Telefónica Deutschland: Netzzusammenlegung in Großstädten kurz vor dem Abschluss

Die Telefónica Deutschland ist mit der Netzintegration von E-Plus und O2 "weit fortgeschritten". Insgesamt aber ist der Umsatz gesunken und der Verlust weiter sehr hoch.

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Romantische Netzaufnahme
Romantische Netzaufnahme (Bild: Telefónica O2)

In vielen Städten und Regionen ist die Netzintegration weit fortgeschritten, in einigen Gebieten hat Telefónica Deutschland sie bereits abgeschlossen. Das gab das Unternehmen am 25. April 2018 bekannt. In Großstädten, darunter München und Stuttgart, werde die Netzintegration von E-Plus und O2 in Kürze abgeschlossen sein.

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Das Mobilfunknetz des Unternehmens transportierte von Januar bis März 126.000 Terabyte, das ist eine Steigerung von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. LTE-Kunden von O2 nutzten monatlich im Schnitt 2,8 Gigabyte und damit 56 Prozent mehr als noch vor Jahresfrist.

Im Festnetzgeschäft sei der Ausstieg aus dem Wholesale-DSL-Geschäft weitgehend abgeschlossen. Die Telefónica baut seit langem ihre eigenen Hauptverteiler ab. Die Vermarktung von VDSL-Anschlüssen der Deutschen Telekom an Endkunden hingegen entwickelte sich laut den Angaben weiter positiv. Die Zahl der Anschlüsse stieg um 92.000 auf über 1,24 Millionen. Im Festnetzgeschäft sanken die Erlöse jedoch um elf Prozent auf 199 Millionen Euro.

Telefónica: Umsatz fällt - Verlust bleibt hoch

Telefónica Deutschland hat im ersten Quartal einen sinkenden Umsatz hinnehmen müssen. Der Umsatz ging um 0,2 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zurück. Der Verlust lag bei 82 Millionen Euro, nach 99 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Grund für das Ergebnis seien Abschreibungen auf fusionsbedingt abzubauende Netzkomponenten und auf den Bilanzwert der Kundenbasis von E-Plus im Nachgang der Fusion, so Finanzvorstand Markus Rolle . Die Investitionen beliefen sich in den ersten drei Monaten auf nur 197 Millionen Euro, ein Rückgang nach 208 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Dem Netzbetreiber wurde laut Wirtschaftswoche aus der Konzernzentrale in Madrid ein harter Sparkurs auferlegt. Für Infrastruktur sei im vergangenen Jahr weniger als eine Milliarde Euro investiert worden.

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