Wegen KI: Meta soll im Mai zehn Prozent der Angestellten entlassen
Meta plant, im Mai 2026 zehn Prozent seiner Mitarbeiter zu entlassen. Das entspricht knapp 8.000 Angestellten, wie Reuters(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf drei interne Quellen, die mit dem Vorgang vertraut sein sollen, berichtete. Weitere Entlassungen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 folgen.
Bereits im März 2026 wurde darüber berichtet, dass Meta Entlassungen plane, damals aber noch ohne Zeitplan. Den damaligen Gerüchten zufolge sollen insgesamt 20 Prozent der Angestellten entlassen werden, um Kosten zu sparen.
Grund sind die massiven Investitionen des Unternehmens in KI. Meta musste sich nach der einseitigen Ausrichtung auf Mark Zuckerbergs Lieblingsprojekt Metaverse umorientieren, nachdem die virtuelle Umgebung scheiterte.
Milliardeninvestitionen in KI
Mittlerweile investiert Meta hohe Summen in KI. Derzeit stehen Investitionen in Höhe von 600 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren im Raum, dazu kommen Käufe von Konkurrenzunternehmen. So kaufte Meta unter anderem das chinesische KI-Unternehmen Manus, deren KI-Agent mittlerweile in die eigenen Produkte integriert wurde. Manus soll 2 Milliarden US-Dollar gekostet haben.
Viele Arbeitsprozesse des Unternehmens dürften an KI ausgelagert werden. Ob künstliche Intelligenz Mitarbeiter allerdings komplett ersetzen kann, ist noch fraglich – vor allem was die Qualität der Arbeit betrifft. Zudem ist weiter unklar, wie zukunftssicher dieses Modell ist: Denn werden zum Beispiel keine Junior-Programmierer mehr eingestellt, können aus diesen auch keine Senior-Entwickler werden.
Wird tatsächlich insgesamt 20 Prozent der Meta-Belegschaft entlassen, entspräche das knapp 16.000 Angestellten. Zum Jahreswechsel 2023 hatte Meta bereits 20.000 Mitarbeiter entlassen, die neue Kündigungswelle wäre entsprechend die zweitgrößte in der Firmengeschichte.
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