Abo
  • IT-Karriere:

Fotodienst: Flickr an Smugmug verkauft

Flickr wird wieder einmal verkauft. Die Foto-Community gehörte seit 2005 zu Yahoo und geht nun in die Hände von Smugmug über. Für Nutzer sind das gute Nachrichten, denn der Familienbetrieb Smugmug verspricht, das Angebot weiterzuführen.

Artikel veröffentlicht am ,
Flickr und Smugmug gehören jetzt zusammen.
Flickr und Smugmug gehören jetzt zusammen. (Bild: Flickr/Bildmontage: Golem.de)

Flickr hat nach über 13 Jahren den Eigentümer gewechselt. Die Foto-Community, die bisher zu Yahoo gehörte, wird nun weiterverkauft an das US-Unternehmen Smugmug, das an den Leistungen vorerst nichts ändern will. Smugmug bietet seinen eigenen Dienst für Foto-Profis seit der Gründung ohne Venture Capital an und ist ein Familienbetrieb, der sich damit rühmt, besonders fotografenfreundliche Regelungen zu bieten. Wie viel Geld Flickr kostete, ist nicht bekannt.

Stellenmarkt
  1. Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH DEW21, Dortmund
  2. Heymanns IT-Solutions GmbH, Willich

Smugmug betonte, dass Flickr weiterhin separat arbeiten wird, so wie bisher. Die Smugmug- und Flickr-Konten bleiben auf absehbare Zeit getrennt und unabhängig. Die URLs bleiben die gleichen. Flickr wird weiterhin eine kostenlose Version anbieten, und auch an der kostenpflichtige Pro-Mitgliedschaft ändert sich nichts.

Als Teil der Übernahme werden alle Flickr-Konten auf die Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von Smugmug umgestellt. Ab dem Datum, an dem von Smugmug eine E-Mail mit den neuen AGB verschickt wird, hat der Kunde 30 Tage Zeit, diese zu akzeptieren oder abzulehnen. Wenn der Kunde nichts unternimmt, werden seine Konten von den aktuellen Yahoo-Nutzungsbedingungen auf die Smugmug-Bedingungen umgestellt. Wer will, kann natürlich auch seine Bilder herunterladen und sein Flickr-Konto löschen.

  • Übersichtsseite Flickr im neuen Design (Bild: Andreas Donath)
  • Bild-Einzelansicht von Flickr (Bild: Andreas Donath)
  • Android-App 2.0 von Flickr (Bild: Yahoo)
  • Android-App 2.0 von Flickr (Bild: Yahoo)
  • Android-App 2.0 von Flickr (Bild: Yahoo)
  • Android-App 2.0 von Flickr (Bild: Yahoo)
  • Android-App 2.0 von Flickr (Bild: Yahoo)
Übersichtsseite Flickr im neuen Design (Bild: Andreas Donath)

2005 hatte Yahoo Flickr von dessen Betreiber Ludicorp übernommen. Der Dienst bietet sowohl einen kostenlosen Account mit 1 TByte Speicherkapazität für Fotos und Videos als auch eine kostenpflichtige Pro-Variante an. Als 2013 die Reorganisation des Bilderdienstes stattfand, wurde allen Nutzern, die nicht zahlten, 1 TByte Speicher für ihre Bilder und Videos zur Verfügung gestellt. Bestehende Pro-Kunden durften zwar weiterhin unbegrenzten Speicher und einige andere Vorteile nutzen und auch ihre Abos verlängern, doch Neukunden für die Pro-Mitgliedschaft bekommen nur noch 1 TByte Speicherplatz, dafür aber bessere Statistiken zu den Abrufen der eigenen Fotos und Videos, Werbefreiheit und 15 Prozent Rabatt für das Abo von Photoshop und Lightroom im Rahmen der Adobe Creative Cloud sowie einige weitere Rabatte. Flickr Pro kostet monatlich 5,99 US-Dollar oder 24,95 US-Dollar im Jahr.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 98,99€ (Bestpreis!)
  2. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (aktuell günstigste GTX 1070 Mini)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de
  4. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)

mimimi123 22. Apr 2018

Smeagol

ManusManumLavat 22. Apr 2018

Natürlich Spaß! Schönen Sonntag Editiert von mp (golem.de) @ -> Äätsch

stuempel 21. Apr 2018

wie damals, als 2014 endlich Radionomy Winamp neues Leben einhauchte. Naja. Fast. Also...


Folgen Sie uns
       


Google Nest Hub im Hands on

Ende Mai 2019 bringt Google den Nest Hub auf den deutschen Markt. Es ist das erste smarte Display direkt von Google. Es kann dank Google Assistant mit der Stimme bedient werden und hat zusätzlich einen 7 Zoll großen Touchscreen. Darauf laufen Youtube-Videos auf Zuruf. Der Nest Hub erscheint für 130 Euro.

Google Nest Hub im Hands on Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
Strom-Boje Mittelrhein
Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

  1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
  3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

    •  /