte aus Großbritannien, Nordamerika und Indien waren die besten Konzepte für Trassen des Transportmittels Hyperloop. Das US-Unternehmen Hyperloop One hat sie aus über 2.600 Einreichungen ausgewählt. Für eine Strecke in den USA ist schon eine Machbarkeitsstudie geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Hyperloop-Kapsel beim Test in Nevada (Symbolbild): Das deutsche Konzept schied in der letzten Runde aus.
Hyperloop-Kapsel beim Test in Nevada (Symbolbild): Das deutsche Konzept schied in der letzten Runde aus. (Bild: Hyperloop One)

Kein Hyperloop in Deutschland: Das US-Unternehmen Hyperloop One hat die Gewinner seines Wettbewerbs für Trassen des neuen Transportmittels vorgestellt. Eine Strecke hierzulande ist nicht dabei.

Stellenmarkt
  1. IT Servicetechniker Schul-IT (w/m/d)
    Bechtle GmbH & Co. KG, Neuwied (Home-Office möglich)
  2. Senior Network Security Architect (m/w/d)
    Deichmann SE, Essen
Detailsuche

Im Rahmen der Global Challenge, die Hyperloop One im vergangenen Jahr ausgerufen hatte, konnten Städte und Regionen Entwürfe für mögliche Strecken einreichen. Zehn Entwürfe hat Hyperloop One ausgezeichnet.

Vier Strecken in den USA sind unter den Gewinnern

Am besten abgeschnitten hat Nordamerika. Aus der Region wurden sechs Entwürfe gekürt: vier aus den USA und je einer aus Kanada und Mexiko. Europa ist zweimal vertreten. Beide Entwürfe stammen aus Großbritannien. Schließlich wählten die Juroren noch zwei Projekte aus Indien aus.

Die erste der vier möglichen US-Strecken verläuft von Chicago über Columbus nach Pittsburgh. Die zweite verbindet mehrere Städte im US-Bundesstaat Texas. Im Zentrum ist San Antonio. Dort treffen drei Zweige zusammen: einer nach Laredo, einer nach Houston und der dritte über Austin nach Dallas. Der dritte Entwurf sieht eine Hyperloop-Strecke von Miami nach Orlando im US-Bundesstaat Florida vor.

Eine Machbarkeitsstudie soll in Colorado durchgeführt werden

Golem Karrierewelt
  1. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.12.2022, Virtuell
  2. Deep Dive: Data Governance Fundamentals: virtueller Ein-Tages-Workshop
    22.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die vierte Strecke hat die Form eines liegenden T und soll verschiedene Städte im US-Bundesstaat Colorado untereinander und mit Pueblo in Wyoming verbinden. Für diesen Entwurf ist bereits eine Machbarkeitsstudie geplant, die das Verkehrsministerium von Colorado und das Technologieunternehmen Aecom durchführen sollen.

Der kanadische Entwurf sieht eine Trasse von Montreal über Ottawa nach Toronto vor. Der mexikanische Hyperloop soll von der Hauptstadt Mexiko Stadt in einem Bogen über Querétaro und León nach Guadalajara verlaufen.

Der Hyperloop könnte nach Schottland kommen

Wenn in Europa gehyperloopt wird, dann wahrscheinlich in Schottland: Dort starten die beiden preisgekrönten Entwürfe aus Großbritannien. Die eine Strecke beginnt in Glasgow und führt über Edinburgh, Newcastle und Leeds in die beiden Industriestädte Manchester und Liverpool. Die andere verbindet Edinburgh und London, mit Stopps in Manchester und Birmingham.

Die aus Indien ausgewählten Strecken haben beide Chennai an der Ostküste als Ausgangspunkt. Die kürzere verläuft in einer leichten S-Kurve und endet in Bengaluru. Die längere hat einen etwas anderen Streckenverlauf nach Bengaluru und führt von dort bis nach Mumbai an der Westküste.

An dem Wettbewerb beteiligten sich 2.600 Teams

Für die Global Challenge wurden mehr als 2.600 Entwürfe aus 100 Ländern eingereicht. Anfang dieses Jahres stellt Hyperloop die besten Entwürfe der verschiedenen Kontinente vor. Unter den besten europäischen Konzepten war auch eines aus Deutschland. Aus den Einreichungen wählte die Jury 33 aus, die in die Endrunde einzogen. Im Halbfinale schieden zwölf aus, im Finale elf - darunter auch der deutsche Entwurf.

Hyperloop ist ein Transportmittel, dessen Konzept von SpaceX-Chef Elon Musk stammt. Der Hyperloop bewegt sich in einer weitgehend luftleeren Röhre und nutzt Magnetschwebetechnik. Weil Luftwiderstand und Reibung stark reduziert sind, soll der Hyperloop eine Geschwindigkeit von 1.200 Kilometern in der Stunde erreichen. Hyperloop One ist eines von mehreren Unternehmen, das an der Umsetzung von Musks quelloffenem Konzept arbeitet. Das Unternehmen hat bei Las Vegas eine Teströhre aufgebaut und dort Anfang August die ersten Testfahrten mit einer Kapsel durchgeführt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


M.P. 19. Sep 2017

Ich erlaube eher fremden Webseiten nicht, mit Kneifzangen an meinem Rechner...

FreierLukas 18. Sep 2017

Also du meinst Elon Musk hat keinen akademischen Grad in der Phyisk? Du meinst alle...

zenker_bln 18. Sep 2017

Der hat einen gewissen intellektuellen Charme!

Ovaron 16. Sep 2017

Du sitzt da einem Irrtum auf wenn Du glaubst das dieser "Wettbewerb" irgendwas mit...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazon Shopper Panel
Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs

Wer seinen gesamten Smartphone-Datenverkehr über Amazons Server leitet, wird mit einem monatlichen Gutschein dafür bezahlt.

Amazon Shopper Panel: Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs
Artikel
  1. Vodafone und Telekom: LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre
    Vodafone und Telekom
    LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre

    Laut Senatsverwaltung kam der Ausbau der Base-Transceiver-Station-Hotels nicht wie geplant voran. Nicht nur die Kunden von Vodafone und Telekom haben das Nachsehen.

  2. Northrop Grumman: B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt
    Northrop Grumman
    B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt

    Northrop Grumman hat mit dem B-21 Raider eine neuen Tarnkappenbomber vorgestellt. Dabei kamen agile Softwareentwicklung und digitales Engineering zum Einsatz.

  3. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /