Mobilfunk: Nokia erwartet ersten 5G-Start noch dieses Jahr in den USA

In den USA kommen demnächst erste 5G-Netze für Endnutzer, berichtet Nokia. Der Netzausrüster macht jedoch weiterhin hohe Verluste und erwartet Extraausgaben für Testläufe von Kunden.

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Nokia-Chef Rajeev Suri am 25. Februar 2018
Nokia-Chef Rajeev Suri am 25. Februar 2018 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Nokia geht von ersten 5G-Netzwerken noch dieses Jahr in den USA aus. Das gab der Netzwerkausrüster am 26. April 2018 bekannt. "Auf der Grundlage fester Aufträge verzeichnet Nokia eine weitere Beschleunigung der Kundennachfrage nach 5G, insbesondere in Nordamerika, wo wir erwarten, dass kommerzielle 5G-Netzwerkbereitstellungen gegen Ende 2018 beginnen werden."

Die chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei und ZTE sind vom US-Markt für Netzwerke ausgeschlossen. Ein Gesetz, das US-Netzbetreibern verbietet, Ausrüstung in China zu kaufen, gibt es nicht. Es existieren jedoch Drohungen, dass Betreiber nachteilige Konsequenzen wie das Ausbleiben staatlicher Aufträge zu befürchten haben oder dass es imageschädigend für das Geschäft mit Privatkunden sei. Huawei ist ein Privatunternehmen, ZTE indirekt staatlich. Nur kleinere regionale US-Netzbetreiber sind von dem Bann nicht erfasst. Huawei ist in Deutschland anerkannter Partner der Telekom, der Telefónica und Vodafones.

Nokia weiterhin mit Umsatzrückgang und Verlust

Im ersten Quartal ging der Umsatz um 9 Prozent auf 4,93 Milliarden Euro zurück. Der Verlust betrug 188 Millionen Euro, ein deutlicher Rückgang nach 488 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn brach um ein Drittel auf 239 Millionen Euro ein.

Nokia hält an seiner Prognose für das 2018 fest. Der Konzern will weiterhin Kosten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro einsparen. Um die Verbreitung der 5G-Technik zu fördern, fallen jedoch Kosten in Höhe von 100 bis 200 Millionen Euro für Testläufe von Netzbetreibern an.

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