Abo
  • IT-Karriere:

Initiative Applied AI: KI verstehen und ihren Gesellschaftseinfluss diskutieren

Die Initiative Applied AI fördert die Anwendung künstlicher Intelligenz in Europa. Mehrere große Partner wie Google, SAP und Siemens sollen dabei helfen. Das Projekt will Europa beim Thema KI konkurrenzfähig machen, muss aber auch über Risiken aufklären.

Artikel veröffentlicht am ,
Europa soll bei KI eine wichtige Rolle spielen.
Europa soll bei KI eine wichtige Rolle spielen. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Gemeinsam mit 26 Partnern hat die Organisation Unternehmertum Applied AI vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die den Nutzen von künstlicher Intelligenz diskutiert und fördert. Dazu zählt maschinelles Lernen, neuronale Netze, Deep Learning und andere Modelle. Applied AI bezeichnet sich selbst als "größte Initiative für KI in Europa". Sie arbeitet unter anderem mit Konzernen wie Google, SAP, Porsche, Nvidia, Allianz und Siemens zusammen. Ziel ist es laut eigenen Aussagen, "ein breites Verständnis von KI, ihrer Bedeutung und ihren Anwendungsmöglichkeiten zu vermitteln."

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Heilbronn
  2. Streit Service & Solution GmbH & Co. KG, Hausach bei Villingen-Schwenningen

Allerdings will Applied AI sich auch mit dem gesellschaftlichen Einfluss künstlicher Intelligenzen auseinandersetzen. Das ist aktuell ein großes Thema. Google beispielsweise führt momentan eine interne Debatte, inwiefern und ob überhaupt ihre eigenen KI-Systeme für militärische Zwecke genutzt werden sollen. Außerdem ermöglichen es Bilderkennungssysteme wie Deepfakes, prominente Gesichter in Pornofilmen einzubauen - eine moralisch fragwürdige Methode, die auf Open-Source-Frameworks wie Tensorflow aufsetzt. Andererseits kann KI Betrüger in Spielen oder extremistische Inhalte auf Youtube entdecken und herausfiltern. Gerade auf diesen Aspekten müsste für Applied AI der Fokus liegen.

Europa als treibende KI-Kraft

Ein weiteres Ziel setzt sich das Projekt im Wettbewerb. Europäische Software und KI soll international konkurrenzfähig werden. Aus diesem Grund sollen Projekte in diesem Fachbereich gefördert werden. Das soll in Form von Erfahrungsaustauschen und der Mithilfe bei der Umsetzung von Prototypen erfolgen. Von rein finanzieller Hilfe spricht die Initiative aber nicht.

Das Problem: Allein die Rechenkapazitäten für maschinelle Lernsysteme sind oftmals teuer und nicht von jedem Unternehmen bezahlbar. Zumindest das Wissen um neuronale Netze und wie sie umgesetzt werden, könnte durch Partner des Projektes vermittelt werden. Google bietet beispielsweise schon ein Videotutorial zu Tensorflow an. Auch die mehreren Hundert Stundenten bei Applied AI könnten dabei helfen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 2,40€
  3. 38,99€
  4. (-80%) 11,99€

Folgen Sie uns
       


Nintendo Game Boy - ein kurzer Rückblick

Tetris, Pokémon, Super Mario - wir fassen die Geschichte des Game Boy im Video zusammen.

Nintendo Game Boy - ein kurzer Rückblick Video aufrufen
Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

    •  /