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Mit diesem Koffer sollen 120 Terabyte an Daten migriert werden können.
Mit diesem Koffer sollen 120 Terabyte an Daten migriert werden können. (Bild: IBM/Montage: Golem.de)

Cloud: IBM bringt die Datenmigration im 120-Terabyte-Koffer

Mit diesem Koffer sollen 120 Terabyte an Daten migriert werden können.
Mit diesem Koffer sollen 120 Terabyte an Daten migriert werden können. (Bild: IBM/Montage: Golem.de)

Redundant und verschlüsselt: Hinter IBMs Cloud Mass Data Migration verbirgt sich ein Storage-System, das dem Kunden per Post zugesendet wird. Darauf passen bis zu 120 TByte an Daten, die in die Cloud migriert werden sollen. Das sei wesentlich schneller und damit günstiger als ein Online-Upload.

Ein neues Angebot bei IBM soll den Umstieg in die Cloud schneller und einfacher machen. Der Dienst IBM Cloud Mass Data Migration stellt einen Koffer zur Verfügung, der mit Hardware bestückt ist. In dem im Koffer integrierten Computer können bis zu 120 Terabyte an Daten geladen werden. Anschließend wird die Hardware wieder zurück an IBM geschickt, wo die gespeicherten Daten in die Cloud-Infrastruktur des Unternehmens, der Bluemix-Cloud, geladen werden.

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  • Im Webinterface werden Netzwerknutzung und Datentransfers angezeigt. (Bild: IBM)
  • Die verbleibende Storage-Kapazität kann jederzeit eingesehen werden. (Bild: IBM)
  • Auf der Rückseite sind Netzwerk- und Stromanschlüsse zu finden. (Bild: IBM)
Auf der Rückseite sind Netzwerk- und Stromanschlüsse zu finden. (Bild: IBM)

IBM sieht in diesem Angebot mehrere Vorteile für Kunden, die ihre On-Premise-Daten in Cloud-Daten umwandeln wollen. Eine große Hürde sei die limitierte Netzwerkbandbreite von Kunden, um ihre Daten über das Internet und per VPN direkt zu IBM zu transferieren. Dieser Prozess dauere einfach zu lang. IBM behauptet, dass die eigene Lösung Daten in sieben Tagen migrieren kann. Das Unternehmen nutzt den Lieferdienstleister UPS für den weltweiten Transport des Datenkoffers.

Um 120 Terabyte an Daten in sieben Tagen über das Netzwerk zu versenden, wären in der Theorie etwa 1,6 GBit an Uploadgeschwindigkeit rund um die Uhr notwendig. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen dürften diese Bandbreite nicht haben, was IBMs Lösung für diese Unternehmen interessant macht.

Hardware ist redundant und verschlüsselt

Der Koffer selbst und dessen integriertes Storage-System verfügt über mehrere Sicherheitsmechanismen. Festplatten sind im RAID-6-Verbund redundant konfiguriert. Außerdem werden gespeicherte Daten laut IBM mit 256 Bit AES-verschlüsselt. Die Daten auf das System zu bekommen, soll relativ einfach sein.

  • Im Webinterface werden Netzwerknutzung und Datentransfers angezeigt. (Bild: IBM)
  • Die verbleibende Storage-Kapazität kann jederzeit eingesehen werden. (Bild: IBM)
  • Auf der Rückseite sind Netzwerk- und Stromanschlüsse zu finden. (Bild: IBM)
Im Webinterface werden Netzwerknutzung und Datentransfers angezeigt. (Bild: IBM)

Dazu wird das Storage-System per Ethernet an das Subnetz angeschlossen, in welchem die Quelldaten liegen. Der Datentransfer wird über eine 10-Gbit-Ethernet-Buchse erreicht. Entsprechende CAT6A-Kupferkabel mit RJ-45-Stecker werden von IBM dazugeliefert. Eine zweite Gigabit-Ethernet-Buchse ist für das Webinterface gedacht, über das die Steuereinheit konfiguriert wird.

IBM Cloud Mass Data Migration ist für einen Preis von etwa 400 US-Dollar verfügbar. Dafür bekommt der Kunde alle benötigten Hardware- und Softwarekomponenten, um eine Migration durchzuführen, für 10 Tage gestellt. Jeder weitere Tag kostet 30 US-Dollar mehr. Das Angebot soll später auch in den europäischen Raum kommen. IBM nannte aber kein präzises Datum.


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Komischer_Phreak 20. Sep 2017

++

Komischer_Phreak 20. Sep 2017

Die Datenrate ist gigantisch, alleine der Ping ist mies.

Kondom 20. Sep 2017

Glaubst du ernsthaft die Dinger sind nicht weiter abgesichert?

stoneburner 20. Sep 2017

danke, wusste ich nicht

Oktavian 19. Sep 2017

Ja, die Daten in die IBM Cloud migrieren. Snowball kann das nur in die Amazon Cloud.



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