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Google: Gmail könnte E-Mails mit Ablaufdatum bekommen

In einer E-Mail an G-Suite-Administratoren hat Google ein Redesign von Gmail angekündigt - dazu könnten auch neue Funktionen wie E-Mails mit Ablaufdatum gehören. Diese wären nur eine vordefinierte Zeit lang lesbar; realisiert wird das Konzept offenbar über Links.

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Gmail könnte bald neue Funktionen erhalten.
Gmail könnte bald neue Funktionen erhalten. (Bild: Google)

Google soll daran arbeiten, Gmail-Nutzern den Versand von E-Mails mit vordefiniertem Haltbarkeitsdatum zu ermöglichen. Das berichtet die Internetseite Techcrunch unter Berufung auf einen Tippgeber. Demnach soll die neue Funktion Teil eines größeren Updates für Gmail sein. Dieses hat Google Medienberichten zufolge in einer E-Mail an G-Suite-Administratoren angekündigt.

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Nach dem Ablauf einer vom Absender definierten Zeitspanne "zerstören" sich die E-Mails von selbst - sprich: Sie können nicht mehr aufgerufen werden. Dem Tippgeber zufolge soll dieser Mechanismus über ein Linksystem funktionieren.

E-Mail mit Ablaufdatum soll über Link aufgerufen werden

Demnach erhalten Empfänger eine E-Mail, die einen Link zur eigentlichen Mail enthält. Diesen können Nutzer anklicken, anschließend wird ihnen die Nachricht angezeigt - so sie noch nicht abgelaufen ist. Um die Nachricht hinter dem Link anschauen zu können, muss sich der Empfänger mit seinem Google-Konto anmelden - ohne scheint es nicht zu gehen. Techcrunch stellt zudem die Vermutung auf, dass sich die Implementierung in Zukunft ändern wird, wenn mehr Nutzer die neue Gmail-Version verwenden.

Absender einer E-Mail mit Ablaufdatum können Screenshots zufolge vor dem Versand wählen, wie lange ihre Nachricht für den Empfänger sichtbar sein soll. In einem Screenshot ist als Zeitangabe fünf Jahre zu sehen, die E-Mails lassen sich also offenbar auch über einen längeren Zeitraum terminieren.

Zeitpunkt des Updates steht noch nicht fest

Wann das Update für Gmail und damit verbunden auch die ablaufenden E-Mails für Endkunden zur Verfügung stehen, ist aktuell noch nicht klar. Ein Google-Sprecher hat Techcrunch gegenüber erklärt, dass das Unternehmen aktuell noch nicht so weit sei, die neuen Funktionen für die Öffentlichkeit freizugeben.



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