Abo
  • IT-Karriere:

Deutsche Telekom: T-Mobile US und Sprint wollen wieder fusionieren

Die Deutsche Telekom verhandelt wieder ein Zusammengehen mit Sprint in den USA. Im November hatte Konzernchef Tim Höttges die Gespräche beendet und dabei seinem Bauchgefühl vertraut.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Mobile-Hauptsitz in Bellevue
T-Mobile-Hauptsitz in Bellevue (Bild: T-Mobile)

T-Mobile US und Sprint reden wieder über eine Zusammenlegung. Das berichten das Wall Street Journal und das Handelsblatt unter Berufung auf informierte Kreise. Damit verhandeln die Konzerne das dritte Mal in vier Jahren.

Stellenmarkt
  1. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bonn
  2. Stromnetz Hamburg GmbH, Hamburg

Es ist unklar, welche Konditionen Sprint und T-Mobile in Betracht ziehen, und es ist möglich, dass sie erneut keine Einigung erzielen. Die aktuellen Verhandlungen seien in einem Vorstadium, sagten die Quellen des Wall Street Journals.

Die japanische Telekom Softbank Group besitzt fast 85 Prozent der Sprint-Anteile. Die Deutsche Telekom kontrolliert T-Mobile. Das kombinierte Unternehmen würde fast 100 Millionen Kunden haben und knapp vor AT&T mit 93 Millionen und hinter Verizon Communications mit 116 Millionen liegen.

Die Verhandlungen um eine Fusion von T-Mobile US und Sprint waren zuletzt im November 2017 gescheitert. Die Unternehmen erklärten ihre Bemühungen in einer gemeinsamen Mitteilung für beendet. Ein Zusammenschluss hätte zwar durchaus seinen Reiz gehabt, man habe sich aber nicht auf die Bedingungen dafür einigen können, hieß es in dem Statement. Telekom-Chef Tim Höttges sagte auf dem Walk'n'Talk am 9. November 2017 in der Telekom-Zentrale in Bonn im Gespräch mit Journalisten, er hätte die Verhandlungen beendet, weil "es sich nicht gut anfühlte".

Erste Runde im Jahr 2014

Sprint und T-Mobile hatten bereits 2014 einen Fusionsversuch unternommen, der an Einwänden der US-Kartellbehörden gescheitert war. Damals hätte Sprint die Kontrollmehrheit bei der fusionierten Gesellschaft haben sollen. Seitdem haben sich die Kräfteverhältnisse jedoch stark verschoben.

Die Telekom hatte ihre heutige US-Tochter einst für 28,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Später wurde die Fusion mit dem Konkurrenten MetroPCS vollzogen. MetroPCS Communications, ehemals bekannt unter dem Namen General Wireless, betrieb das fünftgrößte Mobilfunknetzwerk in den USA und hatte im Januar 2012 eine Kundenzahl von 9,5 Millionen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,94€
  2. 19,95€
  3. 13,95€
  4. (u. a. Grafikkarten, SSDs, Ram-Module reduziert)

Youssarian 11. Apr 2018

Du weißt nicht, ob Du laut lachen sollst? Wird es doch, sowohl in FTTC, als auch in FTTB.


Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    Ocean Discovery X Prize: Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee
    Ocean Discovery X Prize
    Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

    Öffentliche Vergaberichtlinien und agile Arbeitsweise: Die Teilnahme am Ocean Discovery X Prize war nicht einfach für die Forscher des Fraunhofer Instituts IOSB. Deren autonome Tauchroboter zur Tiefseekartierung schafften es unter die besten fünf weltweit.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. JAB Code Bunter Barcode gegen Fälschungen

      •  /