Gruppenchat: Skype for Business wird durch Microsoft Teams ersetzt

Microsoft Teams ist noch kein Jahr alt, soll nun aber Skype for Business langfristig ersetzen. Das hat Microsoft auf seiner Ignite-Konferenz mitgeteilt. Skype for Business hat Lync, Microsofts frühere Business-Chat-Anwendung, schon 2015 abgelöst.

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Microsoft Teams
Microsoft Teams (Bild: Microsoft)

Nach wochenlangen Gerüchten ist es offiziell: Microsoft Teams wird Skype for Business ablösen, weil die meisten Funktionen von Skype bereits in Teams integriert worden sind. Trotzdem soll in der zweiten Jahreshälfte 2018 ein neuer Server für Skype for Business für Unternehmen angeboten werden, die noch nicht zu Teams wechseln wollen.

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Noch gibt es Anruf- und Videofunktionen, die Microsoft noch nicht in Teams implementierte. Bereits jetzt wurde als Preview eine Telefonkonferenzfunktion vorgestellt, Anrufe ins normale Telefonnetz sowie das Halten und Verbinden von Anrufen sollen folgen.

Mit Teams will Microsoft Anwendungen wie Hipchat von Atlassian oder Slack Konkurrenz machen. Die Anwendung läuft auf Windows-, Mac-, Android- und iOS-Geräten sowie im Browser. Teams wurde Anfang November 2016 als Vorabversion gezeigt und konnte von Kunden bereits ausprobiert werden. Nach Angaben von Microsoft machten davon weltweit 50.000 Unternehmen Gebrauch.

  • Microsoft Teams (Bild: Microsoft)
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Microsoft Teams (Bild: Microsoft)

In Microsoft Teams haben Nutzer Zugriff auf Word, Excel, Sharepoint, Onenote und Skype for Business. Von Mobilgeräten aus lassen sich Telefonate direkt aus Teams heraus führen, auf Wunsch mit Videoübertragung. Die Kommunikation erfolgt verschlüsselt. Die Anwendung kann mehrere Teams verwalten und ermöglicht sowohl Gruppen- als auch Einzelchats. Wer will, kann in die Chat-Kanäle auch E-Mails direkt posten. Meetings lassen sich ebenfalls einrichten und über Outlook abstimmen.

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Mitte September 2017 wurde Teams mit einem Gastzugang für Mitarbeiter ausgestattet, die nicht dem Unternehmen angehören. Gäste können innerhalb der Software Teams beitreten und in Dokumenten mit anderen Mitarbeitern zusammenarbeiten, an Chats oder Onlinemeetings teilnehmen. Außerdem soll es neue Entwicklerwerkzeuge für die vor rund sechs Monaten angekündigte Software geben.

Microsoft stand laut einem Bericht von Techcrunch aus dem März 2016 kurz vor der Übernahme von Slack. Der Kaufpreis sollte allerdings acht Milliarden US-Dollar betragen. Interessiert an dem Deal war offenbar Vorstandsmitglied Qi Lu, der unter anderem für Office, Bing, Skype und Exchange zuständig ist und sich dadurch eine Stärkung seines Angebots für Geschäftskunden erhoffte. Erst Bill Gates und Vorstandschef Satya Nadella stoppten die Akquisition. Gates plädierte laut dem Bericht dafür, stattdessen Skype um neue Funktionen zu erweitern. Nun wird zumindest Skype for Business durch das erweitertete Teams ersetzt, wenngleich auch noch nicht sofort.

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TheUnichi 27. Sep 2017

Wer zwingt dich denn, unmittelbar zu antworten? Dein Chef?

Evron 27. Sep 2017

# für Kommentar? Was für ne Sprache ist das? Irgendwas altes verquertes wie Kobol?

Anonymer Nutzer 26. Sep 2017

ich kenne Microsoft Teams nicht, aber leider nutzen immer mehr Firmen Skype for Business...



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