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T-Mobile US: Telekom kauft Sprint

Die Telekom will Sprint übernehmen. Dadurch sei eine Partnerschaft mit Potenzial mit der japanischen Softbank entstanden, sagte der Telekom-Konzernchef. Ob die US-Behörden zustimmen, ist noch offen.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Chef Tim Höttges
Telekom-Chef Tim Höttges (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

T-Mobile US und Sprint legen in einem Aktientausch ihre Unternehmen zusammen. Das gab die Deutsche Telekom bekannt. Die deutsche Mutter soll an dem künftigen Unternehmen 42 Prozent halten, der japanische Sprint-Eigner Softbank 27 Prozent. 31 Prozent der Anteile werden frei an der Börse gehandelt.

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Damit übernimmt die Telekom Sprint. Die Telekom kontrolliert Stimmrechte von 69 Prozent der neuen Gesellschaft und ernennt 9 ihrer 14 Direktoren. Die Konzerne erklärten, sie hoffen, das Geschäft in der ersten Hälfte des Jahres 2019 abschließen zu können. Das kombinierte Unternehmen, das T-Mobile heißen würde, soll von John Legere, dem Vorstandschef von T-Mobile, geleitet werden.

Der Zusammenschluss sei "ein historischer Moment für die Deutsche Telekom" sagte Konzernchef Timotheus Höttges im Interview mit dem Handelsblatt. Der Deal muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden. Höttges ist optimistisch, dass dies auch gelingt. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt notwendiger behördlicher Genehmigungen des US-Justizministerium, der FCC (Federal Communications Commission) und Sicherheitsbehörden. In Anbetracht des Risikos, dass die Behörden die Kombination blockieren, enthält der T-Mobile-Sprint-Deal keine Auflösungsgebühr, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen dem Wall Street Journal.

Telekom: Mehr Beschäftigte geplant

Höttges argumentiert, der Konzern wolle besonders im Kundenservice mehr Beschäftigung in den USA schaffen, den nächsten Mobilfunkstandard 5G und den ländlichen Raum stärker ausbauen sowie die beiden derzeitigen Marktführer AT&T und Verizon stärker angehen. "Das ist für uns eine riesige Chance, aber auch gut für den Wettbewerb und die amerikanische Volkswirtschaft", sagte er. Es sei geplant, dass die größere Gesellschaft mehr Beschäftigte haben werde, als die beiden Vorläufergesellschaften zusammen. In ländlichen Regionen sollten dazu zusätzliche Callcenter-Kapazitäten beitragen sowie der Netzauf- und -ausbau mit entsprechendem Personalbedarf auch für die langfristige Wartung. Außerdem würden hier zahlreiche neue Shops entstehen.

Höttges erklärte zudem, er sei zufrieden mit dem "guten Draht zu Softbank, den wir jetzt haben". Es sei eine gute Partnerschaft und sogar Freundschaft entstanden, so der Telekom-Chef. Konkrete weitere gemeinsame Pläne gebe es noch nicht: "Wir sind keine Konkurrenten. Wir sind Marktführer in Europa und Softbank in Japan. Das macht viel möglich, aber noch ist nichts Konkretes geplant." Man denke ähnlich über Innovationsmodelle, Softbank sei da sogar noch weiter als die Telekom.



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amagol 30. Apr 2018

Kann ich bestaetigen. Selbst hier nur wenige Meilen vom T-Mobile HQ konnte ich mit einem...

Apfelbaum 30. Apr 2018

Ganz schön frech, diesmal war die Kritik ausnahmsweise gerechtfertigt imo :-).

ssj3rd 30. Apr 2018

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jetzt plötzlich durch geht... Kann mir sogar...


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