Abo
  • Services:

Google Cloud Platform: Pay-per-Second-Umstellung spart "einen Morgenkaffee"

Google stellt viele Dienste auf ein Bezahlmodell pro Sekunde um - sofort. Dazu zählen auch VMs mit Linux- und Windows-Server. Googles Meinung nach ist das aber eine kaum relevante Änderung.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Umstellung auf Pay-per-Second soll etwa einen US-Dollar sparen.
Die Umstellung auf Pay-per-Second soll etwa einen US-Dollar sparen. (Bild: Pexels.com/Montage: Golem.de)

Nach den Änderungen des Bezahlmodus' bei Amazon Web Services wird jetzt auch die Google Cloud Platform umgestellt. Google ändert weitere Dienste auf eine Abrechnung pro Sekunde. Das gibt das Unternehmen in einem Blog-Eintrag bekannt. Erst vor einer Woche wurden ähnliche Änderungen bei den AWS-Cloudplattformen EC2 und EBS vorgenommen.

Stellenmarkt
  1. LEONI AG, Zürich (Schweiz)
  2. GoDaddy, Ismaning

Trotz der späteren Ankündigung werde die Änderung seitens Google ab sofort umgesetzt, heißt es in der Meldung. AWS gibt als Datum den 2. Oktober an. Die Abrechnung gilt für die Google-Produkte Compute Engine, die Container Engine, Cloud Dataproc und die App Engine.

Alle virtuellen Maschinen, die Google selbst anbietet, werden ebenfalls unterstützt. Dazu zählen VMs mit vorinstallierten Betriebssystemen wie Red Hat Enterprise Linux, Suse Enterprise Server und auch Windows Server. Die Mindestabrechnungszeit beträgt wie bei der Konkurrenz ebenfalls eine Minute.

Laut Google kaum Unterschied zwischen Abrechnung pro Minute und pro Sekunde

Viele Google-Dienste wurden bereits per Minute abgerechnet und werden jetzt auf die Sekunde genau bezahlt. Google gibt an, dass sich das für die meisten Kunden nur sehr mininal auswirken werde. Das Unternehmen gibt ein Beispiel: Eine VM mit 2.600 zugewiesenden virtuellen Prozessoren, die rund um die Uhr läuft, spare den Nutzer knapp einen US-Dollar oder, wie Google sagt, "einen Morgenkaffee". Allerdings summiert sich das bei vielen kleinen Microservices und Diensten, die nur wenige Sekunden laufen, sicherlich zu einem größeren Betrag.

Das sekündliche Bezahlmodell ist bei Google nicht neu. Bereits 2013 wurde das Angebot Persistent Disks darauf umgestellt. Andere Produkte wurden bisher per Minute abgerechnet. Deshalb kam der Vergleich seitens Google nicht von ungefähr: Nutzer hätten bisher einfach nicht danach verlangt, heißt es.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 481,00€ (Bestpreis!)
  2. 554,00€ (Bestpreis!)
  3. 59,99€ - Release 19.10.
  4. für 1,98€ statt 4,99€ in HD ausleihen (30 Tage Zeit, um Stream zu starten)

My1 27. Sep 2017

aber hey, für die die ihren morgenkaffee brauchen ist es doch toll.

dabbes 27. Sep 2017

die Leute sollen sich an das Modell gewöhnen und blos nicht auf die Idee kommen eine 24...


Folgen Sie uns
       


Die mögliche Hardware der Playstation 5 - Gespräch

Die Golem.de-Redakteure Marc Sauter und Michael Wieczorek sprechen über die mögliche Hardware, die in der Playstation 5 stecken könnte. Anhand historischer Verläufe, Hardwarezyklen und Trends lassen sich bereits einige Voraussagungen treffen.

Die mögliche Hardware der Playstation 5 - Gespräch Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
Oneplus 6 im Test
Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Oneplus 6 hat einen schnellen Prozessor, eine Dualkamera und ein großes Display - mit einer Einbuchtung am oberen Rand. Der Preis liegt wieder unter dem der meisten Konkurrenzgeräte. Das macht das Smartphone trotz fehlender Innovationen zu einem der aktuell interessantesten am Markt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android-Smartphone Neues Oneplus 6 kostet ab 520 Euro
  2. Oneplus 6 Oneplus verkauft sein neues Smartphone auch direkt in Berlin

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /