Elektrolieferwagen: Ford-Händler verkaufen den Streetscooter

Die Deutsche Post entwickelt eigene Elektroautos der Marke Streetscooter, die nun erstmals über Ford in Deutschland erhältlich sind. Zum Start werden der Work und der Work L verkauft und gewartet.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Streetscooter-Modelle Work und Work L
Streetscooter-Modelle Work und Work L (Bild: Deutsche Post)

Die Post verkauft ihre Streetscooter nun über ausgewählte Ford-Händler. Gemeinsam mit dem bestehenden Händlernetz sind die Elektrolieferwagen Work und Work L an rund 80 Verkaufsstandorten bundesweit erhältlich. Auch der Service wird von den Ford-Händlern übernommen.

Ford arbeitet mit Streetscooter auch beim Work XL zusammen. Das Fahrzeug auf Basis des Ford Transits ist eine Kooperationsentwicklung zwischen der DHL-Tochter Streetscooter und dem Autobauer. Bisher hatte die Deutsche Post nur kleine Elektroautos in Betrieb. Doch ausgerechnet der XL wird nicht über die Ford-Händler verkauft.

Vor kurzem schloss die Deutsche Post eine Kooperation mit dem Alphabet-Fuhrparkmanagement von BMW. So sollen Firmenkunden mehr Unterstützung bekommen, wenn sie die Elektrolieferwagen einsetzen.

Die Streetscooter Work und Work L sind seit Sommer 2017 für externe Kunden erhältlich, und zwar jeweils in den Versionen Pure (Fahrgestell), Pick Up (Pritschenfahrzeug) und Box (Kofferfahrzeug mit 4 beziehungsweise 8 Kubikmeter Ladevolumen). Der Work hat vier Kubikmeter Laderaum, der Work L acht Kubikmeter. Der Work verfügt über einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 20 kWh. Die Reichweite liegt bei 80 km.

Derzeit errichtet Streetscooter ein weiteres Werk in Düren. Zusammen mit dem bisherigen Werk sollen damit bis zu 20.000 Fahrzeuge pro Jahr gebaut werden können.

Die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will die Anschaffung elektrisch angetriebener Kleintransporter stärker fördern und fordert, den bisherigen Zuschuss von 4.000 auf 7.000 Euro auszuweiten.

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