
Im Allgemeinen wird Elektromobilität mit Autos verbunden, doch das könnte eine Fehleinschätzung sein. Um die Elektromobilität in Deutschland in Gang zu setzen, müssen vor allem Nutzfahrzeuge mit Akkus ausgestattet werden. Das wussten die Hersteller schon vor 100 Jahren.

Die Pay-TV-Plattform HD+ verhandelt mit den Sendern, um beschleunigt 4K-Inhalte anbieten zu können. Unklar ist noch, wer die zusätzlichen Kosten für 4K trägt.

Sonys Stärke liegt nicht nur bei Spielekonsolen, sondern vor allem bei selbst entwickelten Bildsensoren, die die letzte Bilanz retteten. Darauf aufbauend investiert Sony nun in den Markt für autonome Fahrzeuge, die ohne Orientierungssensoren kaum auskommen werden.

Raketen statt Flugzeug: Virgin Galactic hat eine ehemalige Boeing-Fabrik übernommen, um dort die Trägerrakete Launcher One zu bauen. Die Arbeiten sollen in Kürze beginnen.

Noch im ersten Halbjahr 2015 sollen Kunden von E-Plus und O2 die Vorteile des gemeinsamen Mobilfunknetzes mit vielen Basisstation spüren. In einer Region können Kunden bereits zwischen den Netzen roamen.

Groupon hat es geschafft, wieder Gewinn zu erzielen. Die Zahl der Nutzer der Plattform stieg stark an. "Europäische Postdienste wie die Deutsche Post haben einen viel besseren Job gemacht als amerikanische", sagte der Finanzchef.

Um einen Job bei einem Auftragshersteller von Apple zu bekommen, müssen viele Arbeiter auch noch hohe Vermittlungsgebühren bezahlen. Apple veröffentlicht seit Jahren seine Supplier Responsibility Reports, ohne dass sich wirklich etwas ändert.

N-trig baut den Stylus des Surface Pro 3, jetzt gehört das Unternehmen offenbar ganz zu Microsoft: Das israelische Unternehmen soll für bis zu 200 Millionen US-Dollar aufgekauft worden sein. Die 190 Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt.

Nach aktuellen Berechnungen von Cisco werden bis zum Jahr 2019 fast drei Viertel des mobilen Datenverkehrs in Deutschland Videodateien sein.

DVB-T wird in Deutschland bald durch DVB-T2 ersetzt. Das Bundeskabinett hat eine Verordnungsänderung beschlossen, nach der die bisher von DVB-T genutzten Frequenzen für den Ausbau des mobilen Internets versteigert werden sollen. Nach 2017 ist Schluss mit DVB-T. Fernsehzuschauer müssen nachrüsten.

Gemeinsam mit anderen Firmen will Joyent Node.js künftig in einer unabhängigen Stiftung verwalten. Dabei berät die Linux-Foundation. Ob dies zu einer Einigung mit dem Community-Fork Io.js führt, ist aber noch offen.

Apple gibt 850 Millionen US-Dollar für eine etwa fünf Quadratkilometer große Solarstromanlage in Kalifornien aus. Damit können das neue Hauptquartier, alle Apple Stores in Kalifornien sowie einige Rechenzentren versorgt werden.

In China hat die Wettbewerbsbehörde Qualcomm bestraft. Auch in der EU und den USA beobachten die Behörden den Konzern, der den Großteil seines Gewinnes mit Patentgebühren macht.

Das chinesische Internetunternehmen Alibaba kauft sich eine Minderheitsbeteiligung am Smartphone-Hersteller Meizu. Mit diesem Schritt will Alibaba sein eigenes Nischen-Mobilbetriebssystem YunOS alias Aliyun OS stärker verbreiten.

Mit Odysee übernimmt Google ein weiteres Startup und schließt dessen Angebot abrupt. Odysee bot eine App für iOS und Android an, mit der Bilder und Videos von Smartphones auf dem PC gespeichert und von dort aus geteilt werden konnten.

Vermieter sucht Mieter: Die Samwer-Brüder starten ihre Wohnungsvermittlungsbörse Nestpick in Deutschland. Zielgruppe seien laut Rocket Internet vor allem Studenten. Die sollten aber wohlhabend sein.

