Byton: Maos Staatslimousine soll zum Elektroauto werden

Der staatliche chinesische Autohersteller First Automotive Works (FAW) will mit dem Elektro-Startup Byton unter Führung ehemaliger BMW-Manager die Marke für die chinesischen Staatslimousinen wiederbeleben(öffnet im neuen Fenster) . FAW kündigte eine Investition in den Hersteller Byton an. Gründer von Byton sind Daniel Kirchert, ein ehemaliger Manager der Luxusmarke Infiniti, und Carsten Breitfeld, der frühere Projektleiter für den BMW i8 .
Die FAW-Gruppe, die 1958 den ersten Hongqi(öffnet im neuen Fenster) (chinesisch für rote Fahne) für Mao baute, will die Marke wiederbeleben.

Byton hatte im Januar auf der CES in Las Vegas ein 45.000 Dollar teures Elektro-SUV präsentiert . Das Auto ist knapp 5 m lang und etwa 1,60 m hoch. Darin finden vier bis fünf Personen Platz. Auf der Plattform sollen später zwei weitere Fahrzeuge gebaut werden, eine Limousine und ein Minivan. Die Reichweite soll bei etwa 400 km liegen.
Den Trend, alte Markennamen der Automobilindustrie im Elektroautozeitalter neu zu vermarkten, haben auch andere Unternehmen für sich entdeckt. Das gilt auch für den Namen Borgward. Mit dem früheren deutschen Autounternehmen Borgward(öffnet im neuen Fenster) hat das neue Unternehmen mit gleichem Namen(öffnet im neuen Fenster) indes nicht mehr viel zu tun. Das alte Unternehmen stellte zwischen 1939 und 1963 in und um Bremen Personen- und Lastkraftwagen her und ging 1961 pleite. Seit 2005 versucht Christian Borgward, der Enkel von Carl F. W. Borgward, die Automobilmarke wiederzubeleben.




Der Hauptaktionär des neuen Unternehmens ist der chinesische Nutzfahrzeugproduzent Beiqi Foton Motor(öffnet im neuen Fenster) . Aktuell wird in China ein SUV unter dem Markennamen Borgward verkauft, das mit einem Verbrennungsmotor ausgerüstet ist und auch als Plugin-Hybrid angeboten wird.



