FTTH: Deutsche Glasfaser schafft Kundengewinnung nur knapp

In Bad Düben im Landkreis Nordsachsen hat die Deutsche Glasfaser nur knapp die Quote von 40 Prozent in der Nachfragebündelung erreicht. Wie das Unternehmen am 9. April 2018 bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) , war eine intensive Werbung und eine Erweiterung des Ausbaugebietes um einen weiteren Ort und drei Stadtteile nötig, damit sich 41 Prozent der Bürger für den Ausbau ausgesprochen haben.
Astrid Münster, Bürgermeisterin von Bad Düben, sagte: "Die vergangenen Wochen waren schon sehr spannend - auch für mich. Wenn man bedenkt, dass überall über die Digitalisierung gesprochen wird, so gibt es noch viel Arbeit für uns, die Menschen in Sachen Zukunftsentwicklung abzuholen. Dennoch bin ich froh, dass wir die 40-Prozent-Hürde letztlich geknackt haben."
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Ein sehr klares Ergebnis mit teilweise mehr als 50 Prozent hat der Netzbetreiber in den Stadtteilen Schnaditz, Wellaune und Tiefensee in Bad Düben erhalten. "Wir haben die Orte erst nachträglich befragt und haben innerhalb nur eines Monats die Bürgerinnen und Bürger von der Zukunftsfähigkeit unseres Netzes überzeugen können. So kommen wir zum Gesamtergebnis von 41 Prozent für ganz Bad Düben" , sagte Michael Kölling, Regional Manager von Deutsche Glasfaser.
Der Betreiber erreiche fast immer bereits im ersten Schritt der Interessennachfrage eine Kundenbeteiligung von mindestens 40 Prozent aller Haushalte und Unternehmen im Ausbaugebiet. Das sagte Unternehmenschef Uwe Nickl im März 2018. "Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt uns, dass diese Quote insbesondere im ländlichen Raum im weiteren Verlauf zuverlässig und deutlich steigt." Das Unternehmen baut sein FTTH-Netz nur auf, wenn die Quote von 40 Prozent in einem Ort erreicht wird.