Nach langer Entwicklung kommt endlich das erste Smartphone mit Ubuntu Phone auf den Markt. Allerdings wird das mit 170 Euro recht günstige Gerät nicht normal in den Handel kommen, sondern über zeitlich begrenzte Verkaufsaktionen erhältlich sein.

Rocket Internet kauft einen großen Anteil an Delivery Hero und verbindet seine Firmen im Bereich Essenslieferungen unter dem Dach der Global Online Takeaway Group. Diese konkurrieren jedoch miteinander.

Die Telekom erklärt, welche Technik nun zur Internetversorgung im ICE genutzt wird. Flash-OFDM kommt nicht mehr zum Einsatz. Und lange Tunnel erfordern besondere Maßnahmen zur Verkabelung.

Durch den Verkauf ihres Mobilfunknetzes in Großbritannien bekommt die Telekom ein großes Stück der British Telecom. BT will mit dem Zukauf das größte Glasfasernetz des Landes mit dem führenden 4G-Netzbetreiber verbinden.

Apple und Samsung sind Konkurrenten, klagen gegeneinander - und sind dennoch gute Geschäftspartner. Dieses obskure Verhältnis wird wohl fortbestehen, denn Apple will nun auch das A9-System-on-a-Chip (SoC) für das nächste iPhone von den Koreanern fertigen lassen.

Microsoft kauft das zweite Mal innerhalb weniger Monate eine Kalender-App. Diesmal wird laut Medienberichten Sunrise Teil des Konzerns.

Sony hat im letzten Quartal 2014 11,9 Millionen Smartphones verkauft - und damit über 1 Million mehr als im Vorjahreszeitraum. Dennoch bleibt das Smartphone-Geschäft stark defizitär, wenngleich Sonys gesamter Unternehmensverlust geringer ist als erwartet.

Mit seiner Business Suite 4 für die Datenbank Hana will SAP den Umbau des Konzerns für das Abo-Modell voranbringen. Business Suite 4 erhält neben einer neuen Benutzeroberfläche auch weitere Funktionen für die Echtzeitanalyse mit Hana.

Doppelt so schnell oder halbierte Leistungsaufnahme: ARMs CPU-Kern Cortex A72 für Smartphones soll effizienter arbeiten als sein A57-Vorgänger. Hinzu kommt ein Quadchannel-Speicherinterface.

Nach der Übernahme durch Lenovo legt Motorola bei den Smartphone-Verkäufen kräftig zu. Bald soll die Marke in China eingeführt werden - was die Absätze weiter steigern dürfte.

Im vierten Quartal 2014 lief es für vier der fünf größten Tablethersteller schlecht: Die Absätze gingen teilweise deutlich zurück. Besonders hart trifft es dabei Amazon mit seinen Fire Tablets.

Apple baut in Arizona ein Hauptquartier für seine Rechenzentren und will innerhalb der nächsten 30 Jahre insgesamt 2 Milliarden US-Dollar investieren. Das Rechenzentrum entsteht auf dem Gelände der gescheiterten Saphirfabrik von GT Advanced Technologies.

Intel kauft einen Hersteller für Vectoring und G.Fast-Chips. Lantiq mit Sitz in München ist eine frühere Infineon-Sparte.

Für den technischen Betrieb des neuen Antennenfernsehens DVB-T2 hat sich nur Media Broadcast beworben. Die Landesmedienanstalten haben nun nur die Wahl, den Plattformbetreiber zu nehmen oder DVB-T2 nicht zu starten.

Oneweb, Virgin Galactic, SpaceX, Google: Alle wollen Internet vom Himmel auf die Erde funken. Der Aufwand ist gewaltig - die Zielgruppe aber auch. Golem.de gibt einen Überblick.
Von Werner Pluta

Google sieht Google Glass zumindest nicht als gescheitert an: Das Projekt wurde zwar vorerst gestoppt, das Team soll aber Zeit erhalten, seine bisherige strategische Ausrichtung zu überarbeiten.

In der Telefonkonferenz zu den aktuellen Quartalszahlen gibt Google zu, Fehler bei der Anzahl der auf Lager gehaltenen Nexus 6 gemacht zu haben. Die vorausgesagte Nachfrage konnte von Anfang an nicht bedient werden.

Der Versand von DVD- und Blu-ray ist bei aktuellen Spielfilmen der Konkurrenz von Netflix überlegen, meint Videobuster.de. Die Kunden würden immer Versender brauchen, wenn sie neue Filme sehen möchten. Nur bei Serien sei das anders.
Von Achim Sawall

Googles Geschäft mit Suchmaschinenwerbung kann nicht unaufhörlich weiter wachsen. Das belegen die Ergebnisse, die der US-Konzern heute nach Börsenschluss vorgelegt hat.

Amazon erhöht weiterhin die Ausgaben. Allein im Jahr 2014 seien 1,3 Milliarden US-Dollar für Prime Instant Video gezahlt worden.

Dank guter Verkäufe bei den Smartphones und Fernsehern verzeichnet LG im Jahr 2014 einen deutlich höheren Gewinn als im Vorjahr. Die Abwicklung der Plasma-TV-Sparte im letzten Quartal hat den Profit allerdings deutlich geschmälert.

Die beiden E-Book-Reader waren kein Erfolg. Da half auch der Shop für digitale Bücher nicht: Das Berliner Unternehmen Txtr ist pleite.

Neue iPhones, ein starkes Weihnachtsgeschäft und ein schwächelnder Konkurrent aus Südkorea: Apple konnte im vierten Quartal 2014 so viele Smartphones wie Samsung verkaufen. Das gelang das letzte Mal Ende 2011.

Das Internet ist eine zentral gesteuerte Scheindemokratie: Bissig und desillusioniert hat sich der Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde bei einem seiner ersten öffentlichen Auftritte nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis geäußert.

Der Absturz einer Drohne in der Nähe des Weißen Hauses und die Bruchlandung einer Drogendrohne in Mexiko haben den Hersteller DJI auf den Plan gerufen. Ein Firmware-Update soll länderüberquerende Flüge verhindern und das Fliegen über Washington D.C. unmöglich machen.

Facebook hat massiv steigende Ausgaben für den operativen Betrieb und die Entwicklung. Das soll sich zukünftig noch verstärken.

Bis zum Jahresende will Sony weiter bei seiner Mobilsparte sparen: 1.000 Stellen sollen in Asien und Europa gestrichen werden, zudem soll es weniger Modelle geben. Der Hersteller erhofft sich damit, seinen defizitären Smartphone- und Tablet-Bereich wieder in die schwarzen Zahlen zu bekommen.

Der höchste Gewinn, den je ein börsennotiertes Unternehmen in einem Dezemberquartal erreicht hat: Apple hat im vergangenen Quartal 74,5 Millionen iPhones verkauft und 18 Milliarden US-Dollar Profit gemacht. Die Apple Watch kommt im April.

Eine schwere Sicherheitslücke mit dem Namen GHOST ist in der Namensauflösung der Glibc-Bibliothek entdeckt worden. Das Problem wurde bereits vor zwei Jahren behoben, aber offenbar nicht als Sicherheitsproblem erkannt. Viele Linux-Distributionen sind daher betroffen.

Foxconn plant offenbar, künftig weniger Menschen neu einzustellen. Die Löhne in China sind in den letzten Jahren stark gestiegen und die Umsätze zurückgegangen. Das könnte den Weg zu mehr Automatisierung ebnen.

Oculus Rift und Google Glass sind erst der Anfang, Eye Tracking zur Erfassung der Sehgrube, 3D-Sound und Gestenerkennung die nächsten Schritte. Head-mounted Displays nähern sich so den Augmented-Reality-Brillen wie Microsofts Hololens oder der von Magic Leap an.
Von Marc Sauter

Mit Facebook Lite hat Facebook einen kompakten und weniger datenhungrigen Client für sein soziales Netzwerk veröffentlicht. Damit eignet sich die App gut für Gegenden mit schlechter Internetanbindung und für Nutzer mit wenig Datenvolumen - und ist inoffiziell auch in Deutschland erhältlich.

Chinas Zensurbehörden haben offenbar neue Methoden zur Blockierung von VPNs umgesetzt. Mehrere Anbieter berichten von Problemen mit Zugriffen ihrer chinesischen Kunden.

Trägt der Lagerarbeiter künftig eine Datenbrille, die ihm zeigt, wo die zu verpackende Ware im Regal liegt? In einem Pilotversuch von DHL wurde untersucht, ob solche Augmented-Reality-Anwendungen etwas nutzen. Das Ergebnis könnte die Branche verändern.